Wir alle sind hier inkarniert um Erfahrungen zu machen und uns zu erinnern. Diese Erfahrungen muss ein jeder von uns alleine machen. Erfahrungen bedeuten Erweiterung des Be-wußt-SEIN. Wir sollen uns bewusst SEIN, wer wir eigentlich sind und wo unsere Heimat ist. Kommend aus einer Quelle, ist unser Ziel und unsere Sehnsucht die Rückkehr genau dorthin.
Wir sind die Lachse des Universums
Mit unserer Geburt ist auch gleichzeitig das Ende unserer Reise definiert. Es gibt nur einen Weg, den Weg zurück zu Ursprung, zur Quelle. Was uns unsere Wanderung als Lachse so schwer macht ist das Prinzip der Dualität. Die Dualität in UNS, lässt uns glauben, es gäbe ein Stromaufwärts und ein Stromabwärts. Dabei geht der Fluss der Quelle nur in eine Richtung.
Schwimmen wir mit dem Strom/Fluss entfernen wir uns scheinbar immer weiter von unserem Ziel, der Quelle. Auch Nähe und Ferne sind Begriffe der Dualität. Oft können wir nur schwer den Fluss, annehmen, weil er uns aus dem be-kannte Sein ins unbe-kannt Sein führt
Das Schwimmen gegen den Strom kostet die Lachse eine Menge Energie und Kraft, ja viele sterben auf dem Weg. Selbst die, die es vermeidlich zum Ursprung zurück schaffen, bewirken vor ihrem Tod doch nichts anderes als neues Leben für den Fluss zu schaffen.
(Ich habe hier be-wußt den Begriff „Weg“ gewählt, wissend, das die Wahl des Begriffes auch das Vorhanden-SEIN von „Nicht-Weg“ impliziert. Da wir uns im Austausch immer noch der Sprache bedienen müssen, ist dieses Dilemma nicht aufzulösen)
Kommen wir noch einmal zurück zu den beiden Wegen. Das Schwimmen gegen den Strom bedeutet es, dass wir den Fluss der Quelle verlassen. Es ist der Weg des Kampfes gegen die Strömung des Flusses, gegen uns, gegen das SEIN. Der Kampf gegen den Fluss, bedeutet auch der Kampf gegen die Quelle, weil sie hat uns doch das Bett bereitet indem die Schöpfung fließt. Wie viel Mühe und Liebe hat sie sich gemacht, ein Ufer zu gestalten, was schön, bunt und abwechslungsreich IST. Mit dem Fluss der Quelle schwimmend dürfen wir in Leichtigkeit, den Anblick de Ufers mit all SEINEN Wundern annehmen und zu unseren Erfahrungen machen. Die beiden Flussufer repräsentieren die Dualitäten. Wir dürfen uns auf unserer Reise auf dem Fluss frei entscheiden zu welcher Seite wir blicken. Indem wir uns für eine Seite entscheiden können, wir die andere nicht betrachten. Wir machen nur Erfahrung auf der jeweiligen gewählten Seite. Viele wollen ob der Erkenntnis aber beide Seiten betrachten und verharren an manchen Stellen und stellen sich gegen den Fluss. Indem sie stehen bleiben geht der Fluss weiter und Sie befinden sich vom Fluss aus gesehen in der Vergangenheit. Sie glauben beide Seiten der Dualität erkannt und somit das GANZE verstanden zu haben. Sich in dieser trügerischen Sicherheit der Erkenntnis des GANZEN wiegend. verschließen sie sich von den neuen Wundern und Erkenntnissen und leben fortan in der Vergangenheit einer vermeidlichen Erkenntnis.
Dann gibt es da auch noch Lachse, die sind begierig darauf, schon etwas weiter flussabwärts zu schauen in Erwartung und Neugier darauf, was da wohl kommen mag. Die Zukunft muss doch noch großartiger SEIN als die Gegenwart. Diese verpassen nicht nur die eine Seite des Ufers an dem sie sich gerade befinden, sondern beide. Sie sind nie zufrieden, wo sie sich gerade befinden, genießen nie die Schönheit des Ufers an dem sie sich gerade befinden und damit nie das SEIN. Diese Lachse machen nur wenig Erfahrungen, denn sie vermuten erst etwas weiter flussabwärts, vielleicht hinter der nächsten Biegung die besondere, die großartige Erfahrung die gerade für sie DA-SEI.
Wie schön könnte es doch für die Lachse des Universums sein, wenn sie mit dem Fluss der Quelle in Leichtigkeit genießen, was das Ufer ihnen bietet. Mit allen Sinnen in ihr Herz aufnehmen, die Üppigkeit, den Mangel, die Schönheit, die Hässlichkeit und alle anderen Aspekte der Dualität, mit dem die Quelle den Lauf des Flusses ausgesucht hat. Wenn die Lachse hinschauen und absichtslos jeden Aspekt des Flusses freudig annehmen, werden sie erkenne, dass das Ufer Teil des Flusses IST und letztlich der Lachs auch. Das Ufer ( die Erfahrung) ist nicht getrennt vom Lachs, sondern durch das Verbindungsglied des Flusses Teil seiner SELBST und der Quelle. Durch seinen freien Willen entscheidet der Lachs, welche Seite des Ufers er anschaut, d.h. welche Erfahrung er macht. Mit dem Grad der Freude mit dem er die Erkenntnis des Ufers und damit seine Erfahrung macht, steigt auch, da er nicht alleine im Fluss ist, der Wunsch dies mit den anderen Lachsen zu teilen. Da die Lachs nicht immer alle in die gleiche Richtung schauen, verdichtet sich durch den absichtslosen Austausch für ALLE das Bild beider Uferseiten und damit die Auflösung der Dualität.
Das Ende des Weges der Lachse ist die Ankunft im Meer (Meer der Erfahrungen). Der Fluss geht auf im Meer. Die Ufer schwinden, die Erfahrungen sind gemacht und werden zum Teil des GANZEN. Auch alle anderen Flüsse der Quelle, die anderer Dimensionen und Universen kommen im Meer der Erfahrung an. Sie verschmelzen und bilden zusammen wieder das, aus dem sie entsprungen sind, die QUELLE.
Die Quelle ist Anfang und Ende, ALLES und NICHTS
Dieses Forum soll ein Versammlungsort im Fluss sein. Ein Ort der Freude des Austausches, der Begegnung auf unserer gemeinsamen Reise zu allem, was IST, zur QUELLE.