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...gelebte Spiritualität und gelebte Liebe


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Dieses Thema hat 20 Antworten
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Christina Offline

Neuling


Beiträge: 14

02.07.2012 22:44
#16 RE: Hallihallo, ... Antworten

Oh, Text ist mir etwas durcheinander einfach weggeflutscht.

Ps. Was meinst du kannst du persönlich dazu beitragen, damit die Menschen verstehen, dass sich erst etwas ändern kann wenn sie verstehen das alles gut ist so wie es ist?
Inwieweit kannst du selbst es schon leben.
Ich denke das schon die Energie, die man als "Einzelner"aussendet, einen Einfluss auf alles anderen hat, da alles alles beeinflusst (weil ja im Kern alles eins ist).
Hast du mal von Byron Kathie gehört.
Die hat eine Methode entwickelt, mit der man selbst bemerken kann (wenn man will natürlich), dass Gedanken alles beliebig sind und man eigentlich nie sicher sein kann, dass sie wahr sind.
Was meinst du was sich in der Welt Verändern könnte wenn die Menschen soetwas begreifen und in ihren Alttag integrieren würden.
Aber die meisten wollen ja nicht, vielleicht weil sie Angst haben, oder weil es einfacher ist Opfer der Geschehnisse zu sein.
So wie auch ich manchmal ;)

Und bla

Shade Offline

Sehr aktives Mitglied

Beiträge: 105

04.07.2012 20:58
#17 RE: Hallihallo, ... Antworten

Hallo Christina,

So, dann versuch ich mal, den Text ... um es mit den Worten meiner Mitarbeiterin auszudrücken... auseinanderzuklabuschtern 

Wie sehen es denn Mark Twain und auch Werner Ablass?

Twain erklärt es in seinem Buch „Mysterious Stranger“, dass alles Illusion ist, dass wir ein Gedanke sind, der sich duch die Weiten des Nichts. Auch Ablass geht in die Richtung, dass wir nicht sind, was wir zu sein glauben, sondern dass wir an sich nicht existieren.

Mit dem Vorstellungskraft sprengen meinte ich auch eher, dass man die vielen Dimensionen nicht mit dem Vertand fassen kann.

Die Frage ist, was ist der Verstand?
Wenn ich diesen als den rationalen Teil meines Gehirns (linke Gehirnhälfte) verstehe, dann ja, diese alleine kann die Pandimensionalität nicht erfassen.
Das, was aber viele als ihr Herz ansehen, was in Wirklichkeit unsere recht Gehirnhälft ist, kann dies sehr wohl. Nur geht es ja darum, beide hier zu leben. Dies allerdings bewusster zu tun, als wir es gelehrt werden, ist das Spannende daran.

Denn sobald wir denken sind wir nicht mehr bewusst im Moment, oder im Fluss oder wieauchimmer man es nennt (am besten rede ich garnicht mehr, denn es kommt mir vor wie ungenauer quatsch hahaha ;)).
Vielleicht nicht. Ich möchte den Unterschied an der Geschichte hervorheben.
Es liegt nicht daran, dass wir so etwas denken, sondern, dass wir es bewerten und beur-teilen. Wenn man im Fluss lebt, tut man dies auch gedanklich. Man kann dies auch sehr bewusst tun, nur urteilt man da nicht. Man ist einfach zu-frieden.

Und welches Buch war es, dessen Inhalt sich dir "gefühlt eröffnete"?
Michael Ende’s Unendliche Geschichte

Das mit dem Wort Liebe klingt mir etwas Verstandphilosophisch.

Klar, denn Liebe ist ein Wort, und Worte existieren nun einmal nur dort ;-)
Genau aus dem Grund kann es nicht erklären, was ich für wohltuend im Leben betrachte und erfahre. Mir fällt zum Gebrauch des Wortes „Liebe“ leider nur ein englisches Wort ein: obsolete
Das Wort „Liebe“ hat seinen Gültigkeitsdatum überschritten.

Wenn ich mit einem Wort nicht mehr das erreichen kann, worum es gehen sollte (weil es jeder anders – und viele einfach bloss als rosa-wolken-romantisch oder dramatisch betrachten), lasse ich es beiseite und versuche meine Energie in eine klarere Richtung zu bringen.
Hier spricht für mich das Kahuna-Prinzip PONO: Effizienz ist das Mass der Wahrheit. Das Wort ‚Liebe‘ ist nicht mehr effizient.

Aber weil man der Essenz damit nicht nahe kommt, sollen wir daher nicht mehr sprechen.
Wir unterhalten uns doch gerade...
Verstehst du was ich meine?

Jein, denn auch wenn wir uns unterhalten, ist es mir wichtig, Worte einzusetzen, die UNS BEIDE in dieselbe Richtung führen, so dass wir nicht aneinander vorbeisprechen.


Ich denke zu wissen (obwohl ich auch denke das ich nix wirklich weiß), das alles gut ist wie es ist.
Aber ich persönlich kann es noch nicht so leben.
Kannst du das?
Ich setze mich im Alltag noch oft in meine Ego-Verstands-Opferhöhle anstatt Verantwortung zu übernehmen.


Für mich ist es anders, ich kann mir selbst bei der Ent-wicklung zuschauen. Es ist ein erfreulicher und auch amüsanter Anblick ;-)

Dabei möchte ich nix lieber als im Fluss sein, ständig im Bewusstsein mit allem eins zu sein leben-im menschlichen Körper.

Das habe ich losgelassen, nachdem ich Michael Ende verstanden habe...

Im Grunde genommen ist ja auch alles gut, dennoch, auf der irisch-menschlich-Verstandmäßigen Ebene leiden viele Menschen.
Auch Tiere und die Natur.


Das sehe ich anders. Wir defnieren es so, wir sehen die Natur aus der menschlichen Ebene, aber kaum jemand ist fähig, sie aus der Ebene der Natur zu betrachten.
Das hat mir Michael J. Roads Buch „Im Reich des Pan“ in Worte gefasst... begriffen hatte ich es durch Erfahrungen schon vorher.
Wir messen aus unserer Sicht und glauben, diese sei allgültig. Deswegen definieren wir etwas, das gut sein soll oder schlecht, und deswegen definieren wir Leiden... und erschaffen es deswegen

Ich würde mir wünschen, dass alle Menschen fühlen wie gut alles ist.
Dann hätten wir das Paradies.


Ich wünsche mir das nicht, weil es nicht an mir liegt zu definieren, was ich gerne als „Paradis“ hätte. Ich wünsche mir nichts für andere Menschen, weil ich nicht weiss, was für sie am besten ist.

Ich bin irgendwie nicht komplett glücklich wenn es als Mensch mir so geht, aber anderen nicht.
Warum glaubst du, darüber urteilen zu müssen, wie es anderen geht?

Nur ist es halt der freie Wille eines jeden tiefer zu gehen oder halt nicht.
Ist ‚tiefer‘ für jeden gleich?

Sind ja vielleicht auch alles individuelle Erfahrungen, die vielleicht nötig sind.
In meinen Augen sind sie ‚möglich‘ – ob sie nötig sind, beur-teile ich nicht

Ps. Was meinst du kannst du persönlich dazu beitragen, damit die Menschen verstehen, dass sich erst etwas ändern kann wenn sie verstehen das alles gut ist so wie es ist?[b]
Es liegt nicht in meinem Ermessen, den anderen zu zeigen, was jetzt noch nicht in ihrer Ebene liegt. Wer mich fragt, wird Antworten bekommen, aber ebenso wie Gumaran mir Antworten gibt, die ich nicht immer gleich verstehe, kann auch eine Antwort ausfallen. Ansonsten trage ich nichts bei, weil ich der Menschheit vertraue, es selbst erkennen zu können.

[b]Inwieweit kannst du selbst es schon leben.

Es spielt keine Rolle, ob ich etwas leben kann, was ich selbst definiere, ich werde immer leben, was ich als Ausdruck des All-Eins zu leben habe.

Ich denke das schon die Energie, die man als "Einzelner"aussendet, einen Einfluss auf alles anderen hat, da alles alles beeinflusst (weil ja im Kern alles eins ist).
Warum ist das wichtig? Wenn alles gut ist wie es ist, sehe ich den Sinn der Aussage nicht.

Hast du mal von Byron Kathie gehört.
Die hat eine Methode entwickelt, mit der man selbst bemerken kann (wenn man will natürlich), dass Gedanken alles beliebig sind und man eigentlich nie sicher sein kann, dass sie wahr sind.
Was meinst du was sich in der Welt Verändern könnte wenn die Menschen soetwas begreifen und in ihren Alttag integrieren würden.

Ja Byron Katie hat das Rad auch nicht neu erfunden.
Die Kahunas haben das schon seit Jahrtausenden eingesetzt. Katies Werke bringen es für mich gefühlsmässig nicht auf den Punkt... aber das ist meine Landkarte ;-)

Aber die meisten wollen ja nicht, vielleicht weil sie Angst haben, oder weil es einfacher ist Opfer der Geschehnisse zu sein.
Woher das Ur-Teil
Ich finde es ist einfach gesagt, man will nicht, oder es ist einfacher.
Da gibt’s doch mal den tollen Spruch über die Schuhe, in denen man noch nicht gegangen ist.
Ich kenne viele Schuhe, die ich nicht ausprobiert habe, dennoch respektiere ich jene, die die Schritte getan haben.

Gruss

Shade

Christina Offline

Neuling


Beiträge: 14

05.07.2012 13:08
#18 RE: Hallihallo, ... Antworten

Liebe Shade,

danke für die ausführliche Antwort.
Jetzt versteh ich besser wie du "es" siehst.
Michael Endes unendliche Geschichte habe ich nur als Kind gelesen.
Vielleicht lese ich es demnächst nochmal :)
Das beobachten seiner eigenen Entwicklung... Witzig.
Ich lerne gerade vor allem Eines aus deinem Text für mich:
Ich erwarte oft sehr viel von mir bzw. betrachte meine innere Entwicklung ergebnisorientiert.
Das möchte ich loslassen.
Ich brauche weder andere Menschen oder etwas anderes beurteilen, noch brauch ich mich selbst nicht verurteilen.
Ich möchte eigentlich alles loslassen, tu es aber noch nicht weil ich irgendwo noch Widerstände hege.
Aber da wir alle ewig leben, ist ja genug Raum :)

Liebe Grüße

Shade Offline

Sehr aktives Mitglied

Beiträge: 105

07.07.2012 15:10
#19 RE: Hallihallo, ... Antworten

Hallo Christina

Ich möchte mich erst einmal für diese Antwort bedanken. Mich persönlich erfreut sich.

Hier nur kurz meine Erfahrung mit dem berühmten 'Loslassen'. Je mehr ich versucht habe, loszulassen, umso stärker definierte ich, was ich loslassen wollte, und umso mehr konzentrierte ich mich darauf... und konnte deswegen gar nicht loslassen ;-)
Auch hier galt dann irgendwann für mich, dass es gut ist, so wie es ist, und plötzlich war da nichts mehr, das ich hätte loslassen müssen.

Liebe Grüsse

Shade

Christina Offline

Neuling


Beiträge: 14

10.07.2012 22:35
#20 RE: Hallihallo, ... Antworten

:) das erfahre ich auch oft momentan -> je mehr ich meine aufmerksamkeit auf "das unbedingte loslassen" lenke, desto mehr halte ich fest.
dabei brauch ich einfach nur alles zu akzeptieren

Shade Offline

Sehr aktives Mitglied

Beiträge: 105

11.07.2012 21:54
#21 RE: Hallihallo, ... Antworten

Hallo

Ich habe immer stärker das Gefühl, dass Leute mit derselben Einstellung auch ähnliche Erfahrungen machen... und zu ähnlichen Schlussfolgerungen kommen :-)

Liebe Grüsse

Shade

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