Deine Worte, Denken und Fragen spiegeln genau das wieder, was ich an anderer Stelle in einem Text wiedergab ... Es interessiert mich nicht, ob du das, was du mir erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst treu zu bleiben ; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst, um deine eigene Seele nicht zu verraten ; ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben
Und nochmal, es geht hierbei nicht um Vorwürfe oder Kritik ... geht nicht darum, überspitzt gesagt, sich Selbst oder Anderen es wie ein nasses Handtuch ins Gesicht zu klatschen mit Worten "Du bist selbst schuld" darum geht es weiß Gott nicht ...
Wie du schon richtig anmerktest Dani, stecken Wir - ergo auch ich - in so vielen Programmen und Mustern, seien es unsere eigenen oder aber gesellschaftskonditionierten Regeln. Wie ich finde, geht es eher oder viel mehr darum, WAS und WIE wir Menschleins mit den uns vorgegebenen Programmen, aber auch Möglichkeiten, umgehen. Betrachten wir uns den Spruch doch bitte einmal genauer ... Hier ist nicht die Rede vom "Müssen" - schaut man genauer hin, so taucht im Text das Wort "kann" ... "kannst" auf ... Das ist die gemeinte Freiheit, von dem Rede ist - sprich nicht um Schuldfragen, Fragen nach Richtig oder Falsch, sondern Fragen was will ICH und was davon "kann" ich annehmen und umsetzen.
Wie eben in so vielen Dingen unseres täglichen Lebens voller TUN und Nicht-TUN ... nicht aufzuschreien und lamentieren das man Selbst ja gern würde...wollte...täte..., wenn nicht, ja wenn nicht die Anderen, diverse Regeln und gesellschaftliche Vorstellungen wären. Sondern zu erkennen, das ICH Selbst es und mich festlege und entscheide so zu sein - nicht den Quatsch begehen, sich selbst anzuklagen und zu verurteilen, weil man vermeint man müße Schuldfragen um Richtig oder Falsch klären. Sich nicht bewusst oder unbewusst in Alibi-Verhalten begeben bzw verstecken, in dem man Sich Selbst oder aber Andere und die Gesellschaft anklagt und verurteilt. Eine Tatsache übrigens - und das meine ich absolut pauschal, meine hiermit Niemanden aus unserer Runde persönlich - die man auch sehr verstärkt im esoterischen/spirituellen Kreisen vorfindet. Wo recht viele (leider) dazu neigen, ihr esoterisches/spirituelles Wissen als neues Alibi-Feld sich aufzubauen und zu benutzen, damit wieder etwas anderes verantwortlich oder schuld dafür ist. Da sind aufmal die Spiegel-Gesetze, Konstellationen der Sterne, Karma, Botschaften von Gabriel und Co. , Energien unterschiedlichster Formen und Arten, uvm verantwortlich.
Es geht um den Satz oben ... es geht um das "Kann" und nicht und nie um das "muss" ... ich kann entscheiden - aber ich muss nicht ! Das ist das tolle und wunderbare an unserem Mensch-Sein und Leben ... um dann im weiteren Schritt auch zu sich selbst zu stehen und sich zu seinen "eigenen" Entscheidungen liebevoll anzunehmen, sich dessen Was man Ist, Wie man Ist, Wie man lebt und entscheidet zu LIEBEN ... wie an anderer Stelle schon schrieb darüber > AGAPE
Freiheit... LIEBE ...
liebe und schöne sonntägliche Grüße euchen allen ein schönes und besinnlichen ersten Advent wünsche Norbix
Was mir schon seit dem Morgen durch den Kopf geht: Wenn man sich denn entschieden hat, diesen freien Weg zu gehen, ist denn nicht vielen dieser lieben Menschen ein Leben eher in Einsamkeit beschieden? Eben, weil man nicht dauerhaft jemanden hat, mit dem man Freud und Leid des Alltags teilen kann?
Werde später noch mehr dazu schreiben, bin jetzt aber erstmal gespannt auf eure zahlreichen Antworten....
Ergänzung:
Meiner Meinung nach ist ein Mensch, der in seinem Leben, seinen Gefühlen, seinem Denken schon so weit fortgeschritten und entwickelt ist, dass er zu einer solchen Lebenseinstellung kommt und diese auch erfolgreich lebt, eher als andere Menschen in der Situation der Einsamkeit, des Alleinseins, wobei es auch einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen gibt. Jemand, der dieses Alleinsein gut leben kann, ist gut dran, aber was ist mit denjenigen, die allein, einsam sind, weil ihre Umwelt sie einfach nicht versteht und sie deshalb meidet? Leiden um der Selbstverwirklichung willen...? Jemand, der von Natur aus sehr kontaktfreudig ist, wird davon weniger betroffen sein, aber ein eher zurückhaltender Mensch...?
Alles Liebe, Dani
_________________________________________________ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.
Also, ich würde jetzt nicht sagen, dass ich überhaupt keine Beziehung möchte, auch, wenn ich dies unten geschrieben habe, das nun doch etwas falsch ankommt. Nein, ich meinte, ich möchte keine Beziehung mehr haben, in der ich mich selbst eben nicht leben darf, wie Norbix schon so schön schrieb. Wennich nochmal eine Beziehung eingehen sollte, so ist dies eine, in der ich meine Freiheit habe, ja, in der ich mich eben leben kann, so, wie ich bin, was ich ausmache. Auch das, was ich vielleicht noch nicht von mir weiß. Während meiner letzten Ehe wollte mich einmal meine Großcousine besuchen. Hm, ihr wurde die Tür vor der Nase zugeschlagen, ohne dass ich überhaupt wusste, dass sie da war. Freunde kamen weniger, fühlten sich von meinem Partner nicht willkommen. Auch in anderen Partnerschaften war es so, dass die Besuche weniger wurden, die Beziehung oder besser das Leben in den eigenen 4 Wänden sich nur noch mit dem Partner und den Kindern abspielte. Tja, da ich durch die Kinder doch sehr selten rauskam, vereinsamte ich. Ich schreibe dies nun als Beispiel für Dich meine liebe Dani, da Du die Frage wegen der Einsamkeit stelltest. Wie ist es jetzt, wo ich keine Beziehung habe? Hihi, schöööön! Ich lerne viele liebe Menschen kennen, darf viel für mich in Begegnungen lernen, fühle mich ganz und gar nicht allein. Es ist schöner als vorher. Spontanität durfte wieder in mein Leben ziehen. Ein Beispiel hierfür ist, dass ich eben vor 2 Wochen kurzfristig nach Köln flog, einfach, um ein paar Menschen, mit denen ich viel schrieb, zu treffen. Was kam raus? Ich habe nun einen Untermieter. Zwar steht von vornherein fest, dass er nicht lange bleiben wird, denn er sucht sich eine eigene Wohnung, jedoch haben wir z.B. gestern darüber gesprochen, dass er sich hier sehr wohl fühlt, sich irgendwie gar nicht vorstellen kann, alleine in einer Wohnung zu sein. Er hat sein eigenes Zimmer für den Rückzug und sonst machen wir viel gemeinsam. Ist eigentlich sehr interessant, denn gemeinsame Bekannte kommen vorbei, einer merkt am anderen gewisse Gefühle, wenn irgendwas los ist, welche wir sehr offen besprechen können. Kurz: Ich erfahre mich jetzt mehr als vorher. Ich würde sagen, je mehr man von sich weiß, in sich erkennt, desto weniger kann man sich einsam fühlen. Gut, vielleicht liegt es auch daran, dass ich finanziell unabhängig bin, hier keine Ängste bezüglich der Zukunft haben muss. Ich glaube, das spielt hier doch eine große Rolle, auch, wenn ich nicht wirklich was vom Materiellen halte...
Alles Liebe Euch, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Hihi, Anna, ich glaub, bei DIR stellt sich im Moment die Frage der Einsamkeit wirklich nicht! Soviel Besuch, der bei dir immer ein- und ausgeht! Du, also ich wollte dies damit auch nicht gesagt oder verstanden haben, dass du dir keine Beziehung mehr wünschst. Der Beitrag mit dem Alleinsein und Einsamkeit war wirklich ganz allgemein gemeint, weil ich hören wollte, was den die anderen Foris dazu sagen, aber irgendwie sagt ja außer uns dreien keiner was! Ja, wer will das nicht, eine Partnerschaft, in man sich selbst leben kann? Aber ich glaub, das Problem liegt auch noch woanders: viele Menschen sind sich dessen, wer sie sind und was sie wollen, überhaupt nicht bewusst, wie sollen sie dann nach Erfüllung in der Partnerschaft streben? Andererseits, sie brauchen die Spannungen, die Dissonanzen, die sich mit der Zeit in der Beziehung zeigen, um sich selbst zu erkennen. Wenn für einen selbst alles okay scheint oberflächlich, wieso sollte man dann anfangen nachzudenken? Insofern, alles hat seinen Sinn, sein Lernziel, auch wenn es sehr oft mit Schmerzen und Loslassen verbunden ist... denn dann erfährt man sich richtig, geht tiefer, sucht die Ursachen, erkennt andere Schwerpunkte... Die finanzielle Seite ist eben auch eine wichtige Komponente: wenn zwei nicht mehr so richtig miteinander können, sich aber auch nicht trennen können, weil sie voneinander oder zumindest der eine vom anderen abhängig ist... Keine schöne Vorstellung, das Gefühl, jeden Morgen aufzuwachen und sich zu fragen, warum nur? Die armen, denen es so geht...!
Dani
_________________________________________________ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.
Mais dis donc... tu parles français, je ne savais pas...! Dani
_________________________________________________ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.
sehr interessante Fragestellung von dir liebe Dani
Wenn man sich denn entschieden hat, diesen freien Weg zu gehen, ist denn nicht vielen dieser lieben Menschen ein Leben eher in Einsamkeit beschieden?
Hmm... Jein ... siehe dazu Anna und ihre Worte als gutes Beispiel ... Andererseits nehm ich mich zum Beispiel (und nehme man meine Worte, die erst kürzlich schrieb unter "Was mich bewegt - Thema ich bin enttäuscht" ist eine gewisse Art und Weise der Einsamkeit schon gegeben. Nun möchte ich mich also wirklich absolut nicht mit Weltgrößen und/oder großen Namen vergleichen, beileibe nicht - doch schauen wir in die Geschichtsbücher (und dort stehen nunmal nur die Großen, und nicht die vielen weiteren Namenlosen der Welt und aller Zeiten die im Kern auch so waren), waren Menschen die wirklich für Freiheit, für Liebe, für Veränderungen standen und eintraten, zumeist alleine und einsam. Der Schein mochte da oft trügen, denn im Kern und für sich selbst waren sie stets alleine.
Meiner Meinung nach ist ein Mensch, der in seinem Leben, seinen Gefühlen, seinem Denken schon so weit fortgeschritten und entwickelt ist, dass er zu einer solchen Lebenseinstellung kommt und diese auch erfolgreich lebt, eher als andere Menschen in der Situation der Einsamkeit, des Alleinseins, wobei es auch einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen gibt. Jemand, der dieses Alleinsein gut leben kann, ist gut dran, aber was ist mit denjenigen, die allein, einsam sind, weil ihre Umwelt sie einfach nicht versteht und sie deshalb meidet?
Ich vermag diesen Satz, dein Denken, sehr gut nachzuvollziehen ... nun, ich denke, das es den berühmten Punkt geben tut - den Punkt wo es dir salopp buchstäblich völlig egal, besser zu sagen gleich-gültig, ist ob dich juemand versteht oder nicht, ob er dich meidet oder eben nicht. Doch bis zu diesem Punkt, bis man den erreicht - und soweit meine eigenen Erfahrungen - stößt man immer wieder an Momente des eigenen Lebens wo man sich hinterfragt "ist es das alles wert, ist das der Preis denn und ist dieser Preis am Ende nicht zu hoch ???" Doch wenn man bereits auf diesem Wege soweit vorangeschritten ist, sieht man für sich auch glasklar die Alternativen - soll ich mein ICH denn verraten ? soll ICH mich etwa verbiegen, Maskerade der eigenen Un-Freiheit spielen ? zum Heuchler und Lügner (vor sich Selbst und gegenüber Anderen) werden wider besseren Wissens, nur um dann angenommen, falsch geliebt zu werden ? Spätestens dann wir mir - und ich denke das geht vielen die ähnlich erfahren und empfinden genauso - die Antwort eindeutig und klar :
NEIN !!! - dieser Preis wäre eindeutigst höher dann ...
Der Beitrag mit dem Alleinsein und Einsamkeit war wirklich ganz allgemein gemeint, weil ich hören wollte, was den die anderen Foris dazu sagen, aber irgendwie sagt ja außer uns dreien keiner was!
Tja, dazu sag ich jetzt mal nix... noch nichts. Aber in weiteren Zusammenhängen und einem späteren neuen Thema werde ich darauf nochmal zurückkommen.
In Antwort auf:Der Beitrag mit dem Alleinsein und Einsamkeit war wirklich ganz allgemein gemeint, weil ich hören wollte, was den die anderen Foris dazu sagen, aber irgendwie sagt ja außer uns dreien keiner was!
Das liegt vielleicht daran, weil ausser "Ja! " nichts dazu zu sagen ist. Ich lese dieses Thema aufmerksam mit, aber halte mich im Hintergrund weil ich mir eine kleine Foren-pause gönne und lese momentan nur ein paar auserwählte Threads.
Ich weiß nichtmehr woher ich diesen Spruch kenne, aber er passt gut zum Thema: "Einsam sind die Tapferen und die Gerechten. Doch mit ihnen ist die Gottheit!"
Zur bedingunslosen Liebe fällt mir noch folgendes ein:
Eben weil sie bedingungslos ist möchte man dem Partner das grösste Geschenk geben zu dem man als Mensch fähig ist. Die Treue. Das ist ein Versprechen, das man nicht nur dem Partner, sondern auch sich selbst gibt. Ein Versprechen, daß wenn es nicht gehalten wird, bei beiden tiefe Wunden hinterlassen wird. Derjenige der untreu geworden ist, wird von keinem mehr Treue erwarten können.
Also ich sehe das so. Es gibt 2 verschiedene arten von bedingunsloser Liebe. Die offene und die geschlossene, nenn ich sie mal.
Bei der offenen ist man zwar stark mit dem "Partner" verbunden, aber es ist keine echte Beziehung. Man könnte mit jedem Menschen stark verbunden sein. Es ist Liebe ohne jegliches Versprechen, ohne Einsatz. Ohne erwartungen an die Zukunft.
Bei der "geschlossenen bedingunslosen Liebe" empfindet man nur für eine bestimmte Person diese Gefühle, und verspricht dem anderen aufgrund dieser Liebe seine Treue. Von sich aus möchte man nur diese eine Person ganz erfahren und genauso tief blicken können wie man bei sich selbst blicken kann. Wenn es wirklich bedingunslos ist, wird einen nichts an diesen Einblicken stören, auch wenn sie einem nicht entsprechen.
Ich glaube man kann diese zwei verschiedenen Arten nicht direkt voneinander trennen. Sie haben fließende Grenzen. Ich würde eine Mischung aus beiden bevorzugen.
"Barkeeper! Einen doppelten... Geschüttelt.. ..und gerührt."
Liebe Grüsse
Shaolin Mantis
-------------------- Konfuzius: "Wer die anderen kennt ist weise, doch wer sich selbst kennt ist erleuchtet!" --------------------
schön von dir zu lesen und das du dich trotz, oder gerade, deiner selbst auferlegten Pause zu Worte meldest
Das liegt vielleicht daran, weil ausser "Ja! nichts dazu zu sagen ist. Hmm, und selbst wenn nur so ist, ist ein JA zu sagen etwas angenehmes ,- nicht weniger auch wenn es ein NEIN - oder ein ABER, oder... oder... oder... wäre.
bedingunslosen Liebe hmm... naja, liegt vielleicht jetzt an mir selbst, vielleicht auch nur Wortklauberei, aber wenn ich das Wort "bedingunslos" lese, erfüllt es mich mit Argwohn und Ablehnung. Erinnert mich irgendwie an den relativ geläufigen Spruch (gegenüber Anderen oder gegen sich Selbst) : "Bedingungen habe ich keine, aber - erwarten tu ich dennoch ... "
Also ich für meinen Teil gebrauche lieber hierfür das Wort "Erwarten" , in deinem Satz demhin würde ich sagen "erwartungslose Liebe" wobei mir dies wiederum vorkommt wie der weiße Schimmel, denn die wahrhaftige Liebe kennt eh keine Erwartungen ,- ok, keinnt natürlich auch keine Bedingungen
Auch bin ich mit dir anderer Meinung das es zwei Arten von Liebe gäbe, also zumindest was deine Erklärung angeht offener und geschlossener Liebe. Liebe ist Liebe, sie ist wahrhaftig und ganz, sie ist unteilbar in sich selbst - meine Meinung halt. Eher das ich, wenn je, unterscheide zwischen echter wahrhaftiger Liebe und der meist anzutreffenden unechten/falschen (Ego-) Liebe. Sie auseinanderzuhalten ist sehr einfach, man sehe nur auf meine obigen Worte. Sprich hegt eine Liebe, welche auch immer und zu wem/was auch immer, Erwartungen oder nicht. Jegliche Form gleich welcher Art von Erwartung entspricht nicht der wahrhaftigen reinen Liebe.
Demzufolge, wenn man den Gedanken hierzu also weiterstrickt, kann und ist die Forderung um Treue - so verständlich diese ja auch ist - kein Attribut der wahren Liebe. Bitte nicht mißverstehen, nicht die Treue an sich meine ich damit, sondern die Forderung bzw Erwartung einer Treue - sei es an sich selbst oder an dem anderen Partner.
Ich weiß das mich mit meinen weiteren Worten auf eine Art Glatteis begebe, falsch verstanden werden kann, meine Worte falsch interpretiert werden könnten. Daher mein vorsorglicher Hinweis, das ich Treue als etwas sehr wichtiges und auch wunderschönes erachte und ich in keinster Weise einer Un-Treue Freibrief zurede.
Doch Leben ist nunmal ohne Wenn und Aber Veränderung - Veränderungen die auch den Menschen betreffen, sprich auch der Mensch ändert sich. Einen Menschen, den ich im HEUTE das ja sage, Treue entgegenbringe, ist ggf MORGEN ein anderer Mensch bzw durch Weiterentwicklung bin Ich ein anderen Mensch. Die zuvor bestandene Wellenlänge ist nicht mehr die gleiche wie im damaliger Zeit, das neue Heute kann die Interessen ggf sehr weit voneinander entfernt haben. So wird bzw kann Treue zu einem fürchterlichen Gefängnis werden, in dem es mindestens ein Opfer geben tut. Und es wird zum Verrat an sich Selbst, an seinem ICH, an seiner Seele.
Nochmal, ich halte Treue als etwas ausserordentlich wichtiges und elementares > beginnend bei sich Selbst, sich selbst treu zu sein und > treu gegenüber einem Partner/-in. Aber beides muss aus sich selbst heraus entstehen und bestehen, und niemals als Forderung im Raum stehen. Das war uns hier im Zusammenhang der Treue oft erklärt wird, besonders die Kirchen tuen sich damit weit hervor, sind genau die gesellschaftlichen Dogmatismen, von denen ich sprach, die uns vieles bescheren mögen, aber eines eben nicht : Leben in eigener individueller Freiheit - in LIEBE
Da ich Dich sehr gut verstehen kann, möchte ich folgende Aussage gerne mit einbringen. Gedanken, die ich heute in einem wunderbaren Gespräch teilen durfte... Gehen wir von der Nummer 1 aus, wo ich erst sagte, es wäre der wahre Partner. Dies möchte ich nun gerne revidieren, da ich für mich eine Erkenntnis hatte. Partner Nummer 1 ist Eluha, Gott, Allah oder wie auch immer er genannt werden möchte von Euch. Partner Nummer 2 ist der Rest hier auf Erden.
Wenn ich meiner Nummer 1 treu bin, so bin ich auch allen anderen treu, da ich mit Sicherheit nichts machen würde, was für das Ego arbeiten würde, also nur für mich wäre. Somit wäre die "Agape leben" gesichert. Kein Freibrief mehr, da er nutzlos wäre, kein Treuebruch mehr, da die Sexualität mit ganz anderen Augen angesehen wird, nicht - hm, "Körpergesteuert" - ist. Es wäre ein reines Geben und Nehmen, ein Schenken, wo - das möchte ich nun doch auch noch dazu sagen - man den körperlichen Austausch auch nicht mehr so wichtig nimmt, bzw. man sich ansieht, tief in sich reinfühlt, mit wem man sich vereinen wird. Boah, kann das wieder mal schwer nennen. Norbix, hilf mir doch mal, lach. Ähm, vielleicht so, dass man die Seelenverbindung, die ja auch mit der Sexualität einhergeht, nicht mit Jedermann eingeht? Bewusstsein ist ebend hier angesagt... Ja, ich glaub, so kann ich das mal stehenlassen
Drück Euch mal ganz lieb und danke Euch dafür, dass ich mich mit Euch klären darf, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
mal sehen ob ich zu deinen Worten helfen kann ... verstehen was du meinen tust, tue ich auf jedenfall schonmal
Also so erstmal mit bzw wegen der Treue ... um es nochmal zu verdeutlichen, mit meinem gestrigen Beitrag wollte ich keinen Ton "gegen" die Treue reden. Und nehme ich Anna ihr Beispiel auf, so ist es gleich ob und wen sie an erster Stelle stellen tut und dem Treue lebt - allein entscheident ist ob diese Treue aus einem selbst, also von Anna selbst ohne Fordernis und/oder Erwartungen gegeben wird, oder auch nicht. Dies alleine ist der entscheidente Knackpunkt, wie ich es sehe und finde. Und was gestern hierzu noch vergas zu sagen, zu erwähnen ... Treue hat auch ganz viel mit Vertrauen, mit Glauben zu tun ... Und wenn man sich einmal umsehen tut, so allgemein die Gesellschaft mal nehmend - vor allem wie sehr gesellschaftlichen Dogmatismen nachgehangen wird - ist es leider bei sehr vielen nicht allzu gut bestellt um das Vertrauen und Glauben in die erste und wichtigste Person überhaupt > in Sich Selbst. Wie und wo kann dann tatsächliche Treue, was kaum wenig anderes als ein Ausdruck der LIEBE darstellt, funktionieren ? Für die meisten heißt Treue doch leider einvernehmen und Besitzansprüche geltend machen.
Es wäre ein reines Geben und Nehmen, ein Schenken, wo - das möchte ich nun doch auch noch dazu sagen - man den körperlichen Austausch auch nicht mehr so wichtig nimmt, bzw. man sich ansieht, tief in sich reinfühlt, mit wem man sich vereinen wird. vielleicht so, dass man die Seelenverbindung, die ja auch mit der Sexualität einhergeht, nicht mit Jedermann eingeht? Bewusstsein ist ebend hier angesagt... hmm... naja... jein sage ich mal, vor allem zum letzten Satz ... obwohl ich selber nun wirklich kein Paradebeispiel meiner Worte nun darstelle (u.a. blöde Schüchternheit usw ) wäre weitaus mehr angesagt Dinge des täglichen normalen Lebens - und dazu gehört auch die Sexualität in meinen Augen - viel weniger kompliziert wahr- und anzunehmen, als wir es ständig tun. Wir hören nicht auf unser Gefühl, nicht unsere Sehnsüchte, nicht unsere körperlichen Signale und Triebe. Wir sind sogar stolz uns Menschen zu nennen die von sich sagen sie hätten ihre ur-menschlichsten Wünsche und Triebe im Griff und halten uns deswegen für etwas besseres als Tiere ? tztztz Merken nicht das wir Spielbälle der Manipulation um diverse Märkte sind und das wir so oft und häufig unser Mensch-Sein - und Sexualität gehört in meinen Augen zum Mensch-Sein dazu wie Atmen, Essen, Trinken, etc - wegen gesellschaftlicher Dogmatismen uns verhindern und verbieten lassen ,- wir leider bereits schon so perfekt gepolt sind und funktionieren, das wir Menschen uns Selbst es bereits schon untrsagen und verbieten.
Siehe mein Beispiel kürzlich wo ich die Analogie zum Schokolade essen brachte ... genau das sehe ich auch so in deinen Worten Anna ... einfache unkomplizierte Wahrnehmung eben, so wie du es sagen tust den körperlichen Austausch nicht mehr so wichtig nimmt ... einfach alles viel lockerer angehen und damit umgehen ... Denn das ist Treue an und für sich Selbst - und wie will ich Treue geben zu anderen Personen und Dingen, wenn ich n och nicht mal vermag mir Selbst treu zu sein ?
Und um nicht auf eine falsche Spur zu lenken mit meinen Worten, um nicht in das Extrem zu verfallen wir benehmen uns aufmal überspitzt wie die Tiere und fangen an überall offen unsere Triebe und Sexualität auszuleben ... Es geht nur um das für sich selbst zu klären - um nix anderes ! Wenn in einem Selbst nun so diese Vorbehalte sind, man sich schwer tut über diese Vorbehalte, Hemmnisse, Blockaden > sprich Programmierungen, hinwegzusetzen ... so ist das halt erstmal so ...
AGAPE beginnt genau dort nämlich, sich Selbst auch dafür anzunehmen und zu lieben, das man nunmal SO oder SO derzeit und im Augenblick nun ist ... Nur dazu benötige ich die Bereitschaft nicht mehr im Aussen die Antworten und Schuldigen zu suchen - auch im Inneren keine Schuldigen zu nsuchen !!! Sondern nur bei Sich Selbst nachzusehen "Wie bin ICH"
Und wenn ich, aus welchen Gründen nun auch immer, auch hierzu "noch" keine Kraft und Mut aufbringe zur Bereitschaft für wirkliche und tiefe Innenschau, dann ist es eben so und da gibt es nix zu kritteln und zu nörgeln - dann nehme ich mich eben dafür an wie es IST und liebe mich dafür ... das ist AGAPE ... Treue um und an sich Selbst ... LIEBE pur.
soweit meine Sichtweisen hierzu wo ich oft denke, auch so für mich selbst "Meine Güte aber auch, verdammt nochmal, war nur muß ICH - müssen wir Menschleins - alles so unendlich kompliziert uns machen ? Können wir nicht mehr fröhlich unbedarft wie Kinder sein und uns dabei Selbst und andere frei, offen und direkt wahrnehmen - annehmen - lieben ??? Warum nur ist Erwachsen-Sein damit verbunden die Freiheiten abgegeben zu haben ?"
In Antwort auf:Und wenn ich, aus welchen Gründen nun auch immer, auch hierzu "noch" keine Kraft und Mut aufbringe zur Bereitschaft für wirkliche und tiefe Innenschau, dann ist es eben so und da gibt es nix zu kritteln und zu nörgeln - dann nehme ich mich eben dafür an wie es IST und liebe mich dafür ... das ist AGAPE ... Treue um und an sich Selbst ... LIEBE pur.
soweit meine Sichtweisen hierzu wo ich oft denke, auch so für mich selbst "Meine Güte aber auch, verdammt nochmal, war nur muß ICH - müssen wir Menschleins - alles so unendlich kompliziert uns machen ? Können wir nicht mehr fröhlich unbedarft wie Kinder sein und uns dabei Selbst und andere frei, offen und direkt wahrnehmen - annehmen - lieben ??? Warum nur ist Erwachsen-Sein damit verbunden die Freiheiten abgegeben zu haben ?"
Ach Norbix, Dein 1. Absatz ist einfach wunderbar Zum 2. mag ich nur soviel sagen:" Warum? Mach ma es doch einfach anders "
Was ich noch sagen wollte, ich verdränge die Sexualität nicht, aber: Wenn ich müde bin, bin ich müde, auch wenn mein Gegenüber was anderes gern haben würde. Ich muss mich in der Sexualität nicht beweisen, lebe sie, wenn ich in mir das Bedürfnis dazu habe, sonst lass ich es. Auch hier kann man sämtliche Facetten ausleben. Und sorry, wenn ich das nu sag, aber auf rein schwanzgesteuerte Männer hab ich einfach keine Lust, da fehlt mir die Tiefe dabei, das Wissen was Sexualität noch ist. Lach, Beispiele hierfür lasse ich lieber mal sein... Es geht ja schon bei einem harmlosen Kuss los... Ein einziger Kuss kann so viel von Deinem Gegenüber preisgeben, lässt in die Seelenwelt blicken, wenn man denn bereit ist, da hinzusehen. Dies ist meine Treue zu mir, da ich weiß, ich mag es nicht anders und bleib dabei. ... irgendwie fehlt hier gerade eine wichtige Aussage für mich, aber die will nicht raus aus mir, also soll sie halt derweil noch drin bleiben...
Habt einen wunderbaren Tag, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Sorry.. ich habe leider nicht alles gelesen.. wenig Zeit... aber wenn ich was dazwischen streuen darf...
Ich denke, wenn man "den" Partner in sein Leben lässt, dann hat das was mit großer seelischer Reife zu tun - man begegnet im Partner sich selbst - Treue hat somit ganz viel zu tun mit "sich-selbst-treu-sein" - seinen eigenen Wert kennen, sich selbst nicht mehr belügen, betrügen, hintergehen zu müssen... hmm.. Danke, dass ihr mich auf so - für mich - wertvolle Gedankengänge bringt... lächel... schöne Zeit Euch allen.. Gwen..
Da ich im Beitrag "enttäuscht" nun ein paar Worte geschrieben habe, möchte ich hier auch noch etwas loswerden... Durch die Erlebnisse meiner Jahre bin ich doch oft verletzt worden, was mich zum Nachdenken brachte, ob mein Beitrag oder meine Gedanken hier nicht doch eher eine Flucht sind, eine Flucht vor erneutem Schmerz und somit auch Erfahrung? Andererseits... Gwen hat es so schön geschrieben mit "den" Partner, ja... Mir fehlt nichts, ich bin zufrieden, stehe auch nach meinen obigen Gedanken noch zu den vorhergehenden. Denn Schmerz kann ich auch so erfahren, indem ich vielleicht einen Menschen, der mir sehr nahesteht, loslassen muss, auch wenn es mich verletzt, der Schmerz kann überall passieren und ist doch gleich... Bisher ist mir erst ein Mann begegnet, der Heilung durch die Sexualität erfahren hätte, wo ich mich damals selbst blockierte, aber auch dies war gut so, da es zu meinem damaligen Denken gehörte. Lach, eigentlich ist den Worten von Gwenda nichts mehr hinzuzufügen, denn wenn man "den" Partner gefunden hat und es nicht "ein" Partner ist, so ist auch die Treue hier überall...
Ich danke Euch ebenfalls für den Input
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Zitat Ich hatte mal vor einiger Zeit in einem anderen Forum eine Diskussion, und zwar ging hier um die sogenannten Schlampen. Die damit übliche Agumentation das Menschlein, primär Frau sowas nicht zu tun habe, sie schließlich keusch zu sein habe ,- das Sexualität ausdrücklich und NUR sich gegenseitig liebenden Menschen vorbehalten ist (Fragen hierzu - wer bitte schön legt dies denn fest um welche Liebe in welcher Form und Ausprägung es sich handeln soll ? Wenn dieses beschränkende Denken je stimmen täte, wird es doch absurdum geführt das Beziehungen entstehen ebenso wie diese von sehr schnell bis sehr lange sich auch wieder beenden) und bis hin zu Kirchen und andere Glaubensrichtungen, die den Sex vor einer Ehe oder vergleichbaren ablehnen und verbieten.
Hallo Norbix,
hier ist das Problem eigentlich die "Nachahmung", wenn ich das so nennen darf (Deutsch ist nicht meine Muttersprache). Es ist mir immer wieder aufgefallen, wie weltliche Institutionen versuchen, Dinge aus der spirituellen Welt nachzuahmen, zu imitieren, wie sie sie dadurch fälschen und den Menschen darüber eine falsche Vorstellung verschaffen. Eigentlich gibt es in der Tiefe des Gedankens, dass es Sex vor der Ehe nicht geben soll, einen Sinn - doch hat die Kirche das zu einem Dogma umgewandelt, durch das die Menschen kontroliert werden können (wie kontrolliert? durch Angst und Unwissenheit).
Es gibt keinen Sex vor der Ehe, weil Sex *die* Ehe ist. Das, was die Antiken hieros gamos (heilige Ehe) genannt haben, war ein sexuelles Ritual, in dem sich zwei Menschen auf allen Ebenen (körperlich, emotional und geistig) vereinigt haben. Es entsteht also rein durch die Natur der Sexualität zu jedem sexuellen Partner eine heilige Verbindung - ob wir das spüren oder nicht. Diese Verbindung ist und kann nicht rein physisch sein, obwohl unsere heutige Ignoranz, die wir Befreitheit nennen, uns das sagen würde. Man kann nicht "einfach mit jemandem schlafen", man verbindet sich mit ihm/ihr auf allen Ebenen, und zwar jedes Mal. Und daraus können gute oder nicht so gute Dinge entstehen. Im Sinne von, man wird jedenfalls aus der Erfahrung etwas lernen, aber wenn man sich mit vielen Partnern auf diese Weise verbindet, dann wird man energisch zu einem verstopften Aufnahmegerät. Man nimmt auf Band alles, was diese Partner in sich haben, und teilt sein eigenes mit ihnen - und zwar in totaler Unwissenheit. Klingt das als vernünftiges Verhalten? Für die, die Energie spüren, und ich bin eine von ihnen, ist es sichbar, wie belastet die Energiekörper vieler Menschen sind - und zwar wegen willkürlicher sexuellen Beziehungen, die viele von uns wie Sport betreiben. Das führt zu krankhaften Prozessen besonders im zweiten Chakra, an welche uns der Körper irgendwann, nach vielen Jahren "Freiheit" erinnern wird (Freiheit in Anführungszeichen, weil das für mich keine Freiheit eigentlich ist, sondern irgendwelche Art... bondage).
Ich versuche hier nicht, die verkehrte Vision der Kirche zu verteidigen. Ich versuche nur zu zeigen, wie sich hinter diesem Dogma doch ein Stück Wahrheit (in sehr verzerrter Form) verbirgt. Das, was wir heute als sexuelle Befreitheit bezeichnen ist eigentliche Ignoranz über die Prozesse, die abgehen, wenn sich zwei Menschen auf diese Art und Weise heute verbinden (wobei sich in der spirituellen Welt in dem Moment immer etwas tut...das ist eine Initiation jedes Mal, ein Anfang also), morgen trennen (als wäre nichts passiert, es *ist* aber, auch wenn wir nicht sehen). Dieses leichtsinnige Verhältnis zu Sachen, die das Zentrum des Lebens ausmachen (die sexuelle Energie ist die Energie des Lebens), bringt alle Probleme und Enttäuschungen, und Krankheiten, an denen Menschen heutzutage leiden. Wir können nicht mehr mit uns selbst ehrlich sein, wir leben in der Illusion, sobald wir gesagt haben, dass wir "einfach mit jemandem geschlafen haben" (als würde das nichts bedeuten). Wie viele leben diese Lüge, wie viele haben sie gekostet? Ihren Geschmack kenne ich auch, aber ich genieße ihn seit langem nicht mehr.
Das ist, spirituell gesehen, als wären wir eine tiefe Verbindung eingegangen, ihre Säfte getrunken, uns dann aber vom Eid entsagt. Wir möchten das kurzzeitige Vergnügen, wir wollen aber nicht die Verantowrtung und wir laufen entsetzt weg von den Folgen und gleichzeitig von der Möglichkeit, an dieser Verbindung zu wachsen. Wir möchten nicht geben. Und wir benutzen Kontrazeptive. Auch unsere heutige Vorstellung von Tantra oder Tao, oder doch heilige Sexualität ist oft von einer solchen Art Egoismus geprägt, auch wenn wir meinen, befreit oder spirituell entwickelt zu sein. Es gibt in unserer Welt eine Nachahmung für alles. Und das Problem ist meistens, wir leben die Imitationen und glauben an ihnen, wir leben nicht die Wahrheit.
In dieser Atmosphäre bleibt wenig Platz für Liebe und Sexualität, wie sie gemeint sind zu sein. Es gibt viel Platz für Worte, doch wenig für echte Erlebnisse. Die wahre heilige Sexualität, die zugleich im Himmel eine "Heilige Ehe" ist, ist eine seltene Seltenheit in der heutigen Welt. Doch die Menschen leiden viel und sie lernen, und sie werden irgendwann aufwachen. Sie werden verstehen, was die Sexualität auf sich hat.
P.S. Ich muss hier zugestehen, dass ich nur einen Aspekt der heiligen Sexualität betont habe, da dort die höchste Verwirrung heutzutage besteht. In den meisten Fällen geht es zwar beim Sex um eine tiefe Verbindung, welche bestimmte spirituelle Aufgaben und Pflichten mit sich bringt, die wir nicht einfach so aufgeben können, weil wir nur den Spaß wollen. Wenn man in seinen sexuellen Kontakten dieses göttliche Gesetz nicht anerkennt, dann kommen die Probleme, die ich oben beschrieben habe.
Doch natürlich kann diese göttliche Kraft *uneigennützig* auch für andere Zwecke verwendet werden. Erleuchtete Menschen können eine sexuelle Verbindung eingehen, um einen Energiefokus zu schaffen, druch den die Umgebung geheilt wird. In der Antike waren solche Rituale zur Verbesserung des Bodens und der Fruchbarkeit verbreitet. Der Zweck der sexuellen Verbindung kann auch sein, dass der eine oder beide Partner geheilt werden. Der Zweck kann auch eine Initiation sein. Es entsteht *nicht* aus jeder sexuellen Verbindung ein weiterer gemeinsamer Weg. Doch hat jede sexuelle Verbindung einen spirituellen Zweck zu erfüllen und somit sollen Menschen an diese Thematik mit Bewusstheit und Respekt herangehen, wenn sie in Harmonie mit dem Universum bleiben möchten.