Hier könnt ihr euch über Zen, Chan und Dao unterhalten.
Ein kleiner Auszug aus Wikipedia:
In Antwort auf:"Zen-Buddhismus oder Zen (jap.: 禅 – Zen) ist eine in China ab etwa dem 5. Jahrhundert nach Christus entstandene Linie des Mahayana-Buddhismus, die wesentlich vom Daoismus beeinflusst wurde. Der chinesische Name 禅 (Chan) stammt von dem Sanskritwort Dhyana (ध्यान), das in das Chinesische als 禅那 (Chan'na) übertragen wurde. Dhyana bedeutet frei übersetzt soviel wie „Zustand meditativer Versenkung“. Der Chan-Buddhismus wurde in Ostasien und Südostasien durch Mönche verbreitet. Es entstand daraufhin eine koreanische (Seon, korean. 선) und vietnamesische (Thiền) Tradition."
In Antwort auf:"Chan ist eine im Kaiserreich China entstandene Meditationsschule des Mahayana-Buddhismus, die durch die Übung der Meditation im Lotus-Sitz und durch das Lösen von Gongans (jap. Koan), einer Art paradoxer Rätsel, sowie Erleuchtungserfahrung charakterisiert ist. Chan ist eine in China durch Vermischung mit dem Daoismus und Konfuzianismus entstandene Form des Buddhismus und hat auf die chinesische Philosophie, Kunst und Kultur einen großen Einfluss ausgeübt."
Koans als paradoxe Rätsel zu definieren greift zu kurz. In Wirklichkeit handelt es sich bei Koans um Fragen/Antworten die "das geistige Getriebe ausser Kraft setzen" Entweder indem sie Unzulänglichkeiten der Sprache ausnutzen, oder durch andere "Tricks". In jedem Fall wird der Befragte auf sich selbst zurückgeworfen. Oft ist aber auch die Antwort eines Meisters gerade das Koan, dass den Schüler im günstigsten Fall direkt zur "Erleuchtung" führt. Im Grunde hat sich die Zen Tradition aus dem Wechselspiel zwischen (vermeintlich) klugen Fragen von Schülern und den oft schwer durchschaubarbaren Antworten der unterschiedlichsten Zen-Meister ergeben. Es rankt sich eine ganze Literatur von Kommentaren um historiusche Begegnungen dieser Art, die im "BI YÄN LU" überliefert sind.
Aus großer Entfernung einen Pfeil durch ein Schlüsselloch zu schießen ist schwer. Noch schwerer ist es mit der Spitze eines gespaltenen Haars ein gespaltenes Haar zu durchstoßen. Am schwierigsten ist es zu erkennen, das alles Leiden ist.
Shakyamuni
_____________________________________ offene Weite nichts von heilig