Und da hätte ich mal ne Frage (nicht nur, um das Thema zu wechseln.... ):
Seit mein Bewusstsein einen Schub machte, bin ich immer wieder von Phasen der tiefen Sinnlosigkeit geplagt.. ja, geplagt.... Vor diesem Zeitpunkt war das nie so gewesen.
Kennt ihr solche Phasen auch? Was macht ihr dagegen? Habt ihr ne Erklärung dafür?
Für mich ist das immer mal sehr belastend.. sinn-los.. das ist schwer zu ertragen....
In Antwort auf:Seit mein Bewusstsein einen Schub machte ...
Wie ein Ohrwurm, so hat sich das Wort "Bewußtseins-Schub" in mein Gehirn gefressen und läßt es nicht mehr los. Ehrlich, ich weiß nicht was das ist. Deshalb möchte ich Dich bitten mir zu erklären, was Du damit meinst. Kann natürlich sein, dass Du darüber hier im Forum schon lang und breit geredest / geschrieben hast. Dann gib mir bitte einen Tipp, wo ich das nachlesen kann.
In Antwort auf:... bin ich immer wieder von Phasen der tiefen Sinnlosigkeit geplagt.. ja, geplagt....
Mit Phasen von Sinnlosigkeit kenne ich mich allerdings aus. Fast könnte ich sagen ich bin da Spezialistin.
Ich bin dahinter gekommen, dass mich die Sinnlosigkeit immer dann überfällt, wenn ich ungeduldig werde und etwas sofort und gleich realisiert haben will. Dann mahnt mich dieses Gefühl wieder runterzukommen und den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Das ist nicht leicht, denn Geduld gehört nicht zu meinen Stärken. Wahrscheinlich ist es deshalb auch so schlimm für mich zu ertragen.
Runterzukommen und in die Stille zu gehen, ist sehr heilsam für mich und meine Sinnlosigkeit. Fast so, als würde sie vor der Stille reißaus nehmen. Vielleicht ist es aber auch so, dass meditative Stille und das dann wachsende Vertrauen in mich, einen neuen Sinn ergeben und damit die Sinnlosigkeit keine Chance mehr hat. Wenn ich es recht bedenke, dann wird es von jedem etwas sein.
Manchmal lasse ich mich aber auch ganz in dieses Gefühl der Sinnlosigkeit hineinfallen und sehe, ob ich es aushalten kann. Meist gehe ich aus dieser Phase gestärkt heraus. Unangenehme Gefühle einfach mal auszuhalten oder wirklich an sich ran zu lassen und in ihrer ganzen Bandbreite zu spüren, das hat was. Wegschieben, verdrängen, das kann ja jeder. Es kommt auch vor, dass ich mich auf dem Höhepunkt der Sinnlosigkeit mit ihr verbünde und sie nicht mehr ablehne. Dann wandelt sich das Gefühl und die Bedrohlichkeit läßt nach.
Naja, das sind so meine Erfahrungen mit dem Sinn oder eben dem fehlenden Sinn. Aber kann ich da überhaupt mit reden, wenn mein Bewußtsein vorher keinen Sprung gemacht hat? Schon wieder eine Frage, die ich nicht beantworten kann.
In Antwort auf:Seit mein Bewusstsein einen Schub machte, bin ich immer wieder von Phasen der tiefen Sinnlosigkeit geplagt.. ja, geplagt.... Vor diesem Zeitpunkt war das nie so gewesen.
Ob dieser Bewusstseinschub immer der Fortschritt ist für den man ihn hält, ist mindestens zeifelhaft!
solche Phasen gibt es nicht nur bei dir, sondern sind wohl ein Teil der normalen inneren Entwicklung. Sie treten einigermaßen vorhersagbar immer dann auf, wenn ein Ziel erreicht wurde und ein neues noch nicht in Sicht ist, und solange das Bewußtsein noch Ziele braucht, die außerhalb seiner selbst liegen.
man sollte natürlich auch daran denken, daß eine Phase der Sinnlosigkeit auch durch andere Dinge ausgelöst werden kann. Es könnten auch Verlusterlebnisse sein, die man sich nicht eingesteht, daß sie einen so sehr mitgenommen haben. Und so kann das Erreichen eines Zieles auch ein Verlust des Zieles bedeuten, weil man es erreicht hat.
In der Magie sagt man dazu: "Gib acht was du dir wünschst, du könntest es erreichen."
Ich musste nun doch etwas lächeln, als ich deine Überlegungen zur Sinnlosigkeit las. Ich hatte geradewegs das Gefühl, ich würde wieder eines von Jed McKennas Büchern in den Händen halten.
Sinn und Werte sind individuell behaftet oder - wie es McKenna erklärt - bloss ein Egogebilde. Bei solchen Bewusstseinsschüben, die auch mir bekannt sind, gerät man oft in diesen Aspekt der Sinnlosigkeit, weil man dabei ist, sein Ego anders zu verstehen und ihm nicht mehr die Kontrolle über unser Leben zu geben.
Wenn ich in eine solche Situation gerate, frage ich mich, warum und welchen Sinn mein Ego einer Situation oder seiner Definition des Lebens gab. Da löst sich das Ganze dann irgendwie von selbst auf, weil ja an sich auch das Ego keinen wirklichen Sinn macht, ausser Illusionen zu erschaffen.
ich glaube wir sind auf der welt um zu Gott zufinden und unser leben besteht aus prüfungen und das lernen in liebe zuleben,sowie unser aufgaben zufinden und zuleben lieben gruß gilla
ich begrüße dich ganz herzlich. Ich bin auch ganz neu hier.
Ich freue mich, dass du genau die selbe Einstellung zu Gott und der Liebe hast, wie ich. Nur durch das Leben in Liebe werden wir unseren äußeren wie inneren Frieden finden können. Auch hast du recht, dass wir alle eine Aufgabe hier auf unserer Erde haben. Viele Menschen glauben leider nicht an Gott; sie denken, nur, was sie sehen oder anfassen ist real. Alles andere existiert für sie nicht. Aber was hat es denn mit unserer Seele auf sich - mit unserem Gefühl? Denn das ist es doch, was uns von den Robotern unterscheidet. Unsere Seele.
Nichts ist Sinnlos auf dieser Welt : alles hat seine Aufgabe. Auch die Mineralien, Pflanzen und die Tiere.
herzlichst angelblandi
Mögen uns die Engel immer begleiten und uns ins Licht geleiten. mögen sie in unser Herz ihre Liebe legen und beschützen auf allen Wegen.
auch wenn es einem ab und an so vorkommen mag, so dieses Sinn-Los ... so hat doch alles in einer größeren Tiefe immer eine Bewandtnis und damit auch einen Sinn.
Ergänzend zu den guten Worten vom März diesen Jahres
"Verliere nie den Glauben an dich Selbst und bleibe dir immer treu"
und da gebe ich dir auch Recht zu deinen Worten, deinem Hinweis ...
Aber das ist ja genau die Herausforderung an uns Menschen, die Unterscheidung für sich Selbst zu erkennen "Was möchte ICH oder was möchte nur mein Ego"
Um dieser Herausforderung zu begegnen, ggf ja sogar zu meistern, ist die Reise ins eigene ICH, das wahre Kennenlernen des eigenen ICH´s, unerlässlich. Eine Reise, so mein Eindruck, die leider sehr viele scheuen ... achja, eine Reise, und auch das so mein Eindruck aus eigenem Erleben, die einmal angefangen wohl nie endet ...
Wie auch immer ... den Glauben an sich Selbst nicht zu verlieren und sich immer treu zu bleiben - setzt für mich voraus, auch sein eigen ICH wahrzunehmen, kennenzulernen, anzunehmen und zu lieben
Hallo Ihr Lieben, in sein eigen ICH hineinzuhorchen - in seine Seele zu horchen - auf seine innere Stimme zu hören, ist ein wichtiger Aspekt im Leben, der für mich wertvoll und sinnvoll ist. Denn wenn wir es tun, werden wir spüren, dass dort die Liebe wohnt, die uns hilft im Leben an das Positive zu glauben. Diese Stimme führt uns und läßt uns das Leben nicht als etwas Sinn-loses erscheinen. Der Glaube daran stärkt uns und gibt Kraft. Die Macht der positiven Gedanken kann viel Gutes in uns bewirken und kann uns aus dem negativen Leben heraus bringen.
Ich habe es persönlich erlebt: Wie stark negativ geführte Gedanken das Leben noch mehr ins Negative zieht. Erst durch Affirmationen - durch positive Gedankenkraft - die ich jeden Tag durchgeführt habe, konnte ich langsam eine Wandlung vollziehen, die mich aus den negativen Gedanken der Sinn-losigkeit herausgebracht hat.
Der Glaube daran, dass meine Seele ewig lebt, weil sie ein Teil Gottes ist und das Wissen, dass Gott die reine bedingunslose Liebe ist, hat mich heute in einer liebenvollen Weise zu einem glücklichen Leben geführt.
Lieber Norbix, ich muß dir leider recht geben, dass viele Menschen sich scheuen, in ihre Seele zu schauen. Vielleicht werden sie zu sehr von ihrem Ego, welches von Äußerlichkeiten - dem materialistischen Denken geprägt ist, davon abgehalten. Was wäre denn, wenn wir alle die Liebe in uns spüren, erkennen und leben würden? Wir hätten die Sehnsucht unserer Seele nach Frieden in uns und um uns erreicht. Wäre das nicht ein Aspekt, der sich lohnt anzustreben? herzlichst Blandine
Mögen uns die Engel immer begleiten und uns ins Licht geleiten. mögen sie in unser Herz ihre Liebe legen und beschützen auf allen Wegen.