derinneren Stimme oder Führung zu folgen ist wahrlich nicht leicht, vor allem wenn die inneren Berater sich vehement melden und u.a. Zweifel streuen. Sie sind da höchst kreativ, lassen keine Raffinese aus, und das sie einen Selbst ja sehr gut kennen, spielen sie gern einen sich Selbst aus, nur um sich hervorzuheben und zumindest vorübergehend Recht zu kriegen (achja, da fällt mir eben noch ein und auf, dieses Beispiel passt auch recht gut auf seine Schar der äußeren Berater, der ach so tollen "Freunde" die auch ja nur das Beste für einen wollen und gottseidank auch ALLES wissen )
Ich selbst kam auf etwas, was wie ein lustiges Spiel betrieben werden kann und wie man seine inneren Berater entlarvt und in die Ecke drängt Ich empfehle allerdings dies alleine wo zu machen, damit nicht am Ende jemand das weiße Wägelchen holt oder so.. also ...
Also angenommen der Verstand erklärt mal wieder das es etwas so absolut nicht funktionieren kann (sprich er streut Zweifel) ... dann beginne mit ihm zu reden, eindeutig und klar, vor allem aber laut (deswegen ja meine Empfehlung alleine zu sein...) red mit ihm wie nen guter Freund/ne gute Freundin ... und frag stets zurück wie es bei freund/freundin doch auch tätest ... sag ihm offen das es nicht verstehst, er soll es erklären ,- und frag ihn stets WARUM er dies oder jenes sagt/möchte ... Es ist nen Heidenspaß wie sich dabei der Verstand windet und von einen Widerspruch in den nächsten selbst reinjagd Keine Seltenheit das der Verstand nach ne ganzen Weile aufgibt, nicht ohne gebührenden kindischen Trotzverhalten, z.B. "bääähhh... und rhababber und zeterio.... und du wirst schon sehen wo es dich hinbringt, aber sage nicht ich hätte dich nicht gewarnt ... ... und dann schmollt er....hihihi
tja und naja... aber leider nicht allzu lange...seufzel
aber - und das mal abgesehen von dem Spaß dabei was das Thema selbst angeht, weiß man zumindest das man auf den Verstand hierzu nicht mehr weiter hören brauch.
Ich habe mich immer nach der Huna-Methode gehalten Das Unterbewusstsein oder wie von Dir genannt, Norbix, innere Begleiter, verbinde ich mit dem Ego. Ego macht es Spaß, zu zerstreuen, leitet gerne mal den falschen Weg an. Ich habe dann versucht, mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren, wie Du auch, jedoch habe ich ihm erklärt, dass er eine ganz wichtige Rolle hier spielt und es besser wäre, wenn er mithelfen würde, dass alles richtig läuft. Grins, seitdem hab ich eigentlich meine Ruhe
Alles Liebe, Anna
Ach ja, am einfachsten geht es auch, indem man es viel fragt, wie Du auch schon sagtest. Ich hab damals angefangen, es immer nach der Uhrzeit zu fragen, da ich nie eine Uhr trage. Plus / Minus 10 Minuten bin ich richtig schön drinne
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Wer seinen Verstand ausschalten will, der geht in die Irre und er wird Leuten mit viel Verstand begegnen, die sich das zunutze machen... Versprochen! So geht es nämlich nicht...
Sweetheart, das hast etwas falsch verstanden Hier wird nicht der Verstand ausgeschaltet, sondern zur Mitarbeit bewegt, das ist ein seeeehhhhhhhhhhhhr großer Unterschied
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
doch davon war meinerseits keine - um nicht zu sagen NIE die Rede. Allerdings räume ich ein, merke es auch an Anna ihrer Antwort, das mich zugegeben mißverständlich ausgedrückt habe. Sprich ich rede nicht dem, den (seinen eigenen) Verstand lächerlich zu machen ; nicht dem den Verstand unwichtig zu stellen ; und am allerwenigsten den Verstand auszuschalten oder zu verbannen.
Ich meine und rede "nur" dem hin und zu, dem Verstand die "richtige" (Berater-) Rolle zuteil werden zu lassen ! Und nicht wie die Masse der Menschleins den Verstand zum großen Chef und Führer auszuerwählen.
liebe Grüße Norbix
und achja, nur am Rande, Menschleins die mit (angeblichen) "viel" Verstand mir begegnen, sind meine allerkleinste und allergeringste Sorge wenn man es überhaupt Sorge nenen kann oder soll
Siehste Jonanda, Norbix ist gleicher Meinung Dankeschön Norbix Lach, das kommt davon, wenn man immer alles in einen Topf werfen möchte und nicht genau guckt, Sweetheart
Desweiteren ist der Klügere sehr oft der Dümmere, was die Erfahrung zeigt
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Zu meinem Prozess gehörte mal, dass ich mich richtiggehend über mein EGO aufregen musste.. ich ärgerte mich darüber und empfand es auf einmal als "Feind"... Ich dachte: dieses Ego musst du bekämpfen.. was das immer für unnütze Sachen will, mich in Zweifel stürzt... mich lenkt und steuert... - so groß und mächtig....
dann schaute ich mal genauer "hin"... das saß es nun in der Ecke.. zusammen gekauert... weinend.. schmutzig und ungepflegt... - hm. richtig vernachlässigt. So dachte ich: Mensch... der arme Kerl ist doch ein Teil von/in mir... Ich selbst gab ihm die Gelegenheit einst so groß und mächtig zu werden... und jetzt schieb ich ihn ab??? - Diesen Diener meines Selbst? Ich überlegte, wie ich ihm... und damit mir helfen könne und wurde auf die richtige Fährte (für mich) gebracht:
a) anschauen b) streiten c) aussöhnen d) einen Platz zuteilen, der die "richtige" Größenordnung hat
.. hmm.. wir sind in Bewegung und arbeiten... täglich... mal meldet es sich mehr, mein geliebtes Ego... dann wieder fast ein Stückchen zu wenig... - das Pendel ist noch nicht ganz ausgeglichen... - ja, und um zum Thema zurückzukehren: Mal stürzt es mich in größere Zweifel... dann ruht es wieder komplett und ich schieb mal eine kleine "Bauchlandung" ein..
Aber versöhnt sind wir, und das ist im Moment das Wichtigste! Cassandra
auf die Frage wartete ich schon, sie lag ja auch sehr nahe
aber erstmal nen liebes Hallo
und tja, wo stehe ich meiner eigen Meinung und Einschätzung HEUTE ...
nun, ich würde sagen ich habe gelernt, doch wem sage ich das liebe Cassandra, wenn hinzufüge "ich habe dazu gelernt, aber längst nicht ausgelernt" Sprich ... ich vermag und tue schon deutlich mehr als früher auf mein Herz hören ... wo mitunter noch manko erlebe ist auch das entsprechende umsetzen, also tatsächlich das zu tun was mir mein Herz rät. Ich lernte vor allem aber mein eigen ICH kennen, natürlich auch längst nicht völlig, nich vollständig ,- aber mehr und besser als je zuvor. Mein ICH zu kennen, eher ja besser kennengelernt zu haben, läßt mich damit leichter mit meinen Ratgebern umgehen. Kann also mit meinen Gefühlen besser umgehen, ohne diese wie früher als ungewollt oder unbequem abzulehnen, gar zu verbannen. Mein Verstand spielt selbstredent nach wie vor eine wichtige Rolle - aber zumeist spielt er die Rolle die ICH ihm einräume und zugestehe. Oder anders ausgedrückt, nicht mein Verstand ist Chef sondern ICH. Zumindest klappt das meistens recht gut so Natürlich sind die Situationen/Lektionen meines Lebens anspruchsvoller geworden, die Herausforderungen und mich zu prüfen - gleichzeitig zu lehren - werden und sind höher und schwieriger. Insofern gibt es immer wieder auch mal Momente, wo emotionale Gefühle und Verstand (im ersten Augenblick) die Oberhand haben. Aber was solls, gehört zum Mensch-Sein dazu was ich viel wichtiger finde - und hier erlaube ich mir es sogar als Rat/Empfehlung auszusprechen und weiter zu geben : Wenn wir einmal in unseren eigenen Augen und Maßstäben fehlten, wegen mir auch versagten ... jjjjjjjaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa und ????? Bricht nu die Welt zusammen deswegen ? Ist uns nen Zacken aus Krone gebrochen ? Der Heiligenschein blasser geworden ? worauf mit meinen zugegeben überzogenen Worten hinaus möchte, ist : Macht nicht den Fehler meiner Vergangenheit sich selbst zum schärfsten Kritiker zu machen - und wenn mal was ist sogleich das innere Gericht einberufen, das ICH auf die Anklagebank setzen und imaginäre fiese Staatsanwälte und Richter einberufen die einen nahezu chancenlos für SCHULDIG sprechen. Schluß mit dieser öden Veranstaltung und dem damit verbundenen Opferhaltung und Getue !!! Es gehört ganz einfach zum Mensch-Sein dazu, lach darüber, klopf dir auf die Schulter im Wissen das nächste Mal machst es halt besser
Auch das liebe Cassandra lernte ich aus diesem Briefwechsel ...
Und noch etwas kam hinzu was ich begriff und lernte ... des Zweifels mächtigstes Wort ist das WARUM-Getue/Gefrage ... Natürlich frage ich auch WARUM ... Dies oder Jenes, aber : ich gebe dem WARUM keine Macht mehr über mich ! Entweder erfahre ich ne Antwort, und zwar die sofortige eindeutige und klare vom Herzen kommende !!! ,- oder ich lass es einfach ruhen, im Wissen früher oder später - dann wenn entweder die Zeit oder ICH reif dafür bin - werde ich die Antwort erfahren. Bis dahin gelten meine Motto´s : "Es ist gut, so wie ES ist !" > Urvertrauen und "Ich brauche NICHTS zu WISSEN, um nicht dennoch LIEBEN zu können !" > Agape
Aber um es nochmal zu sagen und dem Eindruck entgegen zu wirken das bereits abgehoben sein könnte Ich bin genau wie ihr - wie Alle - auf dem Weg, dem Weg des Erfahrens und Erlebens, des Lernens und ich bin längst und lange noch nicht am Ende des Weges und habe längst nicht ausgelernt. Natürlich schlittere ich auch wie viele in Situationen und lasse mich ablenken u.v.m. ... NUR sehe ich es mittlerweile lockerer, ich verbleibe meist nur kürzere Zeiträume in solchen Phasen, erkenne das teilweise perfide Spiel meines niederen Ego und meines Verstandes und bereits nur mit diesem Erkennen beginne ich mich wieder in meine Mitte zu begeben. Und vor allem, das wichtigste : Ich verfluche und verdamme NICHTS daran, es ist wie es IST und ICH brauchte es zum lernen, ergo liebe ich ES und mICH - Agape ...
alles Liebe dir, liebe Cassandra euch ALLEN hier alles Liebe
Danke für deine Antwort, Norbix... Naja.. diese "Prozess-Wellen" haben doch immer einen ähnlichen Verlauf.. und so bewege ich mich wieder mal im Wellenauslauf, was zu einer neuen Erkenntnis führt.... Gerade heute Abend habe ich ein Sananda-Channeling gelesen, das mich in vielen Dingen dort abholte und bestätigte, wo ich mich gerade befand. Das war sehr erleichternd und hat mich schließlich unheimlich ruhig gemacht. Wen es interessiert, es war dieses Channeling: http://www.esoterium.de/article.php?sid=1762 Channelings... und ich lese sie nicht regelmäßig, sondern sehr sporadisch bzw. "neu" und "schön" formuliert: ich lasse mich führen - sind immer mal sehr wertvolle Wegbegleiter für mich... - und so auch heute. Also sitze ich jetzt ruhig und dankbar hier und tippe in die Welt hinaus...
Das mit dem "Mensch-sein", denke ich ist schon so, dass es in mir beginnt... dennoch "muss" ich mich immer mal dem Diktat unterwerfen, dass da das Kollektiv in dem ich lebe, vorgibt. Ich will nicht, aber ich "muss"... und das zum einen Teil, weil ich eben in dieser Gesellschaft lebe... und zweitens weil ich Kinder habe, die ebenfalls an dieser Gesellschaft aktiv teilhaben wollen, mit all seinen Vor- und auch Nachteilen. - Wäre ich für MICH alleine,... naja was sag ich... Ein wenig hadere ich schon.. zugegeben... aber andererseits weiß ich, dass sich diese grundlegende Veränderung in mir nicht über Nacht vollziehen lässt... jaja... höre es schon wieder im Hintergrund: GEDULD... Nachdem ich dieses Channeling gelesen habe, bin ich nun auch wieder ruhiger... hm.
Was die Herzensqualität anlangt, so habe ich nun zumindest mal ziemlich deutlich erfahren dürfen, worum es dabei geht... ich spürte und spüre das körperlich sehr stark.. der Sitz des Herzchakras wurde quasi meine Gefühlszentrale... es ist immer wieder faszinierend, wie extrafein sie abgestimmt ist.. wie selbstverständlich sie funktioniert. Besonders schön empfinde ich im Moment, wenn ich auf Menschen treffe, die auf die gleiche oder ähnliche Frequenz wie ich eingestellt sind... es ist ein Pulsieren und Schwingen spürbar... Gedankenübertragung per Gefühl - aber auch damit muss ich den Umgang allmählich lernen... kann mich ja nicht pausenlos verknallen, wenn ich - jetzt mal im Speziellen Männer treffe, die diese Schwingungen mit mir teilen (- natürlich treffe ich auch auf Frauen.... aber das kann ich besser einordnen...) - ja... es ist ein richtiges sich "Verknallen" - kann das jetzt nicht besser ausdrücken... und es ist heftig und.. naja... - Nachdem ich nun schon öfter als ein Mal auf solche Personen getroffen bin, wird mir allmählich klar, dass ich an meiner Feinjustierung arbeiten muss um.. naja.. um hin und wieder klaren Kopf zu haben... Ja... noch immer ist´s gut IN mir... ich genieße diesen Umstand eben sehr! Wünsch euch noch einen schönen Abend...
Hallo ihr Lieben, hallo vor allem liebe Cassandra,
dein Beitrag brachte mich ins Nachdenken, zumal deine derzeitige Phase sehr sehr gut nachempfinden kann, mich sogar traue zu sagen deswegen, weil ich genau das Gleiche auch schon durchmachte. Und dies war erst letztes Jahr im Spätsommer gewesen ... Auch ich fragte mich damals völlig zerknirscht und voller Zweifel wozu hab ich all mein Wissen, all meine Fähigkeiten, wenn es Niemanden gibt der sich dafür interessiert. Und darauf aufbauend all die Fragen, die du ebenso in deinen Worten durchblicken läßt ...
Doch darauf wollte ich jetzt gar nicht mal hinaus, ganz andere Gedanken durchströmen mich. Und wenn im weiteren es ausführe, so möchte ich drum bitten und aufmerksam machen, das wenn ich von UNS und WIR im folgenden rede, mich genauso mit einbeziehe. Blöderweise werde ich gegen das WARUM reden, und meine Worte werden selbst das Warum enthalten, einfach weil mir selbst auch kein anderes Wort dazu einfällt
Egal, also ... Warum nur ist uns Menschleins denn das Wort WARUM soooooooooooooooooooooooooooo wichtig ? Wieso haben wir ständig dieses Warum-Gehabe und Warum-Getue ? Können wir ohne "alles" zu wissen nicht mehr leben ???
Wir wurden geboren, unser Herz schlug, Atem ging regelmäßig u.v.m. , damals wie heute, und all das funktioniert von ganz alleine ohne das wir jemals nach dem Warum hätten fragen müssen. Und sonst ? Was trauen wir uns noch im Leben denn, egal ob rationelles oder spirituelles, ohne nicht vorher 1000 mal nach dem Warum gefagt zu haben ? Leute, das ist doch reichlich öde, oder nicht ? Und da wundern wir uns noch das wir kaum vorwärts kommen, wundern uns das wir durchsetzt sind von Ängsten und Zweifel, wie ferner denn je davon sind was das wahre LEBEN bedeutet ? Im Ernst mal alle, da wundern wir uns noch ???
Im weiteren, wenn wir schon nach Antworten suchen, wir haben ALLE Antworten längst in uns drin - und zwar die richtigen Antworten, die ausschließlich und NUR einen SELBST betreffen ! Aber was machen wir ? Wir suchen im Aussen ... Suchen in Büchern, suchen im Internet, suchen in Seminaren, und...und...und... aber eben immer im Aussen. Wir werden aber im Aussen nichts finden, niemals und nie, eine Sache der Unmöglichkeit. Einzig was wir im Aussen finden können sind Zeichen die in uns im übertragenen Sinne nen Schalter umlegen und man sich des eigenen Wissen erinnert. Doch dieses eigene innere Wissen hat seine eigenen Gesetzbarkeiten, es öffnet sich stets nur dann, wenn man in sich selbst bereits auch die Reife des Verstehens mit bringt.
Man sehe es doch einfach mal so ... Ein drittkläßler kann bereits lesen und Wörter aufnehmen, in seinen Hirn niederlegen - und was nutzen diesem Drittkläßler diese Möglichkeiten wenn er rein Wortmäßig Erklärungen zu einer Gleichung aus z.B. der Atom-Physik in seinen Hirn ablegt ? Hat er es etwas verstanden, weiß er worum es geht, kann er es anwenden ??? Und genau den Quatsch machen wir ständig mit unseren öden Warum-Gehabe ... Selbst wenn wir also mal Antworten erhalten, was nutzen sie einem wenn man sie nicht richtig versteht, vor allem die Antwort und damit Wissen NICHT in einen TUN anwendet ?
Natürlich entstehen gerade dann dadurch all diese Zweifel ... Und ich kann diese NUR ablegen, in dem ich beginne zu LEBEN und es mir nicht mehr zum Lebensinhalt mache, ständig und nur dem WARUM nachzuhecheln !! Die Antworten kommen so oder so, das ist defintiv Fakt !! Und wenn nicht sofort, dann eben später - später eben, wenn ICH reif dafür bin. Und dieses "später" kann extremst kurz und naheliegend sein, kaum höre ich mal auf mit dem Getue, durchbreche selbst den öden Kreislauf in dem mich in das Jetzt begebe und anfange was GOTT (oder egal welche Kraft und Führung) möchte :
"Nämlich das Wir LEBEN !!! Und nicht unser Leben vergeuden mit immer und immer nur Fragen...Fragen...Fragen..."
Hallo Norbix und alle Interessierten, erstmal freut es mich zu lesen, dass ich mit meinem Erlebten nicht so ganz alleine dastehe... es ist immer mal ziemlich hart, was ich erlebe, was sich verändert und Tiefschläge nix Unbekanntes mehr... Ich lege einen ziemlichen Affenzahn zu, was meine "Wandlung" anlangt, und so wundert es mich letztendlich auch gar nicht, dass mein äußeres Leben immer mal nahezu zum Stillstand führte - "Dienst nach Vorschrift".. gab´s da öfter mal tagelang.. - jetzt ist´s bereits viel besser... ich kann mich immer mal des Lebens erfreuen und mir ein Luft holen gönnen... - tja.. ein eigenes Buch ergäbe das Erlebte mittlerweile... - vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt mehr...
Zum WARUM: ich denke, der Mensch neigt halt zur Absicherung... - weil oft und oft gebranntes Kind. Über Generationen um nicht zu sagen Äonen... - der Mensch tut...lernt... vielleicht manchmal unüberlegt... - nicht selten ergeben/ergaben sich aus diesem Tun folgenschwere Folgen.. naja.. bis hin zum Tod, - weil "Fehlentscheidung". - Mit einem "warum" wäre das Eine oder Andere vielleicht nicht passiert.. - das "Warum" gebrauchten dann die Menschen der nächsten Generation...- das Wörtchen "weil..." war geboren... - Naja und so beginnt das anfänglich (scheinbar) unbeschriebene "Blatt" namens Kleinkind sich allmählich dem "Leben", der Gesellschaft in der es lebt, anzupassen, einzufügen.. wie auch immer...:
Warum spielen wir nicht neben Stufen fangen? Weil... Warum dürfen wir nicht mit den Fingern essen? Weil... Warum muss ich dir die Hand geben, wenn wir auf der Straße gehen? Weil... Warum muss ich eine Hausübung machen? Weil...
unendlich fortsetzbar...
Ich habe eine Nachbarin, die ist keine siebzig Jahre alt und außer auf den Balkon, den Arzt, den Friedhof und den Kaufladen kommt sie nirgends mehr hin....
Weshalb ich das hier erwähne? Ich denke, dass dieses "WARUM", so es seinen "angemessenen" Platz verlässt übermäßig ausweitet, sich zum ANGSTWORT entwickeln kann... Angst, die letztendlich das eigene Tun und den eigenen Horizont enorm beschneiden kann.... - diese erwähnte Frau wohnt hinter einer Mauer der Angst... aus vielerlei Gründen....
Fragen find ich persönlich gut. Und zum Fragen gehört dann auch das Hinterfragen - das WARUM???
Klar.. es nimmt was von der Dynamik, aber manchmal ist eine etwas besonnenere Herangehensweise an die "Dinge" gar nicht mal so schlecht - spreche aus zahlreichen Selbst-erfahrungen.. Letztendlich passieren die Dinge des Lebens wann sie sein sollen und wann sie für mich bestimmt sind....
Und doch ist auch das eine "geheime" Sehnsucht: zu tun, wann und was der Impuls vorgibt... aber ich lebe leider (oder auch glücklicher Weise (je nacht Tagesverfassung...)) nicht in der Einsiedelei...