was ich um mich herum sehe, sind Menschen, die auf der Suche sind - nach sich Selbst, nach ihrem eigenen Weg und ihrem inneren Zuhause. (mich dazu eingenommen) Viele von ihnen probieren schon seit Jahren alles Mögliche aus, haben einen Schrank voll esoterischer Hilfsmittel und lernen immer wieder neue Meditationstechniken. Doch warum hat ihre Suche immer noch kein Ende ? Warum sind sie nicht wesentlich glücklicher oder gar erleuchtet ? Sehr viele Menschen haben nicht gelernt, bei sich zu bleiben und tief in sich zu spüren, was ihnen guttut - sie überlassen das Urteil darüber "Spezialisten" und Erleuchteten, weil sie sich selbst nicht für kompetent halten. Und das, obwohl es dabei um nichts anderes geht als um Sie Selbst - und ihre eigene Wahrheit. Denn die anderen Personen, ob erleuchtet oder nicht, können nur ihren eigenen Weg und die eigene Wahrheit sehen und nur das sagen, was sie selbst für richtig halten. Im Laufe der Jahre habe ich viele Menschleins, die auf der Suche (wie ich Selbst ja auch) sind, kennengelernt und dadurch wurde mein Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote der Esoterik immer umfassender. Doch frage ich mich dabei, wieso man etwas im Außen sucht, das man nur in sich selbst finden kann. Wir glauben doch alle, das unsere Probleme und alles, was geschieht, tatsächlich einen Sinn haben und unser Innerstes widerspiegeln. Wenn also alles einen Grund hat, der im Innern liegt, wieso versucht man dann etwas durch Energien, die von außen kommen, zu verändern ? Es ist doch stimmiger, in sich hineinzugehen und bei sich zu bleiben, um das Problem von innen heraus zu lösen. Da wir das ganze Universum in uns tragen, beinhaltet dies doch, das wir alles haben, was wir brauchen. Ist also die Suche nach Hilfsmitteln und heilenden Energien nicht abwegig ? Dann brauchen wir doch nichts, was nicht unserem Innern entspringt. Das Ausweichen auf die Hilfe von außen ist meiner Meinung nach Ausdruck davon, es nicht zu wagen, in seine eigene Kraft zu gehen. Es spiegelt die eigene Bedürftigkeit wider und somit das Gefühl, nicht vollkommen zu sein. Spiritualität bedeutet, den Weg meiner Seele zu gehen. Was ist die Essenz meiner Seele und was beinhaltet sie ? Es ist LIEBE - die bedingungslos ist und alles annimmt, was in uns und um uns herum ist. Aus ihrer Sicht gibt es keine Unvollkommenheit, denn sie ist wert- und dualitätsfrei. Wenn wir die Liebe in uns entdecken, sind wir glücklich in jeder Situation. Dann nehmen wir unsere Schmerzen und unsere Ängste an als das, was sie sind > Gefühle, die zu uns gehören. Es geht also nur darum, die Liebe und den Halt in sich Selbst zu finden - nicht mehr nach außen zu gehen, sondern im Inneren zu bleiben und sich Unterstützung suchen, die dabei hilft, Schritt für Schritt bei sich anzukommen und die Liebe zu entdecken. Dieser Weg führt nach Hause und zur eigenen Wahrheit - Erleuchtung ist dabei nur ein Nebeneffekt tiefer Erkenntnis und bewussten Seins, die man nur aus sich selbst heraus entwickeln kann.
Soweit meine Gedanken hierzu ... und was mich hier besonders interessiert, es daher auch als Frage in den Raum an euch hier stelle, ist : Ich sage bzw schreibe ja nun kaum was Neues - aber woran liegt es, das wir Menschleins > und das bitte mal losgelöst ob und wie sehr esoterisch/spirituell bereits ein Mensch ist < hier in Deutschland, bzw hier in Europa, bzw überhaupt weltweit uns ständig und dauernd dazu verführen lassen nicht im Innen, nicht im ICH zu suchen, sondern dauernd im Außen rumtappsen mit Suche nach Gründen und Schuldigen ?
Ich möchte auch keinen Hehl daraus machen, das ich genau wie ihr und alle Menschleins auch auf meinen (eigenen) Wege bin und selbst mein Wissen, was ich mit meinen obigen Text wieder gegeben habe, gelegentlich nicht viel nutzt, weil ich mich auch mitunter vom Außen leiten lasse bzw Antworten erst im Außen suchen tue. Daher auch meine Frage an euch ... warum tappsen wir sooft in diese Falle hinein ? Wider besseren Wissens ... Wie sind euere Erfahrungen dazu - und Hand aufs Herz, wie ergeht es euch damit dann ? Merkt ihr es früher oder später und haltet inne, sagt Stop und Halt, was ich mache ist falsch, ich suche ja im Außen ... oder passiert es euch mehr oder weniger das ihr das gar nicht bemerkt ?
Mich würde eine rege Duskussion und Austausch hierzu freuen - noch mehr, wenn wir uns über meine Fragen austauschen anstelle uns über den obigen Inhalt ob INNen oder AUßEN wichtiger ist/wäre auszulassen.
In Antwort auf:Da wir das ganze Universum in uns tragen, beinhaltet dies doch, das wir alles haben, was wir brauchen. Ist also die Suche nach Hilfsmitteln und heilenden Energien nicht abwegig ? Dann brauchen wir doch nichts, was nicht unserem Innern entspringt.
Dazu eine Erfahrung von mir: ich habe mich intensiv mit Bachblüten beschäftigt, dazu gemalt und geschrieben und sie eingenommen. Nach einger Zeit habe ich gemerkt, dass ich die BB-Energien auch durch Meditation aktivieren kann, sie also in mir habe. Das hat zunächst dazu geführt, dass ich meinte, ich brauchte keine Bachblüten mehr einzunehmen, und es lange Zeit nicht mehr getan habe. Dann ging mir auf, dass dabei viel falscher Stolz war. Ich darf mir ruhig helfen lassen. Mir wurde klar, dass ich viel Zeit mit unnötigen Bemühungen vergeudet habe. Heute gehe ich einen Mittelweg: soweit es sich in meinem Tagesablauf unterbringen lässt, meditiere ich. Wenn ich darüber hinaus Energie benötige, nehme ich Bachblüten ein.
Liebe Grüße Marjul
DER WANDEL Ich wandle. Ich werde. Ich komme. Ich weile. Ich gehe. Ich bin.
wenn ich mir etwas in Foren wünschen dürfte, dann wären es kurze Beträge, damit meine Gehirnkapazität nicht so überstrapaziert wird *zwinker
Wie war jetz noch mal Deine Frage? *grübel
In Antwort auf:Woran liegt es, das wir Menschleins uns ständig und dauernd dazu verführen lassen nicht im Innen, nicht im ICH zu suchen, sondern dauernd im Außen rumtappsen mit Suche nach Gründen und Schuldigen ?
Ich nehme jetzt mal vorstehende Frage.
Wieso, weshalb, warum + natürlich auch woran? Na, weil wir alle Menschen sind und diese Tendenz in uns angelegt ist. Möglicherweise ist das eine Aufgabenstellung, die wir alle bearbeiten müssen/sollen/dürfen/können.
Also, wenn es mir so richtig "schei**" geht, dann will ich garnicht in mich rein guggen. Dann hau' ich lieber mal auf die drauf, die so vorbeikommen. Da iss' nix mehr mit Licht + Liebe.
Wenn ich dann wieder etwas runter komme, dann habe ich zwei Möglichkeiten. Entweder es gelingt mir, mir selbst zu helfen oder ich suche mir Hilfe bzw. Hilfestellung. Und ich denke, dass ist auch legitim. Wir müssen nicht alles selber machen.
Wichtig bei letzterem finde ich allerdings, dass ich meinen Verstand nicht ausschalte und denke, ein anderer könnte meine Probleme lösen. Das Außen kann mir vielleicht einen Schubs geben oder einen klareren Blick vermitteln, aber nie meine Probleme - losgelöst von mir selbst - lösen.
Das sehe ich ähnlich wie Marjul, die sich ihre Bachblüten als Unterstützung holt und wohl gemerkt hat, dass sie es sich nicht immer so schwer machen muss. So geht es auch mir. Manchmal rufe ich jemanden an und lasse mir die Karten legen + der Astrologie bin ich auch nicht abgeneigt. Aber ich lasse mir von niemandem meine Welt erklären + ich bekomme Pickel, wenn mir jemand erklärt, er/sie sei weiter als ich.
Ich empfinde es als sehr wichtig, dass ich jede Hilfestellung kritisch mit wachem Verstand beobachte und mir nicht irgend etwas überstülpen lasse. Andererseit ist es genauso wichtig nicht in der Opferrolle stecken zu bleiben und die "Schuldigen" im Außen zu suchen. Das ist die anderer Seite der Medaille.
Und wenn ich das jetzt noch erwähnen darf, hier in einem Eso-Forum, dann begebe ich mich auf dünnes Eis. Ich persönlich habe den Eindruck, dass der Eso-Markt nur deshalb so wunderbar funktioniert und eine der Wachstumbranchen ist, weil dort genau die Beiden Spezies zusammentreffen. Auf der einen Seite, die die sich nicht bewegen + in der Opferrolle bleiben und auf der anderen Seite, die die kompensieren + und die Helferrolle übernehmen. Beide können nur durch den anderen existieren. Und ich will damit niemanden angreifen ... bin ja selbst in der Helfenbranche unterwegs.
Musste richtig grinsen, als ich den Beitrag las, denn irgendwie hab ich mich mit jemandem gestern darüber am Telefon unterhalten?
In Antwort auf:warum tappsen wir sooft in diese Falle hinein ? Wider besseren Wissens ... Wie sind euere Erfahrungen dazu - und Hand aufs Herz, wie ergeht es euch damit dann ? Merkt ihr es früher oder später und haltet inne, sagt Stop und Halt, was ich mache ist falsch, ich suche ja im Außen ... oder passiert es euch mehr oder weniger das ihr das gar nicht bemerkt ?
Wir sind halt alle Menschen. Ich mein, wenn jeder schon wüsste, wie oder wozu er sich selbst aktivieren kann, welche Informationen in jedem liegen, ja, wozu wären wir dann noch da? Ich hab mal von einem sehr tollen Menschen gehört, dass normalerweise die ganze Medizin nicht mehr gebraucht werden würde. Ich geb ihm gern Recht, wobei es einfach so ist, dass a: Vertrauen in sich selbst oft mal wankt und b: nicht jeder darauf achtet ach ja und c: es wahrscheinlich nicht jeder glauben würd und wieder und d: wer weiß mit Sicherheit, wie es genau funktioniert im Jetzt?
Dann glaube ich auch, dass es an mangelndem Gefühl der "Zusammengehörigkeit" liegt. Das der vor mir ich bin. Auch möchte man eben alles versuchen, wenn man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte, bedenkt daher vielleicht nicht, dass eben alles in einem drin ist.
Kurzes Beispiel, das gerade sehr akut ist: Ich hab einen Hund hier, der vor 2 Tagen xmal gekotzt hat und danach xmal nur noch Blut kam. Was macht man? Man fetzt zum Tierarzt (nicht an die Energie in sich denken, mangelndes Vertrauen), der Gastritis feststellt. Ich habe mich gewundert, warum ich so Magenprobleme hab, kam aber erst nicht darauf, dass es vom Hund sein könnte (Zusammengehörigkeit). Am nächsten Tag wollte ich den Hund wieder vom Tierarzt abholen, nachdem er seine tägliche Infusion wegen Austrocknung bekam. Ich fragte nun doch den Arzt, da ich dann doch dran dachte, ob es sein könne, dass der Hund noch Schmerzen hat und zeigte ihm bei mir die Stelle. Er guckte zwar komisch, machte daraufhin jedoch nochmal einen Ultraschall, wo sich herausstellte, dass nun Blut im Bauchraum ist. Nun wurde die Diagnose anders gestellt, nämlich Rattengift! Jetzt erwachte wieder mein Vertrauen oder von mir aus Selbst-Bewusstsein. Ich nahm den Hund mit nach Hause, wo er erst mal eine Behandlung bekam und schwang Sanjevinies auf ( alles nehmen, was helfen kann). Naja, Freude, denn das Zahnfleisch ist heute wieder rosig, Bauchweh weg, kein Kotzen mehr und auch kein blutiger Durchfall mehr.
Aber wenn ich ehrlich bin, vergess ich grad die Zusammengehörigkeit, wenn ich erfahre, wer den Hund vergiften wollte Aber das bekomm ich, wenns sein soll, auch noch raus.
Kurz, von dem her stimm ich Marjuls Beitrag voll und ganz zu
Ach, und Tara Maries Beitrag ist einfach schön Das mit den Karten etc... Ich hab festgestellt, dass viele einfachen Aussagen nicht trauen, aber wenn sie dann das Gleiche hören, wenn z.B. die Karten es aussagen, so ist das natürlich was ganz anderes in ihren Augen
Das mit dem Helfern und Hilfesuchern seh ich naja... nicht schlimm an. Eigentlich ist es schön. Klar Norbix, Du sagst, dass eigentlich alles in uns ist, aber die Erfahrung, wo dann alles in einem ist, mussten ja auch mehrere machen, damit Du sie in Dir eingespeist hast. Von dem her find ich das gegenseitige Helfen voll und ganz ok - sei es durch Personen, Natur oder Tier
So, Besuch kommt grad wieder, darum hör ich erst mal auf...
Alles Liebe, Anna
Lebe die Liebe wie das Leben, so wird Dir alles gegeben ...
Als ich diese Beiträge gelesen habe, spielte sich in mir ein Szenario ab.
Was wäre, wenn ausser dem einzelnen Menschen nichts wäre? Jeder von uns, ganz alleine mitten im leeren All. Keine kommunikation, keine Bilder. Noch nie ein Licht gesehen. Kein Ton erreicht Deine Ohren. Nur Du. Ganz alleine im nichts. (vergesst das Vakuum, tun wir so als wäre es möglich)
Was würdest Du denken? Könntest Du überhaupt denken? Du hast noch keine Sprache gelernt, und noch kein Licht gesehen. Fühlst weder Kälte noch Wärme. Wo würdest Du suchen?
Ok.. zurück zur Realität, von der aus ich mir diese Frage gestellt habe. Ohne den Spiegel(die Welt) geht nichts. Nur dann kommt auch schon die nächste Frage: Bin ich der Spiegel, oder ist es die Welt?
"Du bist beides!" "Es gibt kein "aussen", und das innen ist auch illusion." "Wo bist Du, wenn es ein aussen gibt?" "Mit diesem "innen & aussen" stellst Du dich weg von mir! Du ziehst den Trennstrich!" "Du bist im aussen! Natürlich hast Du ein "innen" aber es gehört zu meinem "aussen"."
Aber wenn beides illusion ist, was mache ich dann hier? "Du machst die Erfahrung, das es keine illusion ist!"
Hmm, das gibt mir wieder zu denken.
Ja, und die Antwort ist auch nicht fern. Erst duch unser wirken, durch das einfache sein, ermöglichen wir dem "all-einen" in sich selbst zu sehen. Sich zu ertasten und zu fühlen. Sich selbst als existent zu erkennen.
Ohne uns(Lebewesen) ist alles illusion. Wir schaffen die Realität!
Es ist egal ob Du im innen oder aussen suchst. Wenn Du suchst, wirst Du auch finden.
Was Du finden wirst, ist genau das was Du suchst! Also stellt sich mir die Frage:
Was sucht Ihr?
P.s: Falls ihr gerade an das Buch "Gespräche mit Gott" denkt, ja das musste ich auch gerade. Mit wem ich diese Unterhaltung geführt habe, oder ob mit mir selbst, bleibt Euch überlassen.
Sonnige Grüsse
Shaolin Mantis
-------------------- Konfuzius: "Wer die anderen kennt ist weise, doch wer sich selbst kennt ist erleuchtet!" --------------------
ich danke euch für eure Antworten ... und Ja - ihr habt Recht mit euren Einwänden bzw Ergänzungen. Ich erkenne, das meine Worte, mein Beitrag, zu abstrakt und damit einseitig sich entwickelte und darstellte. Keineswegs wollte ich den Eindruck erwecken das ich dazu aufrufe überspitzt zum Eremiten zu werden und jedwede Möglichkeit und Hilfe vom Aussen auszuschlagen oder gar zu ignorieren. Ich gebe aber zu, das mein abstrakter Beitrag den Eindruck dazu vermittelte ... schön das ihr mit euren Worten dies relativiert habt.
Eure Worte zeigen mir, das ihr gleich mir, schon auch das Aussen mit verwendet, um im Innen voranzukommen, den eigenen Weg zu finden und diesen auch zu gehen. Jedoch einmal fern unserer eigener spirituellen Entwicklung, unseres Denken und auch Leben - wie erleben wir (leider in der Masse) unsere Mit-Menschleins ? (naja, zumindest also ich)
so unter anderem ... Menschleins die Kartenleger/Hellseher usw kontaktieren ,- solange und sooft kontaktieren bis einer von denen annähernd den Erwartungen der eigenen Hoffnung und Wahrheit entspricht und nachplappert und um sich die Entscheidungen und damit Verantwortungen des eigenen Lebens abnehmen zu lassen ... oder ... im Rahmen von Beziehungen/Freundschaften/Gruppen sich unfähig zeigen eine eigene Meinung zu haben, die alles und jedem nachrennen nur um damit "Anderen" zu genügen und zu gefallen ... oder ... in unserem Lande die Rechte mit Alibi-Gerede um innere Sicherheit immer mehr ausgehöhlt werden (denke da nur an die kommenden Gesetze Tel/Internet 6 Monate zu speichern) und keinem gefällt dies vom Grunde her, aber wie sonst ja auch ALLE lassen sie es sich gefallen ... oder ... weltweit, was am allerwenigsten verstehe, wenn blind nur auf Basis von Gehorsam am Beispiel Birma derzeit, auf Menschen - ja eigene Bürger des Landes - schieße um sie zu verletzen oder gar zu töten. Ich verstehe ja kaum wie ein Volk ein anderes Volk mit Krieg, Mord und Totschlag angreifen kann und wenn im Zusammenhang des Wortes Dschihad dann noch von Gottes-Kriegern die Rede ist, dreht sich mir der Magen um. Aber imn eigenen Land, den eigenen Bürger zu bekämpfen und zu erschiessen ...
Darauf wollte ich eher bzw mehr hinaus mit meinem Beitrag ... Wir tun es ja bereits, mal mehr - mal weniger, mal richtig gut - mal weniger gut - das wir Dinge und uns selbst hinterfragen. Es hat uns niemand das quasi in die Wiege gelegt ... unsere Eltern die es meist eh nicht anders oder besser wußten haben auch seltenst dazu beigetragen, das WIR "hier" so wurden ... in der Schule hat UNS auch Niemand beigebracht wie man das Leben und das eigene ICH schätzt und liebt, nicht zuletzt was damit wahre Nächstenliebe ist ... und doch fanden wir hier solch einen Weg der den Menschen annimmt wie Er/Sie ist - uns Selbst eingenommen.
Warum also hinterfragen sich sooooooooooooooooooooooooooooooooooo wenige Menschleins - und die Frage gilt auch oder gerade mit für die Eso-Szene - was mein ICH ist ,- was mein ICH will ,- welches sind meine eigenen Wahrheiten und Wissen ,- was tue ich damit, vor allem wann tue ich es ??
Du hast Recht mit deinem Selbstgespräch Shaolin, auch von mir ein Danke dazu ... da wir aber derzeit im Rahmen kausaler Entwicklungen mit 6,6 Milliarden Menschleins zusammenleben bringt unser eigenes Wissen um die Illusionen eines Innen und Aussen uns nicht wirklich weiter ... erst dann wenn DU, ICH, WIR hier - und WIR im Sinne und Rahmen der gesamten Eso- und Spiri-Szene es offen im Glauben und Vertrauen in uns selbst es ausleben, werden wir eine Energie (sprich die kritische Masse) erzeugen um die kausale Ebene maßgeblich zu beeinflussen und zu verändern.
Doch leider ist die Szene derzeit auch voll von vielen, die sich selbst zu glauben und zu vertrauen recht fern sind weil sie Botschaften, Büchern und Seminaren hinterherhecheln anstelle mal inne zu halten und zu sehen/zu hören was sagt mein ICH, meine Seele ... und auf der anderen Seite die angeblich Erleuchteten, sie ja so Selbstlos sind und soooo gerne ihr Wissen weitergeben, es versteht sich jedoch das sie es nicht umsonst tun. Selbstredent ist es ja angemessen für 2 Stunden Vortrag 300 Euro zu verlangen mal 400 Personen, macht ja nur 120.000 Euro für 2 Stunden Vortrag besseren Kiosk-Wissens was ich mir hätte auch aus Eso-Zeitschriften erlesen können. Tja, genau wie du es halt mit deinen Worten umschrieben hast, Tara Marie ...
Weil der Einzelne leider viel viel viel zuwenig an sich Selbst glaubt ... tja ...
Danke nochmals für eute Beiträge und Mit-Reden zu diesem Thema das man dem tieferen Kern wegen auch in einem einzigen Satz hätte sagen können, ein Satz den bislang wenn ich den sagte, jeder noch verstand und dazu nickte, aber mehr halt auch nicht ...
"Nicht die Welt (und damit eingeschlossen andere Menschleins) ändern sich - ausser wenn ICH mich ändere !"
Der Satz sagt doch eigentlich alles ... liebe Grüße Norbix
"...nicht im Innen, nicht im ICH zu suchen, sondern dauernd im Außen rumtappsen mit Suche nach Gründen und Schuldigen ?"
Sonst könnte es ja zu einem finden kommen bei dem nichts gefunden wird. und die anscheint getrennte Wesenheit möchte sich nicht so gerne Desillusionieren lassen. Oder anders herum Gott spielt gerne versteck mit sich;-)
"warum tappsen wir sooft in diese Falle hinein ? Wider besseren Wissens ..." Weil wir garkeine andere Wahl hast, wir werden gelebt;-) und von einem wir zu sprechen ist schon absurd.
Jede warum Frage weist auf die traumhaft Erfahrung, aber doch nicht auf die Quelle der Erscheinung. Die Welt ist in dir nicht du in der Welt. Gib die Suche auf und du bist zu Hause (das du niemals verlassen hast)
lG Ramesh
_____________________________________ offene Weite nichts von heilig
In Antwort auf:Jedoch einmal fern unserer eigener spirituellen Entwicklung, unseres Denken und auch Leben - wie erleben wir (leider in der Masse) unsere Mit-Menschleins ? (naja, zumindest also ich)
Warum interessiert dich das? Du schreibst die Antwort doch selbst am Ende:
In Antwort auf:"Nicht die Welt (und damit eingeschlossen andere Menschleins) ändern sich - ausser wenn ICH mich ändere !"
Etwas weiter gefragt: Muss sich überhaupt etwas ändern? Warum?
Herzliche Grüße Marjul
DER WANDEL Ich wandle. Ich werde. Ich komme. Ich weile. Ich gehe. Ich bin.
ich gebe zu liebe Marjul, deine Antwort irretiert mich ziemlich
fang ich mal an rein und gar spirituell ... nickt und ja, kann ich deine Antwort durchaus nachvollziehen, bzw deine Fragen verstehen. Da eh nur alles Energie ist, nennen wir es Liebe, und damit wie bereits gesagt Innen wie Aussen eh nur alles Illusion darstellt "muss" sich selbstredent nichts ändern, denn alles ist gut so wie es ist.
Probleme habe ich allerdings etwas damit, wenn ich es auf das Mensch-Sein an sich beziehe ... meine weiteren Wörter bitte liebe Marjul, dient "nur" der Beantwortung deiner Frage alleine ,- ich wähle auch bewusst überzogene Wörter und Beispiele - und möchte dich bitten nicht anzunehmen, das ich dir damit so eine Denkweise unterstelle ... das ganze Gegenteil ist der Fall ... anlächelt
Muss sich überhaupt etwas ändern? Warum?
Nun gut, diese Frage ganz ganz viele Jahre zurückgestellt an Menschleins - muss sich überhaupt was ändern und warum ... eben, die Höhlen waren doch ausreichend und so bequem allemal, und ironisch betrachtet auch billiger als die heutigen Mieten
Es muß sich auch nicht ändern das wir in einem reichen Lande immer mehr ausklaffende Zwei-Klassen-Gesellschaft erhalten wo bereits 2 Mio Kinder in einer Armut leben ,- und es muß sich auch nicht ändern das wir neue hysterische Panikgeschichten produzieren um demnächst nicht nur 240.000 Tiere zu keulen, wir haben doch genug davon, lasst uns noch mehr Tiere töten ,- wir müssen auch nicht ändern das sich auf Teilen der Erde Menschen schlimmer wie Tiere benehmen wenn sie sich wegen Nichtigkeiten und der Dummheit Verstand abschalten auf Befehl und Gehorsam andere Menschleins abschlachten. Wozu auch, mit 6,6 Milliarden sind wir eh zuviel ,- wir müssen auch nix ändern was unsere Umwelt und Klima angeht, warum auch ? Wenn alles gut geht und einigermaßen klappt, sind wir derzeit hier Lebenden ja noch fein raus weil die Probleme erst nach uns losgehen ... und... und... und...
----
tja, warum interessiert mich das also alles ... wenn wir du richtig bemerkt hast, hab ich die Antwort auf eine Art ja schon geschrieben ...
Vielleicht weil ich nen Phantast, Wunschdenker und Träumer bin der in den Tiefen eines JEDEN Menschen das Gute und die Liebe sieht und es mich traurig macht wie sie sich manipulieren und steuern lassen und nicht wenige fern ihrer wahren menschlichen Potentialen leben. Aber vielleicht haste auch recht Marjul ... vielleicht denke ich tatsächlich zu oft zuviel und sollte mich wohl nur meine eigene kleine Welt kümmern, was interessiert mich schon fremdes Elend ...hmmzzz
So war es nicht gemeint, lieber Norbix! Eher so wie in dem Thema "Die Macht der Gedanken": wenn ich denke, etwas oder jemand soll sich ändern, dann mache ich zunächst einmal die Erfahrung, dass da etwas nicht so ist, wie ich es haben möchte. Mein schöpferisches Unbewusstes nimmt dieses Programm auf und produziert mehr davon.
Ich mache es so, dass ich möglichst dauernd in Meditation bleibe. Das wirkt wie ein Filter oder wie sich überlagernde Wellen. Wenn ich bespielsweise über die Liebe meditiere, wird alles, was in mir und in meiner Umgebung Liebe ist, verstärkt. Was nicht Liebe ist, wird abgeschwächt oder verschwindet. Wohl nicht nur aus meinem Blickfeld, sondern nach und nach auch "außerhalb" von mir. Mystiker sagen, der Blick nimmt nicht nur wahr, sondern strahlt auch aus, verändert das Angeschaute. Ich finde, wenn ich mich einfach auf die Liebe (oder die Gerechtigkeit, die Vergebung... ich habe 40 solcher Bilder)konzentriere, geschieht alles übrige von selbst.
Liebe Grüße Marjul
DER WANDEL Ich wandle. Ich werde. Ich komme. Ich weile. Ich gehe. Ich bin.
Also, wenn ich von den Gesprächen mit Gott ausgeh, so ist alles gut wie es ist, ja. Alles hat eben einen Sinn. Auch was Marjul schreibt, ist stimmig in mir, hab ich doch bemerkt, dass, je mehr ich in der Liebe bin, mit mir selbst im Reinen bin, auch meine Umwelt sich wandelt. Eigentlich logisch, denn wenn ich mich ändere, Muster in mir löse, so gebe ich für bestimmte Dinge keine - hm - "Angriffsfläche" mehr, somit ändert sich unweigerlich auch mein Umfeld. Auch die Aussage von Norbix ist klar in mir. Bin ich doch auch ein Menschlein, dass stets an das Gute glaubt, wobei man einfach nicht vergessen darf, dass auch das vermeintlich Schlechte gut ist. "Das Böse ist das übersehene Gute" oder so ähnlich ist der Spruch, der mir eigentlich sehr gut gefällt.
Aber bei folgendem Link tu ich persönlich mir sehr schwer, das Gute zu finden...
Ich habe nicht gesucht und doch gefunden. Und man braucht nur sich selbst und man findet all das in sich was man benötigt. Alles Wissen ist in dir. Denn jeder von uns ist Teil dieses Grossen Bewusstseins das beinhaltet.
Liebe Grüsse Lizzy
"Auf der materiellen Ebene braucht man natürlich Zeit, um von hier nach dort zu gelangen, aber auf der psychischen Ebene existiert keine Zeit. Das ist eine ungeheuerliche Wahrheit, eine ungeheuer wichtige Tatsache, und wenn man sie entdeckt hat, hat man sich von allen Traditionen freigemacht. Krishnamurti, Das Licht in dir"
Lange Zeit erging es mir ähnlich wie das was du beschreibst. Bis ich eines Tages nicht nur physisch aufgewacht bin. So seltsam es klingen mag, um 3 Uhr nachts ist mir im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufgegangen und seitdem ‚hat es sich damit‘.
Der Punkt ist: Die meisten Fragen stellen sich gar nicht, aus dem einfachen Grund, weil die Antwort eine Ego-Antwort ist und das Ego eine Illusion ist, an die wir uns klammern und mit der wir uns gerne identifizieren möchten.
Man kann sich sozusagen nicht ‚gewollt‘ davon verabschieden, denn es wäre ja dann das Ego, das es versucht und somit tritt das Ego wieder in Kraft. Das ist so wie in der Geschichte, in der ein Mann zu einem alten Weisen kommt, und ihm sagt: ICH habe mein Ego besiegt. Wer ist dieses „Ich“, wenn nicht das Ego?
Was immer wir uns als Ziel zu setzen glauben, es ist immer nur ein Spiel des Egos, das auf diese Weise definieren und sich für lebendig halten kann.
Aber irgendwann auf diesem Weg merkt man plötzlich, dass auch der Weg nur ein Weg des Ego’s ist, das kein Interesse hat anzukommen, weil es seiner Vernichtung gleichkommt. Dann IST man einfach, dann sieht man die Dinge ohne sie zu beurteilen, man erfährt Dinge der Erfahrung wegen und nicht, weil man darunter leiden will oder sich stolz fühlen möchte weil man es geschafft hat.
prinzipiell ist das eine sehr gute und richtige Schlussfolgerung. Das persönliche Ego ist in gewisser Weise eine Illusion. Und egal, was wir anstellen - solange wir "Mensch" sind, können wir diese Illusion nicht aufheben. Nur zeitweise, wie bspw. in Samadhi oder ähnlichen Erleuchtungszuständen. Aber im "normalen Leben" ist diese Ego-Illusion immer da.
Nun sind wir es ja - speziell aus den indischen Traditionen - gewohnt zu denken, dass wir dieses persönliche Ego "töten" müssten. Etliche andere Traditionen legen diesen Punkt jedoch leicht anders aus. Sie meinen zwar auch, dass das Ego sozusagen "bezwungen" werden muss, aber nicht "zerstört". Denn das Leben hat sehr lange gebraucht, um diese illusionäre Persönlichkeit überhaupt zu entwickeln. Vom Mineral-, über das Pflanzen- und das Tierreich bis hin zum Menschen, in dem dieses Ego zum ersten Mal in der evolutionären Entwicklung auftaucht. Das schmeisst man nicht einfach so weg ... weil es einen Sinn hat. Das Problem ist nicht das Ego generell, sondern nur dessen Schwäche, sich sozusagen "für den Nabel der Welt" zu halten. Wenn es auf ein "gesundes Maß" zusammenschrumpft und lernt, dass es neben ihm noch viel mehr gibt ... also bspw. die Verbundenheit allen Lebens erkennt ... dann kann es wirklich sehr nützlich sein, für die Meisterung des täglichen Lebens.
Daher gibt es kleine aber feine Unterschiede in der Interpretation bezüglich des Egos. Vielleicht ein klein wenig vergleichbar mit der Zähmung eines wilden (Raub)Tiers. Wenn es gelingt, kann daraus ein treuer Begleiter werden. So wie Hunde bspw. ja auch von den Wölfen abstammen ...