meine Überlegungen im folgenden hätten genauso gut auch im Bereich Quellen der Erkenntnis ihren Platz finden können ,- andererseits sind es auch Erfahrungen des Seins, worüber ich reden und sinnieren möchte ...
Nun, ich denke das WIR (die Menschheit) bereits in einem Wandlungsprozeß stehen, uns befinden, brauche ich weder zu erörtern, noch zu vertiefen. Gleich ob nun bewusst oder unbewusst, gleich ob man es Selbst wahrnimmt, oder bei Anderen ... wir sind mittendrin.
Im weiteren ist es ebenso mehr wie normal (ist es auch menschlich zu nennen) - das dies nicht nur etliche beunruhigt/verunsichert weil sie spüren (im Innen wie im Aussen)) Dinge verändern sich und man weiß letztlich gar nicht so recht Wieso und Warum - das man sich in unzähligen Fragen verstrickt. Mensch möchte verstehen ... genauer gesagt damit der Verstand es begreifen und einordnen kann braucht er Antworten. Und er braucht die Antworten um über kontrolliertes Vorgehen sich das Gefühl zu geben "Er" hätte alles im Griff ...
Letztendlich wird man damit aber nicht weiterkommen, ausser sich Selbst Chaos schaffend und im Hamsterrad sich wild drehend ... denn zu diesen Umwandlungsprozeßen finden sich keine Antworten auf herkömmliche Art und Weise. Hier hilft salopp gesagt nur ein Vertrauen ,- eine Augen zu und durch ... "ES" will gelebt und erfahren werden - und nicht zerredet, 1000-fach hinterfragt und auch nicht mit kontrolliertem Handeln (was häufig nur Ausdruck einer Angst ist das etwas passieren könnte was ausserhalb einer eigenen Macht steht) unterdrückt werden.
Es ist in meinen Augen eine Kernfrage der Menschheit, die wie ich finde, selten so energetisch massiv Allen serviert wird : "Mensch - wie groß ist dein Glauben und Vertrauen in (d)ICH Selbst ?"
Auch ich befinde mich allen Menschen gleich ebenfalls in diesen Prozeßen der Wandlung, nur empfinde ich es bei weitem nicht mehr so heftig wie ich es an vielen Stellen von vielen Menschen bereits mitbekomme. Liegt es daran das ich mich bereits mehr oder weniger gut nach meinen eigenen obigen Worten richte ? Das mit zu meinen Lebensgrundsätzen das Motto gehört :
"Ich muß nichts wissen, um Lieben/LEBEN zu können"
Oder liegt es an meinen bereits gemachten Erfahrungen, meinen eigenen ersten Wandlungsprozeß 1996 den ich verwendete zum einerseits ständigen Grübeln WARUM und WIESO und meinen stetigen Bemühen auch ja zu allem die Kontrolle zu haben - mit dem Ergebnis das mich ach so spirituell bereits fühle, aber eigentlich noch gar nix richtig begriffen habe. Und meinem zweiten Wandlungsprozeß in 2003, den ich als meinen eigentlichen Wandlungs- und Aufwachprozeß betrachte weil ich mich meinem eigenen ICH liebevoll annahm, es begann überhaupt einmal kennenzulernen und mich anzunehmen, wie ICH nunmal bin. Und dies völlig ohne Warum und Wieso zu fragen, ohne den Versuch zu unternehmen etwas kontrollieren zu wollen - einfach nur zu-lassen, an-nehmen, zu SEIN ...
Ich möchte nicht dazu anregen, nichts mehr sich zu hinterfragen - aber gerne möchte ich mit meinen Worten und Gedanken dazu anregen, auch mal eher und mehr zuzulassen, zu SEIN einfach, ohne die Gründe (heute) zu kennen, anzunehmen und zu lieben ... "Sich Selbst zu Glauben und zu Vertrauen" auch ohne ein Wissen zu haben.
Ich hätte da, glaub ich, evtl. ein kleines - wenn auch etwas abschweifendes - Beispiel, bzw. haben mich Deine Worte angeregt... Wenn mich jemand ansprach, ob ich denn nicht mal Schutz und Geborgenheit brauche, wie Frau es nunmal so tut, so antwortete ich immer mit einem "Nein, ich bin doch beschützt und behütet von der Schöpfung". Im Grunde lies ich mich jedoch nicht in meinem SEIN. Warum? In mir ist weiblich und männlich. Doch in dem Moment, wo ich sage, ich brauche das nicht, verwehre ich meinem weiblichen Teil in mir die Erfahrung, diese Punkte von meinem Gegenüber oder eben Umfeld erfahren, zulassen zu dürfen. Irgendwie paradox für mich...
Hab eine wunderbare Nacht, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Wie durfte ich mich heute Vormittag erfahren? Als Dachrepariererin mit Mike. Ups, Mikilein meinte, wir müssen evtl. das ganze Dach abdecken, da es wo undicht war und der Fehler evtl. ganz wo anders liegen kann? Aber wir hatten Glück, denn gleich die 1. Platte, die abgedeckt wurde, zeigte uns was los war Also noch 7 Platten weg um Platz zu haben und erst mal das Zeugs darunter trocknen lassen. Die Wolken zogen ganz tief über uns, was uns in unserem Vertrauen wieder lies, dass es erst regnet, wenn wir fertig sind - wenn überhaupt. Danach lachten wir sehr über uns, denn bei meiner Schwester war eine Platte auf dem Dach locker. Wir haben uns wie die 1. Menschen gestellt, als wir die Leiter aufstellen wollten, lach. Wie war das mit den Köchen? Über die eigene Dummheit lachen können, wie schön! Die Poolpumpe bockte auch, anscheinend hab ich grad mehr mit Wasser zu tun... Doch auch hier überliesen wir uns unserem Gefühl, was belohnt wurde und das Problem in Kürze gelöst war. Ruhe bewahren, bei sich sein, vertrauen, freuen... meine Erlebnisse über mich an diesem Vormittag...
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...