It's rather a long story ... with a surprise ending ....
Ich ging also talwärts. Einen Bürgersteig gab es da nicht, ich mußte am Straßenrand gehen.
Es war dunkel inzwischen, und die Autos kamen auf der steilen kurvigen Strecke immer unvermutet um eine Kurve herum auf mich zugeschossen.
Ein kleiner Sprung in den Schnee im Straßengraben .... und so .... . rettete mich dann immer.
Eine Telefonzelle kam nicht in Sicht.
Ich überlegte, ob ich bei den ersten Häusern fragen sollte, ob ich telefonieren dürfte ....
Aber die Menschen sind ja so mißtrauisch heutzutage.
Das erste Haus dann war eine Kirche.
Ob ich Gott anrufen sollte?
Aber vielleicht hieß es dann nur: "Kein Anschluß unter dieser Nummer ...."
Oder auch: "The person you are trying to call is NOT available at the moment ....."
Dann ein Hotel. Schon besser ....
Doch es war dunkel. War es bankrott? Hatte es Betriebsferien? War es ein Gespenster-Hotel?
Es war nicht herauszufinden. Jedenfalls war die Tür dort verschlossen.
Dann wieder ein Hotel, etwas höher am Hang neben der Straße. Und es war erleuchtet.
Doch einen Eingang fand ich einfach nicht.
So mogelte ich mich durch einen Eingang zur mehrstöckigen Tiefgarage hinein und marschierte im Halbdunkel der Garage langsam nach oben zur Rezeption .......
Na da bin ich mal gespannt wie sich das aufklaert. Ich muss schon sagen , sehr kreativ was du so erlebts. Ich sag nur Herzerfrischend. Ich hoffe sehr bald auf die Fortsetzung. Bis Bald Blaulicht Silvia
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EIGENSCHUTZ GEHT VOR ________________________ *********************
Wie aus der Unterwelt erschien ich also an der Rezeption und schilderte meine etwas ungewöhnliche Situation.
Ich fragte, ob ich vom Haustelefon aus vielleicht den ADAC anrufen könnte.
An der Rezeption war eine echt freundliche und nette und verständnisvolle junge Frau.
Ich kam dann später noch ganz nett mit ihr ins Gespräch.
Vielleicht treffe ich sie ja später mal wieder bei der Frauenkirche zu Dresden. Denn wie ich will sie auch dahin fahren. Sie stammt aus Sachsen und fand auch wie ich, die wiederaufgebaute Frauenkirche ein Jahrhundert-Ereignis, das man sich nicht entgehen lassen dürfe.
Ich rief also den ADAC an und schilderte mein Problem.
Ich dachte an zwei Möglichkeinen:
Entweder mein Auto an Ort und Stelle so sichern, daß man es nicht mehr klauen kann ...
Oder nach Herrenalb herunterschleppen und dort irgendwie in Scherheit bringen.
Ich würde dann mit der weltberühmten Karlsruher Straßenbahn, die ja weit ins Umland und bis über die badisch-württembergische Grenze hinweg nach Herrenalb fährt, noch nach Hause fahren.
Einen Tag später würde ich dann mit dem Zweitschlüssel meiner Fau wiederkommen und das Auto abholen.
Die Frau vom ADAC meinte, da käme nur Abschleppen in Frage.
So in etwa 2 Stunden käme ein Abschleppwagen.
Als Treffpunkt vereinbarten wir die Hotel-Rezeption.
Denn verständlicherweise wollte ich lieber im Hellen und Trockenen und Warmen warten als draußen im Finsteren und Kalten an einem einsamen Waldparkplatz in den Bergen.
Und außerdem hatte ich an der Hotel-Rezeption ja noch die Gesellschaft einer äußerst netten Sächsin ....