Eben schrieb ich einem meiner Freunde ein paar Gedanken, die mich seit längerm begleiten. Ich dachte, das wäre auch was für hier drin.... lass euch mal daran teilhaben....
Wege zum Glück...
Auf dem Weg zur Vollkommenheit streift mich immer mal ein Thema, das wohl bei jedem Menschen in den tiefsten Tiefen verwurzelt zu sein scheint... – wahrscheinlich auch, um den Erhalt der „Spezies“ zu sichern. Dennoch... auf dem Weg in die Einheit.. innere wie äußere ist es wohl unumstößlich, sich dieses Kapitels gründlich anzunehmen, das da lautet: Verlangen
Voll oft im Weg! Hm. Ich bin eben dabei, dieses „prickelnde“ Gefühl von Verlangen in den Griff zu kriegen – vor allem VOR MIR SELBST.. ohne Selbstlüge – gelingt ja wunderbar, wenn man da nicht achtsam ist.. Verlangen zu haben, bremst unverzüglich einen Reifeprozess... eine „Bewegung“... auf eine Art fixiert zu sein auf ein „Etwas“ führt zu Stagnation ... das Gegenteil von Fluss. Ich habe mich kritisch beobachtet... und mit „Auflösung“ begonnen... vorerst konzentrierte ich mich auf materielle Angelegenheiten... Das fiel relativ leicht... aufzuhören, etwas erzwingen zu wollen... sei es, ein „Ding“ haben zu WOLLEN, eine „Aktion“ nach Plan durchzuführen, obwohl einem das Bauchgefühl schon längst was anderes signalisiert... Einfach den bewussten Weg zu wählen.... sich Dingen zu entledigen, die Ballast für den Lebensfluss bedeuten... – es kommt und bleibt wahrscheinlich letztendlich das „richtige Maß“ – wobei ich überzeugt bin, dass das noch immer „Fülle“ bedeuten wird...
Naja.. und dann beobachtete ich mich im Umgang mit anderen Menschen... ich sage bewusst Menschen, weil mir auffiel, dass ich Verlangen bei beiden Geschlechtern verspüre (nicht im Sinne von Bisexualität.. lächel..) – Wie verhalte ich mich (vor meinem Spiegel!!!) wenn ich jemanden „begehre“? – Vereinfacht „haben will“??? Es geht dabei oftmals nur um die Gunst einer Aufmerksamkeit... eines kurzen Gespräches... einer Diskussion.... – es muss nicht gleich im überdrüber flirt enden.... Es gleicht einem klitzekleinen „Sieg“ in dem sich dann wiederum das eigene Ego sult... – eine Bestätigung für das Selbst... WOZU diese Bestätigungen, die mich bloß immer wieder aus meiner Mitte befördern? – Ich mich auf das „Du“ konzentriere, anstatt in meiner Mitte zu sein und zu bleiben? Liebe ich mich denn wirklich so wenig, um ständig im Außen nach Anerkennung suchen zu müssen? – Ja! – Müssen... – es hat was von Zwang! – Ein Diktat des Egos, damit es sich vermeintlich wohl fühlt... Aus mir selbst Wirken. Aber das gelingt doch nur, wenn ich SELBST erst mal IN mir SELBST BIN!!! Ich bin dabei, diesen Zustand DES GLÜCKS auszudehnen – FÜR MICH, für mein Wohlbefinden! Ich beginne es zu genießen, INNERLICH bei mir zu sein... nicht in einem falschen „Mittelpunkt“ des Geschehens.... begehrt zu werden??? – Sorry... anstrengend... lächel.. Erkannt! – Super! Mir wird begegnen, was mir begegnen soll... – Resonanz auf der Ebene der LIEBE... nicht der Konkurrenz, des Neides.. des Begehrens – das ist Blendung, die bestens funktioniert, sobald ich meine Mitte verlasse... – im Außen nach MIR suche... Versteh.... Das hat jetzt nix mit „heilig werden“ zu tun. Es ist (fast) das Gegenteil. Es ist harte Selbstkritik und SELBSTBEOBACHTUNG, die absolute Ehrlichkeit und Klarheit verlangt. Wenn Mensch erkennt, wie wertvoll die Selbstbeobachtung sein kann, so darf er – glaub ich – wiederum ein Häkchen unter seine persönliche „Seelenmeisterschaft“ setzen...
Sonnigen Freitag wünsch ich euch .... Alles Liebe Cassandra
<<Es geht dabei oftmals nur um die Gunst einer Aufmerksamkeit... eines kurzen Gespräches... einer Diskussion.... – es muss nicht gleich im überdrüber flirt enden.... Es gleicht einem klitzekleinen „Sieg“ in dem sich dann wiederum das eigene Ego sult... – eine Bestätigung für das Selbst... WOZU diese Bestätigungen, die mich bloß immer wieder aus meiner Mitte befördern? <<
Kennst du das Buch "Die Prophezeiungen von Celstine", Cassi?
Darin ist es sehr gut und (für mich) nachvollziehbar beschrieben.
ich sag ja nicht das das Dein Weg ist, denke das da schon jeder seinen eigenen finden darf.
Außerdem hab ich bei Dir das Gefühl Du bist bei Dir, hast Du ja auch geschrieben. Ne und mit heilig hat das wirklich nichts zu tun. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Ich warte hier händeringend auf Marjul, lächelnd zu ihr hinschielend. Da sie mal wieder die richtigen Worte finden wird.
... ich lag gestern mal wieder zu lange mit dem Buch " Der Friede beginnt in Dir" vom Dalai Lama in der Wanne. Einiges denke ich, passt hier schön rein, weshalb ich mal ein paar Sätze abschreib, ja?
Andere glücklich zu machen, wirkt sich für uns positiv aus: Es geht uns gut, wir fühlen uns wohl, sind heiter und zufrieden und werden als Freunde geschätzt und geachtet. ...
... Das Wohlergehen anderer Wesen zu bewirken, ist die Grundlage für einen Weg, der uns zu immer größerer Glückseligkeit führt. Dieses Kapital über Geduld war eine unerläßliche Vorbereitung für das achte Kapitel, das uns - indem es die Nachteile des Egoismus und die Vorzüge einer altruistischen Einstellung erläutert - dazu inspiriert, anderen Lebewesen zu helfen. Wenn wir dahin gelangen, jemanden, der uns Aggressionen entgegenbringt, als einen Helfer zu sehen, der zu unserer spirituellen Entwicklung beiträgt, haben wir viele Hindernisse für die volle Entfaltung des Erleuchtungsgeistes aus dem Weg geräumt. Geduld üben bedeutet, denen gegenüber, die uns schaden, keinen Haß zu empfinden, sondern ihnen sogar Mitgefühl entgegenbringen zu können. Das heißt aber keineswegs, dass wir unseren Gegnern völlig freie Hand lassen müssen. Zum Beispiel sind dem tibetischen Volk von anderen Menschen große Prüfungen auferlegt worden. WEnn wir Tibeter mit Haß reagieren, sind wir die Verlierer, darum beweisen wir Geduld - was uns nicht daran hindert, uns mit aller Bestimmtheit gegen die Ungerechtigkeit der Unterdrückung zu wehren...
Naja, der Text ist für manche vielleicht eher passend, wenn man von Cassies Text in Kombination mit der 4. Prophezeihung ausgeht...
Alles Liebe, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
genau das Kapitel habe ich heute bei dir gelesen, als du noch telefoniert hast
Aufgaben, die für uns bereitgehalten werden auf unserem WEG, sind oftmals Übungen für unsere Geduld, oja, man sieht Dinge, deren Entwicklung man wahnsinnig gerne forcieren würde, aber dein Inneres sagt dir, warte noch, es ist noch nicht soweit oder der andere , für den es bestimmt ist, ist noch nicht soweit Unruhe - jaja
Free Tibet!!!!!!!!!!!!!!!!
Alles Liebe!
"SEI der, der DU bist, nicht mehr, nicht weniger, aber der sei!"