(..leider hat die Form etwas unter dem Kopiervorgang gelitten..aber vielleicht schafft es ja doch jemand sich durchzuquälen..:)
Im Folgenden möchte ich versuchen einige Überzeugungen und Erkenntnisse in Worte zu verpacken, welche mir als notwendig erscheinen, um das Leben mit all seinen Facetten annehmen zu können und zu einem glücklichen Dasein zu finden. Ihre Reflexion soll mir als Fundament dienen, auf welches sich mein verwirrter Geist stützen kann, um sich nicht zu verlieren in dem unaufhaltsamen und widersprüchlichen Treiben meines Verstandes. Sie sollen die Wurzeln sein für den mächtigen Baum, zu dem mein Geist wachsen wird. Spielen soll er sich mit den Wettern der Welt, unerschütterlich entgegenstreben dem Licht und Früchte tragen, auf dass Sie verbreitet werden mögen, die Liebe, der Frieden und die Weisheit der Schöpfung. Möge ich meinen Weg jetzt beginnen und nicht zurückblicken bis es keiner Früchte, keinem Baum und keiner Wurzeln mehr bedarf, bis Sie lebendig geworden ist, die Absicht des göttlichen Plans!
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Es ist Zeit zu erwachen aus der geistigen Umnachtung unserer Zeit, welche Sie überwuchert, die wunderbaren Möglichkeiten unseres Daseins und wahres Glück unerreichbar macht. Zu lange war ich gefangen in der Einsamkeit der allein auf das Ich ausgerichteten Sicht, zu der man erzogen und gedrängt wird durch die Gesellschaft und ihr System in dem man gefangen scheint und sich keine Auswege aufzeigen. Und erlebt man doch kurze Momente der Freiheit, in denen Alles einen Sinn bekommt und einfach sein kann was ist, Momente der Hoffnung aus denen man Kraft schöpft, um nicht gänzlich einzugehen im grauen Alltag, so verfällt man letztlich wieder zurück in die trostlose Starre des Unwissens darüber für welche Werte es sich zu kämpfen lohnt und des Unvermögens, die Dinge, die man meint verstanden zu haben umzusetzen. Was bleibt ist die Ahnung, dass es da etwas anderes gibt, als die glorifizierte Befriedigung des Individuums nach der wir unser Tun ausrichten, dass dort etwas Göttliches wartet, das größer und erfüllender ist, als dass es unsere Fantasie greifen könnte. "..hmm, und wenn diese Ahnung tatsächlich wirklich werden könnte? Jetzt?" ..und wir suchen und suchen..und suchen zu erreichen, was nicht zu erreichen ist.
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Möge ich akzeptieren,was zu akzeptieren ist, möge ich verändern, was zu verändern ist,
nachdem ich verstanden habe, was zu verstehen ist, um Ihn anzutreten, den Weg der Erfüllung!
Trennung und Einheit
Perspektivenwechsel
Ich und die Welt
Wie grausam du zu mir bist, Welt! Egal welche Opfer ich erbringe, deine wahre Schönheit enthältst du mir vor! Was ich bekomme, sind jämmerliche Almosen..verglichen mit dem unermesslichen Schatz, den du vor mir versteckst! Gerade genug damit ich nicht verhungere gibst du mir, das ekelhafte, kurzweilige Gefühl der Befriedigung. Und lässt du mich doch kurz spüren zu was du zu geben im Stande wärst, so wartet am Ende doch nur deine blanke Faust auf mich. Ich frage mich, was bin ich für dich? Ein Spielgegenstand, Etwas, das man locken kann, um es dann zu enttäuschen und zu treten, halb tot vor Trauer? Derweil wäre doch nur ein wenig Liebe, ein wenig Anerkennung nötig damit mein Kummer und meine Tränen ein Ende finden könnten...aber was soll's, anscheinend erfreut dich meine Qual, so sei's denn. Du weißt ich spiele mit, denn du bist das einzige, was ich habe.
Die Welt und Ich
Wie grausam du zu mir bist, ich! Egal was ich dir zeigen will, du willst mich immer gleich an dich reißen, immer haben, immer besitzen und in Deine Vorstellungen hineindrängen! Du lässt mir nicht einmal die Gelegenheit dir zu erklären, was mir wichtig ist, was ich brauche um glücklich zu sein! Derweil würde mir doch nur ein wenig Freiraum, ein wenig Entfaltung genügen, um meinen Verfall zu stoppen. Du willst nicht einmal verstehen, wer ich bin und erwartest doch alles von mir! Und trotzdem werde ich nicht aufhören mich dir hinzugeben, denn wie könnte ich aufgeben, was mich existieren lässt? So fremd, wie du mir geworden bist, so weiß ich doch, dass du immer noch ein Teil von mir bist und ewig bleibst. Deine Trauer ist auch meine Trauer, dein Hass ist auch der meine..ja, ich liebe dich trotzdem, in der Hoffnung, dass du aufwachst aus deinem Wahn und auf eine gemeinsame Zeit, in Frieden und Harmonie..
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So lebten wir in Trennung und doch nicht getrennt, denn wie soll sich trennen, was nicht zu trennen ist?
So pflanzte Ich die Trauer und den Hass, ohne ihn zu beachten, den Samen der Glückseeligkeit!
Denn ich wusste nicht, was ich tat und ich wusste nicht, was zu tun ist!
Wir
Lass uns zusammenführen, was füreinander bestimmt ist! Lass uns vereinen, was vereint werden muss,
um ihn wachsen zu lassen den Baum des Lebens in all seiner Schönheit und Vollendung
und
zu verstehen...wahrhaftig zu verstehen!
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Die Mauern des Ich, eine Sandburg in den Strömungen des Flusses des Lebens, mühevoll errichtet und gepflegt, um das zu schützen, was innen liegt. Mauern so hoch, dass es fast unmöglich geworden ist zu erkennen, was vor Ihnen liegt. Mauern, deren Erhaltung so viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt, dass fast keine Zeit und Kraft bleibt, um überhaupt einen Blick von ihnen abzuwenden, egal in welche Richtung. Und ergibt sich dann einmal dieses seltene Ereignis, dann ist es gewiss kein Blick von wahrem Interesse, sondern die Betrachtung einer verstaubten Kopie einer von anderen gemalten Karikatur...denn sonst müsste man sich ja ernsthaft die Frage stellen für was man all die Energie in seinem Leben gegeben hat! Man müsste sich ehrlich eingestehen, dass alle Arbeit vergeudete Zeit war, der jämmerliche Kampf eines in einem Strudel Ertrinkenden...lass dich treiben, hab keine Angst vor der Strömung, keine Angst vor dem Unausweichlichen! Bald wirst du dich in einem ruhigen Gewässer wiederfinden, klar, wie ein Kristall und doch voller Leben! Es gibt nichts zu beschützen. Das Wasser innen ist das gleiche, wie außen. Es kam aus der gleichen Quelle und fließt in den gleichen Ozean. Die Burg aus Sand wird untergehen, wenn nicht durch die Erkenntnis ehrlichen Interesses, dann durch die Gesetze des Flusses. Das Ziel bleibt der Ozean. Bist du nicht schon längst müde? Lass los, lass die Mauern fallen, das Wasser braucht Bewegung! Lass sich vereinen, was sich vereinen muss, damit es sich entfalten kann, das Leben!
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Oh, Angst vor dem Tod, wie habe ich dich ernährt, wie habe ich dich zur Ursache meines Handelns gemacht! Lächelnd blicke ich darauf zurück, welche Macht ich dir gab, denn wie erleichternd war das Treffen mit ihm! Er wurde einer meiner engsten Freunde, denn er schenkt das Leben.
Nun mache ich das Interesse für das Ungewisse zu meinem Gott! Deine Zeit ist um. Lebe wohl, Angst..
Warum „Ich”?
Lass uns zusammenführen, was füreinander bestimmt ist! Lass uns vereinen, was vereint werden muss,
um ihn wachsen zu lassen den Baum des Lebens in all seiner Schönheit und Vollendung
und
zu verstehen...wahrhaftig zu verstehen!
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Wie soll ein kleiner, sich abgrenzender Teil mit ebenso beschränkter Betrachtungsgabe erkennen, welchen Platz er im für ihn unermesslichen Ganzen einnimmt? Eine autonom gewordene Zelle des menschlichen Körper lebt, sie vermehrt sich schnell...bis sie und ihre Nachkommen ihn aufgebraucht haben, den Organismus, ihre Welt. Denn sie versteht nicht was Ihre Aufgabe ist. So nimmt Sie sich, was nicht ihr gehört und besiegelt ihr Schicksal. Sie erhebt sich über die Welt und wählt damit die Endlichkeit. Nichts gutes daran, nichts schlechtes daran. Es kommt nur, wie es kommen muss.
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„Ich bin der Krebs der Welt, sieh' was ich geschaffen habe, wie ich sie beherrsche, die Dinge der Welt!
Alles liegt mir zu Füßen, denn mein Geist ist der größte, und nur ich habe einen Verstand.
Frei ist mein Wille und Ursache meines Glücks!”
„Oh, Krebs der Welt, du weißt nicht wer du bist und du weißt nicht was du tust.
Alles scheint dir zu Füßen zu liegen, denn dein Geist ist verkümmert und dein Verstand gefangen.
Gefesselt ist dein Wille und Ursache deiner Verblendung, deines Untergangs!
Reich' mir die Hand und ich hebe dich heraus, aus deinem Gefängnis und bringe dich heim, an den Platz deines Herzens!
Auf dass du zu dem wirst, was du immer sein wolltest, aber nie konntest finden!”
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Tanz der Liebe
Nun lasst uns beginnen, sie kennen zu lernen, sie zu verstehen, unsere Bestimmung! Lasst uns eingestehen unsere Verblendung, unseren Hass! Lasst uns uns betrachten im allgegenwärtigen Spiegel der Welt, denn das Wasser innen ist das gleiche wie außen! Lasst uns sehen aus dem Herzen mit dem aufrichtigen, klaren Blick wahren Interesses, denn es gibt nichts zu verurteilen und nichts zu vergöttern! Die Mauern sollen fallen, dass Frische und Bewegung mögen kommen in den abgestandenen inneren Sumpf! Es gibt nur zu erfahren, was ist...wahre Glückseeligkeit ohne Grund und Ziel, die Absicht des Lebens! Lasst sie tanzen, die Liebe, den Frieden und die Weisheit der Schöpfung..so sind wir vereint, endlich vereint!