Wer sich mit sich selbst beschäftigt hat und das ein oder andere Buch gelesen hat ist sicher schon mal auf die Aussage "Wenn der Kopf ins Herz fällt" gestoßen. Ich weiß, dass wir uns im Kopf festhalten, wenn wir unser Herz verschlossen halten. Unser Herz verschließen wir wegen Angst die vielerlei inhalte haben kann. Aber wann fällt der Kopf ins Herz? Was ist dazu nötig? Mein Kopf weiß viel über Angst, Trauma, wie man der Angst begegnen kann, wie man Gefühle durchwandern kann..., aber anscheinend zu wenig um mit dem Kopf ins Herzen abzusteigen. Ist da draussen jemand, der diesen Zustand leif erlebt hat. Ich meine vom Kopf ins Herz gewandert ist.
ich wage mal zu behaupten, das dieser von dir beschriebene Zustand von sehr vielen (wer weiß, ggf sogar allen), damit auch von dir und mir, erlebt wurde. Die Krux dabei ist dies dann auch bewusst wahrzunehmen, was schon alleine deswegen so schwer ist, weil der Verstand und eine ganze Anzahl von Gefühlen lauter in einem ist, als es das Herz ist.
Von daher sehe ich es auch nicht so, das wir unser Herz verschließen würden ... ich glaube sogar, das dies gar nicht möglich ist.
Von daher erachte ich die Frage stimmiger zu stellen "wie vermögen wir es, unser Herz mehr und besser wahrzunehmen" ... Eine Technik es zuzulassen bzw das Herz (bzw das eigen ICH, andere nennen es auch Über-Bewusstsein) zu spüren, zu vernehmen, ist jede es sich bequem zu machen, ähnlich einer Medidation. Gedanken in sich zulassen, nicht bekämpfen, aber auch in keinsterweise beachten, einfach kommen und gehen lassen. So laufen sich die Gedanken quasi selbst ins Leere und es wird immer ruhiger im Kopf bis hin zur absoluten und völligen Stille, der wirklich totalen Gedankenlosigkeit - und damit den Zustand sein eigen Herz zu hören.
Das gemeine allerdings, spaßig gemeint also mir ist es so ergangen schon, das diese völlige Leere erreichte und mit dem Erreichen den Gedanken dachte "ohh wie toll, du hast es geschafft" und peng..aus.. alles umsonst... weil wie ein Wasserfall sofort der ganze Gedankenapperat wieder losging
Ansonsten gilt wie in ganz ganz vielen Dingen : JA zu etwas Wollen, aber dann auch loslassen - und nicht, wie meist geschieht etwas zu wollen und dabei gleichzeitig in einer Erwartungshaltung sich zu befinden. Denn jedwede Erwartungshaltung blockiert das was man will und kann sogar passieren, das es sich geradezu ins Gegenteil verkehrt.
Soweit meine Gedanken zu deinen Worten, deiner Frage ... vielleicht konnte ich dir ja damit ein wenig weiterhelfen liebe Grüße Norbix