Ich hab zwar in einem Buch schon über die Agape gelesen, aber irgendwie war mir das zu Anrisshaft, zumal da was von 2 Wegen der Agape stand... Kann es mir jemand genauer erklären?
Alles Liebe, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Die Agape (griechisch αγάπη; lateinisch die caritas) bezeichnet ein griechisches Wort für Liebe, welches durch das Neue Testament auch außerhalb des Griechischen zum festen Begriff geworden ist, sich aber der Bedeutung nach (zeitlich schon vorher) deutlich von Eros, Stoika und Philia unterscheidet.
Etymologie [Bearbeiten]Das griechische Verb agapao bedeutet 'sich zufrieden geben mit etwas' , aber auch 'jemanden mit Achtung behandeln, bevorzugen'. Plotin verwendete den Begriff für die herabsteigende Liebe: ein vom Subjekt ausgehendes, freies Tun, wodurch das Geringere erhöht wird, während die emporstrebende Liebe, Eros, ein Zustand des Bestimmtseins ist durch etwas, was nicht vom Subjekt ausgeht, und der Drang nach diesem etwas (in: Plotin, Enneades, 253-269).
Deutung [Bearbeiten]"Das griechische Wort Agape ist im Neuen Testament exklusiv für diesen spezifischen Gebrauch geprägt worden: Jedesmal, wenn es in der Schrift gebraucht wird, bedeutet es ohne Ausnahme Gottes reine und göttliche Liebe. Charakteristiken von Gottes Liebe: Agape ist die einzige bedingungslose, einseitige, befreiende, auf andere zentrierte Liebe, die es gibt.
Agape war auch ein Name für die ägyptische Göttin Isis, deren Zentrum der Anbetung in Rom war. Isis, ihr Ehemann Osiris.
Wenn wir Gläubige sind und die Agape-Liebe Jesu in unseren Herzen haben, wird, wenn wir sündigen, diese Liebe in unseren Herzen unterdrückt (blockiert, gestoppt). Die Schrift sagt uns, daß Gottes Liebe immer in unsere Herzen weiterfließen wird. Wenn wir jedoch sündigen, wird diese Agape-Liebe wegen dieser Sünde blockiert sein, so daß sie nicht in unsere Leben (Seelen) herausfließen kann. (1. Kor 13:8; Röm 8:38-39; Jes 59:2)"[1]
Die tiefere Bedeutung des Wortes "agape" ist im Deutschen nur zu erahnen: es bedeutet nicht direkt die Art der Liebe, die im deutschen Sprachgebrauch üblicherweise mit dem Begriff 'Liebe' verbunden ist, sondern vielmehr eine höhere Form davon, eine spirituelle und "metaphysische" Verbindung zwischen Menschen. Obwohl sich Agape auch auf die Beziehung zweier Personen beziehen kann, handelt es sich nicht um (exklusive) partnerschaftliche Liebe, sondern um eine (inklusive) gemeinschaftliche Liebe.
Das "Erkennen" des Anderen (in der Bibel noch als Vereinigung im Beischlaf umschrieben) ist als "geistige Liebe" oder eben als "Agape" im heutigen Sinne zu verstehen. Diese Art des Liebens ist auf die Zukunft gerichtet: das Potential des Anderen wird erahnt und im Stillen begleitet und gefördert.
Die treffendste Beschreibung wäre wohl: 'Agape ist die uneigennützig schenkende Liebe'. Auch (Zitat des Herrn): Agape ist uneigennützige Liebe, ohne den anderen für seine Zwecke mißbrauchen zu wollen. Agape ist die hingebende Liebe dessen, der ausschließlich das Wohl des anderen sucht; das Wort Eros hingegen meint die Liebe dessen, den ein Mangel bedrückt und der nach der Vereinigung mit dem Ersehnten verlangt. Die Liebe, mit der Gott uns umgibt, entspricht der Agape.[2]
Für Christen bedeutet das die Liebe zum Nächsten, die Liebe zu Gott über alles und die Liebe Gottes zu den Menschen. Es ist die allerhöchste der drei höchsten theologischen Tugenden: Glaube, Hoffnung und Liebe, 1. Kor. 13,13.
In 1. Kor. 13, 1-13, auch bekannt als "Das Hohelied der Liebe", gibt Paulus eine ausführliche Charakterisierung von Agape an.
In neuerer Auslegung wird Agape auch als bedingungslose Liebe zwischen zwei Menschen/Partnern interpretiert. Im Gegensatz zu Philia (auch phileo) ist sie nicht an Bedingungen geknüpft, beschreibt also eine Liebe, die bemüht ist, für das Wohlergehen des/der geliebten Person zu sorgen, egal in welchem Zustand er/sie sich befindet oder welche Reaktion von ihm/ihr kommt. Sie ist somit eine interessenlose Liebe, die sogar ihre Feinde liebt. Man vergleiche dazu die Worte Jesu am Kreuz: "Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun."
Agape als Liebesmahlfeier [Bearbeiten]Der Apostel Paulus kritisierte im 1. Brief an die Korinther deren Praktik, dass jeder zur Agape (Liebesmahlfeier) nur noch selbst Mitgebrachtes aß und nicht mehr teilte, so dass Unterschiede zwischen den eigentlich gleichen Gemeindemitgliedern sichtbar wurden (die Gemeinde sah sich nämlich in Agape und Eucharistie als 'ein Fleisch', weil sie von dem 'einen Brot', dem Leib Jesu Christi, gekostet hatten).
In der frühen Kirche war die Agape ein Synonym für die Eucharistie. Hierbei brachten die Christen Lebensmittel und Wein mit, die gesegnet und dann gemeinsam verzehrt wurden. Damit erfüllte die Agape neben der rituellen Aufgabe auch eine karitative. Die Praktik der Eucharistie als Sättigungsmahl stammt wohl von den jüdischen Kiddusch-Feiern am Sabbat. Hierbei findet zumindest in liberalen jüdischen Gemeinden nach dem Gottesdienst noch eine Mahlzeit statt.
Heute bezeichnet man mit 'Agape' ebenfalls ein Sättigungsmahl der christlichen Gemeinde, beispielsweise im Anschluss an einen Gottesdienst.
Mehr habe ich leider nicht gefunden als das, was Tante Wiki bietet... Hoffe, du findest noch einiges an Infos. LG Dani
_________________________________________________ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. On ne voit bien qu'avec le coeur. L'essentiel est invisible pour les yeux.
ich glaub das es auch nur anrisshaft rüberbringen kann, es genauer zu erklären müßt ich ja geradezu soviel schreiben wie es ja auch dazu bereits Bücher gibt Aber ich schreib mal gern meine Wissen, meine Denkweise dazu und ich denke, wenn wir hier gemeinsam weiter darüber reden, erklärt sich mit vieles dazu dann, fließen auch reale Erfahrungen im Anwenden dazu mit ein.
Vorab wundert mich, über längeren Zeitraum und mehreren Foren hinweg, das ich je wie es gerade zum Thema passte, immer wieder mal Agape (mit ein paar erklärenden praxisbezogenen Worten) erwähnte. Doch du bist die erste Anna, die nicht nur darauf eingeht und antwortet, sondern sich auch diesem Thema stellt und widmet. Gut, wenn man so will ist es das große EinmalEins der Esoterik bereits, geht es ja hier u.a. um unterschiedliche Schwingungsebenen. Dennoch wundert es wenn man bedenkt, wie in wesentlich größeren Foren als dieses soviel Meister und Guru´s bereits rumspringen, aber niemand redet über Agape, als wäre es ein wer weiß wie großes Tabu Thema. Ok, das nur mal als eine kleine Einführung ...
Wegen zwei Wege der Agape bin ich etwas überfragt, ich kenne selbst nur einen ,- was aber nicht heißen muß oder soll, das es keine zwei oder gar mehrere ggf sogar geben soll bzw kann.
Tja, nu also... Agape... Agape ist die Liebe pur, eine Liebe, bei der das Objekt völlig zweitrangig ist. Man liebt nicht, weil man bestimmte Menschen, Dinge oder Situationen liebenswert findet ; man liebt, weil man merkt, wie gut es einem dabei geht. Also vereinfacht gesagt Agape ist objektlose Liebe.
Zum Beispiel wenn ich nach äußeren menschlichen Maßstäben den Anderen liebe, dann liebe ich das Objekt, den anderen Menschen. Bin ich in Agape, liebe ich die Tatsache, das ich lieben tue - es ist objektlos, ich liebe also das Gefühl und mehr als nur mich oder ICH, ich liebe mein SEIN und Wirken.
Deutlicher wird es, wenn ich warum auch immer einen Anderen hassen tue ... Hass ist mit so ziemlich das destruktivste Gefühl was man haben kann und zieht einen in die ziemlich tiefsten Schwingungsebenen hinab. Nun wäre es ausgemachter Quatsch den lebenden Engel auf Erden samt Heiligenschein zu spielen und von mir zu verlangen, das ich den Menschen der mir ggf richtig arg weh tat, lieben soll (klar ist dies im späteren betrachtet ein weiterer wichtiger Schritt um loszulassen, zu vergeben, sich in wahrer Demut und Liebe zu begeben - aber doch nicht dann, wenn in einen die massiven emotionalen Gefühle toben und man hassen tut !). Das geht doch gar nicht, das wäre miserables Posenspiel vor sich selbst, Selbstlügen und verdrängen.
Aber wie hasse ich, lebe dieses Gefühl aus, lasse es zu und gebe meiner Seele eine weitere Erfahrung und Lernerfolg ,- und verhindere gleichzeitig, das ich in die tiefen niederen Schwingungsebenen gerate ? >>> mit Agape ! Ich liebe nicht mich darin das ich hasse, und ich verurteile mich auch nicht darin das im Moment hassen tue ,- ich liebe nicht den anderen, denn im Moment habe und lebe ich die Gefühle ihn zu hassen ,- ich liebe auch nicht den Hass an sich selbst ,- ich liebe einfach mein Sein, mein gegenwärtiges Tun und Handeln ohne Wertung. Der Hass kann deswegen noch da sein, in mir sein, aber er hat ab diesem Augenblick keine Macht mehr über mich, es zieht mich auch nicht hinunter in die niederen Schwingungsebenen ,- die Situation die einem so sehr weh tat, sie ist vermutlich "noch" die gleiche, doch fühlt sie sich nicht mehr so bitter und kalt an - einfach und nur weil mich durch Agape nicht in die niederen Schwingungsebenen begab. Ich kann früher und schneller mich lösen... loslassen... vergeben... Demut und Dankbarkeit gegenüber dem entwickeln, gegen den ich zuvor Hass verspürte.
Soweit mal erste Worte von mir dazu, soweit sie mein erlangtes Wissen, aber auch eigene Erfahrungen betreffen. Nicht selten bewege ich mich auch einmal in mieser stinkiger Laune, oder anders gesagt, in einer niedereren Schwingungsebene. Es kostete mich früher viel Energie mich aus dem zu befreien ... heute erinnere ich mich an Agape und spüre förmlich wie sich die niedere Schwingungsebene für mich neutralisiert und wie ich in eine höhere Schwingungsebene mich begebe. Meine Laune ist im selben Augenblick immer noch mies und stinkig, aber sie hat keine Macht mehr über mich, meinem SEIN, meinen Geist und Bewusstsein und so folgt meine Laune einem Naturgesetz, sie folgt dem Bewusstsein und wandelt sich entsprechend der Schwingungsebene in eine zumindest andere Laune.
Probiert es einmal aus, es tut nicht weh und ihr werdet sehen, spüren vor allem, wie sich in euch selbst die Stummungslage und Gefühle verändern.
Auch Dir vielen Dank Sternenlicht. Du hast mir einige interessante Zusammenhänge aufgezeigt.
In Antwort auf:Agape ist die einzige bedingungslose.. ..liebe. Die Schrift sagt uns, daß Gottes Liebe immer in unsere Herzen weiterfließen wird. Wenn wir jedoch sündigen..
WAS?! Bedingungslos oder etwa doch nicht?? Was ist an dem Wort IMMER falsch zu verstehen? Genau das ist der Punkt an dem ich mir als Katholik verarscht vorkommen würde.. ..von demjenigen der sich den Text zurechtgerückt hat.
Liebe Grüsse
Shaolin Mantis
-------------------- Konfuzius: "Wer die anderen kennt ist weise, doch wer sich selbst kennt ist erleuchtet!" --------------------
Ich bin mir nicht sicher, ob ich gerade die 2. Art von Agape mit Eros verwechsle, ich guck da lieber noch mal in dem Buch nach. Habe heute früh schon nachgesehen, fand es jedoch noch nicht... Mich interessiert die Agape, da ich selbst oft sehr teilnahmslos bin, wenn es darum geht, dass sich jemand aufregt. Anders wiederum, wenn mich jemand berührt im Herzen, mir schnell die Tränen in die Augen wandern vor Rührung. Genauso ist es, wenn ich eine Nachricht bekomme, dass eine Behandlung erfolgreich war und es demjenigen nun besser geht. Wobei, wenn dann aus Gründen des nicht an sich arbeitens wieder Rückschläge kommen, bleibe ich unberührt... Auch erinnere ich mich in letzter Zeit sehr stark an die Aussage meines Exfreundes, dass es falsch ist, wenn ich nur glücklich bin, wenn es anderen gut geht. Damals grübelte ich sehr, ob ich nur aus dem Grund diene, um angenommen zu werden, die Liebe zu erfahren... Ich sehe es jedoch so, dass ich, da ich mich auch sehr in anderen sehe, mich einfach nur freue, wenn es ihnen gut geht, ich verlange kein dickes Dankeschön, oder längere Gespräche. Ich konnte dienen, dem anderen geht es gut, aus. Das war es, weiter zum nächsten, so in der Art. Ich habe die Tage bemerkt, dass ich die persönliche Liebe nicht so gut vertrage, mich hier eingesperrt fühle. Wie z.B. am Wochenende, wo mein Freund sauer war, dass ich den anderen half und keine Zeit für ihn hatte. Ich hätte ihn am liebsten gebeten, nach Hause zu fahren. Ich merke, dass ich ihn nicht anders lieben kann als andere, was mir natürlich zu denken gibt... Meine Bekannten schimpfen oft, wenn ich so viel telefoniere,dass sie kaum an mich rankommen. Bin ich zu unnahbar geworden für sie? Ich fühle, weiß, dass es nur ist, da mich in dem Moment jemand dringender benötigt als mein direktes Umfeld. Interessant ist z.B. zu beobachten, wenn ich eine Weihe oder Behandlung habe, da sind die Kinder immer ganz ruhig, brauchen mich nicht. Aber wenn ich mit meinem Freund telefoniere oder mit einem Bekannten, dann geht es rund. Ist dies Führung der Schöpfung? Ich sage ja. Ich mache das alles nicht für Geld oder irgendeinen Ausgleich, ausser, er wird an eine andere hilfsbedürftige Person weitergegeben. Diese Aussagen kommen, da ich in letzter Zeit öfter darauf angesprochen wurde, WARUM ich das mache. Irgendwie fand ich oft nicht die richtigen Worte, dachte aber seit Deinen Forumsfragevorschlägen - Norbix - oft daran. Ich weiß nicht, ob dies die Agape ist, kann DAS, warum ich es mache, nicht wirklich nennen, finde keinen Namen, der passen würde... So, ich denke, ich höre nun erst einmal auf, denn gerade kommt mir die allzubekannte "Mutter-Theresa-Komplex" Aussage in den Kopf, allein davon kann man schon wieder schreiben...
Alles Liebe, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
erstmal danke @ Sternenlicht das du wissenswertes zu diesem Thema aus dem Wike...dingsbums hier reingestellt hast, und bitte... das meine ich ehrlich ohne Ironie. Das sage ich deswegen so dazu, weil ich rein grundsätzlich sowas wie Wike...dingsbums und haste nicht gesehen auf ne Art einfach schrecklich finde. Es unterstützt zum einem die unselige Gier Menschleins immer und zu alles Erklärungen haben zu wollen... zu müssen ... Es kategorisiert, entbindet Menschlein vom eigenen Forschen nach "eigenen" Wahrheiten und verführt mehr als nur einmal dazu, das Menschlein sich Erklärungen in Kopf setzen läßt, einem toten ungenutzen Wissen gleich, weil Menschlein es nicht anwendet, in kein eigenes TUN verfällt und damit keine eigenen Erfahrungen und eigenes Wissen erlangt.
Ich finde persönlich sehr schade, wie sehr sich Menschleins - a) dem unbändigen Drang hingeben immer und für alles Erklärungen haben wollen, haben zu müssen ... b) das sich Menschleins so schnell mit toten Wissen begnügen, es tot lassen wegen fehlenden eigenen TUN und schon gar nicht mehr merken, das sie damit NUR gesteuert und manipuliert werden ... seufz ...
Vor einiger Zeit kam mir ein Satz über, oder Gedanke, als anfing mich mit Agape zu beschäftigen, und er setzte sich in mir fest. Du musst NICHTS wissen, um nicht dennoch lieben zu können
Auch das ist Agape in meinen Augen ... So auch zu deinen Worten liebe Anna, so sehr sie zu verstehen sind, ich die Gedanken dazu nur zu gut kenne - einfach weil auch schon oft darüber nachdachte, sogar deinen Gedanken sehr ähnlich - sie bringen einen nicht wirklich weiter, wenn im Moment weder die Zeit noch die eigene Reife gegeben ist für Antworten. ich muss nichts verstehen, um nicht dennoch lieben zu können In sofern denke ich Anna, das du (und ebenso viele andere hier auch) längst in einer Form der Agape leben und handeln. Macht es die Agape aber deswegen reiner und schöner, wenn ich sie typisch Mensch bis ins Detail erforsche ? Ist es nicht schöner und angenehmer es einfach nur zuzulassen, es anzunehmen, zu geniessen, zu lieben... Agape eben ...
Wie ich zudem finde läßt sich die Frage ob Agape ja oder nein relativ leicht beantworten ... nämlich nur die Frage ob meine gespürte Liebe sich auf eine Person, eine Sache, eine Situation bezieht - ja oder nein ... bei ja ist es keine Agape ... doch wer nun ggf sich dazu verleiten läßt vollste Kontrolle auszuüben um weniger Menschlein als denn Agape-Männlein zu sein/zu werden, dem sei gewarnt und gesagt, das er/sie sich damit von Agape mehr denn je entfernt. Agape ist ein Gefühl, und wahre Agape existiert NUR im JETZT ... also in einer Zeitform wo Verstand und Denken keine Existenz besitzt.
Genieß es einfach Anna, eben so wie DU bist ... Agape hin oder her einmal ... und wenn DU (und andere) es so annehmen und machen, so SEIN wie man nunmal derzeit IST, das ist man nahezu automatisch in Agape, zumindest der Agape näher denn je ... ich muss nichts verstehen, ich muß nichts wissen > um nicht dennoch lieben zu können
Was du schilderst, ist nicht ne Erfahrung die ich "mache" ... ich LEBE sie. Ich weiß nix... und dennoch liebe ich.
Mein Umfeld wird beherrscht von "ZitiererInnen" .. und das hat mich immer schon gelangweilt. Ich wollte mich nie in Bücher vergraben, um später dann als "gebildet" zu gelten - und die traurige "Wahrheit" ist, dass du da draußen als "dumm" gilt´st, wenn du nicht weißt, wer Hesse war, was Goethe wollte, wann der erste Mensch am Mond stand, wie er hieß und was er sagte... Im energetisch- esoterischen Bereich gibt es recht ähnliche Strömungen... - Ich bin absolute Quereinsteigerin ohne "Wissen" im herkömmlichen Sinn. Dieses elitäre "Möchte-gern-Verhalten" zeugt letztendlich von wenig Selbstwert und Eigenliebe, wenn ich nicht dazu in der Lage bin, ICH SELBST zu sein. Meiner eigenen Wahrnehmung ausreichend Platz schenke, meine persönlichen Erfahrungen ERNST nehme... eben all diese "unsichtbaren" Dinge, die MICH ausmachen. Schaut euch um? - Was seht ihr? - VERMEINTLICHE Vielfalt! - Und das Leben wäre doch so individuell... Das, was ich hier erzähle und schildere, bin ICH - gut,... ich habe mittlerweile selbst Einiges nachgelesen, um für mich Bestätigung zu erhalten.. in irgend einer Form... aber das geschah, nach dem ich ERLEBTE... - LEBTE... ich... selbst.. Das "Uraltwissen" wird Schicht für Schicht frei gelegt, wenn wir mal beginnen, uns selbst zu vertrauen und uns selbst zu lieben.... In diesem Sinne: AGAPE
Papst Benedikt soll sich intensiv mit dieser Frage auseinandergesetzt haben in Deus Caritas est. Ich denke mal, dass das bestimmt interessant zu lesen ist.
Dass Agape eine Liebe ist, die nicht objektbezogen ist und wo es darum geht, dass es vor allem dem Liebe Gebenden gut geht, dem stimme ich nicht zu. Zum einen würde das der Selbstlosigkeit widersprechen. Zum anderen zeichnet sich die göttliche Liebe in der Bibel gerade dadruch aus, dass sie immer den Menschen meint, den Menschen sieht und das ganz individuell, jeden Einzelnen. Der Mensch wird von Gott durch Gottes Liebe gesehen und wird dadurch lebendig. Gemeint ist im NT vor allem die Liebe von Gott und Christus zu den Menschen und der Christen untereinander, eine Liebe des Teilens (hängt eng mit der Eucharastie/Abendmahl zusammen) und die keine Bedingungen stellt.
Spirituelle, selbstlose Liebe, die sich in den ersten Christengemeinschaften sehr stark auch im gemeinsamen Essen (Teilen) ausdrückte.
hm, das ist es vielleicht, ja. Ich lebe eigentlich nur, lebe mich. Daher kann ich oft nicht erklären, was ich mache, da es für mich einfach selbstverständlich ist... Wenn ich dann natürlich bestimmte Fragen bekomme, so fange ich an zu überlegen. Ich glaub, ich lass das einfach, Antworten anderen zu geben, was ich selbst nicht beantworten kann. Grins, mir kommt grad der Vergleich rein, wenn ich z.b. folgende Frage höre... " Warum ist Du mit Besteck?" hier wäre meine Antwort: " Weil es einfach so ist" Hm, sollte mich auf andere Fragen auch darauf beschränken Ich danke Euch
Alles Liebe, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
@ Cassandra > schön deine Worte, hätte ich über mich selbst zu reden kaum anders ausdrücken können, u.a. bin auch ich ein sogenannter Quereinsteiger und seit jeher ein Mensch der Praxis ;
@ Anna > diese von dir beschriebene Selbstverständlichkeit kenne ich nur zu gut, vor allem die Erklärungsnöte die man so ab und an hat, wenn man sich selbst Dies oder jenes fragt, - erst recht aber noch wenn Fragen dazu von Anderen kommen. Aber naja, ich glaube das ändert wenig dran was bereits sagte, zum einem "kommt Zeit, kommt Rat" und "Ich muss nicht wissen/verstehen, um lieben zu können"
@ Sunflower > ich weiß was du meinst, doch wäre das nicht gerade dieses ständige manipulierende Denken was uns die Kirchen seit x-Jahrhunderten einimpfen ? Gott und wir Menschen wären/sind getrennt, die Liebe ist wie eine Art Nabelschnur, sprich Abhängigkeit und nur Objektbezogen ? Nein, das sehe und betrachte ich nicht als die wahre einzigartige Liebe ... egal ob wir sie nun Agape oder sonstwie nennen möchten. Agape ist auch absolut keine Aufforderung zum Egoismus und Selbstlosigkeit - Agape ist Aufforderung sich selbst anzunehmen und zu lieben, im etwa dem Bibelspruch - "liebe deinen Nächsten wie Dich Selbst" , doch bevor ich je im Leben meinen Nächsten wahr und wahrhaftig lieben kann, muß ich immer erst mich lieben ... Agape eben, nicht mich als Mensch und Objekt lieben, sondern mich in meinem ganzen Tun und Handeln, in meinem SEIN annehmen und lieben.
Dies läßt einen in höhere Schwingungsebenen gelangen und sie werden (soweit die Theorie) so hoch, das die eigentliche Erkenntnis stattfindet, das man Nicht und noch NIE von Gott getrennt war, von seiner Liebe, sondern das man Eins mit Gott ist, ein Teil Gottes ist, das man Selbst Gott ist.
Erster Schritt und Weg ist es aber die Liebe zuzulassen, und Agape kennt keinste Trennungen von diesem und jenem, Agape ist ALLES, liebe halt, Liebe pur.
soweit meine Meinung und Sicht dazu liebe Grüße Norbix
Ich habe von dem Wort "Agape" vorher noch nie etwas gehört, aber jetzt fällt mir etwas ein, was mir mal passiert ist:
Ich war Samstags unterwegs, kam zurück nach Hause und legte mich auf mein Sofa. Manchmal kann ich alles in einer wunderbaren Weise loslassen und dann kitzelt es lustig überall So auch an diesem Abend. Die Liebe fuhr dermaßen intensiv in mich, dass ich weinen musste. Ich fühlte so eine Hingabe zu allem, unvorstellbar. Dieser Abend wirkte noch Tage nach und ich schwamm in der Glückseligkeit. Dann verschwand es wieder.
danke Jonanda, für deinen Bei-trag zu diesem Thema
weil u.a. wollte ich genau darauf hinaus, Agape ist nur ein Wort, ein Wort wie viele andere ... es geht um das Gefühl dazu ... um das erkennen das wir längst immer wider mal Agape leben und erleben, wäre dem nicht so, wären wir doch alle eisklate gefühllose Maschinen. Wenn es je um etwas also geht, dann das wir solche tollen Glücks- und Liebesgefühle wie von Jonanda beschrieben nicht als einzig und seltenst begreifen, nicht als etwas ansehen was uns von aussen gegeben wird - sondern das WIR SELBST es uns verursachen und geben können, uns darin üben können häufiger und öfter in diese wunderbare/wunderschöne Gefühlswelt einzutauchen.
@Norbix: Du beschreibst Deine Vorstellungen von Gott, nicht meine oder notwendigerweise das, was Agape meint. Agape ist ein Begriff, der in engem Zusammenhang mit dem NT steht und in der Kirchengeschichte häufig Verwendung findet. So sind die Fakten.
Tja... die Kirchengeschichte bedient/e sich gern... und dort wo es grad "praktisch" war... - also überall - etwa um zu "gefallen"?
Aber egal... Ich stelle für mich fest, dass ich NIEMALS selbstlos sein möchte! - Es war ein echter Durchbruch, mir meines SELBST wieder bewusst zu werden! - Ich möchte diesen Umstand nie wieder missen!
Lasst euch das bitte mal auf der Zunge zergehen
.... SELBST - LOS ....
Um überhaupt zu SEIN, um zu lieben etc. braucht es das SELBST! - Klar, die Machthaber der katholischen Kirche und manch anderer Religionen sehen im selbstlosen schon einen Nutzen.. ist ja auch so praktisch...so viele selbstlose Menschen "unter" sich zu wissen... - naja.. und "so" zu sein, wird natürlich an allen Ecken und Enden gefördert... und belohnt.. logo. Gelobt wird man vom Pfarrer... oder vielleicht sogar öffentlich für die "guten Taten"... das ist wiederum Futter für das eigene Ego, aber ein wunderbares Mittel jemanden AUS SEINER MITTE zu locken...
Was für eine "Irrlehre" ... und sie funktionert schon so lange...
Schalter umlegen auf : BEDINGUNGSLOSE LIEBE! - Das durchströhmt das Herz... nicht das Ego...(naja.. schließlich freut sich auch das Ego über diesen beglückenden Umstand...)
AGAPE findet zu allererst IN uns statt - erst dann werden wir fähig, sie nach außen zu tragen:
In Antwort auf:@Norbix: Du beschreibst Deine Vorstellungen von Gott, nicht meine oder notwendigerweise das, was Agape meint.
Von Gott war hier überhaupt nicht die Rede. Es geht um ein Gefühl, und das kann KEIN Buch der Welt beschreiben. Man kann es nicht in Worte fassen, weil Worte erfunden sind um Dinge zu beschreiben die man MESSEN kann. Bin ich FROH das sie es noch nicht geschafft haben, Gott zu messen oder zu beweisen.
//edit: zur erklärung: Wenn die das schaffen, dann werden sie ihm Worte in den Mund legen.. ..so wie es teilweise schon heute der Fall ist.
In Antwort auf:So sind die Fakten.
Wenn es denn Fakten wären, warum sind dann nicht alle Menschen Katholiken? Warum mussten die Kreuzzüge dann stattfinden? Warum braucht man dann Missionare?
Es ist und bleibt ein Totenkult. Und der ist eben mal am aussterben.. Ich möchte an dieser Stelle auf Dr. Walther Veith verweisen, der sich BESTENS mit der Situation der Kirche auskennt. Er kennt die grossen zusammenhänge von Kirche und Staat..