Oh, du herrlich himmlisches Strahlen So vollkommen erfüllt dein Glanz So eingetaucht in dir aus fahlen Sphären entflogen, eins und ganz Im Sonnenmeer spannen wir den Bogen
Von der Wurzel zur Krone Den Stamm umschwebend Vom Schemel zum Throne den roten Faden webend
Wir verbinden die vielen Welten Mit schallendem Lobgesang Mit festen Schritt und sachten Gang Von der Erde zu den Himmelszelten.
So sind wir immer bei den Menschenkindern Bei den „Heiligen“ und auch den „Sündern“ Um ihnen dein ewiges Strahlen zu bringen Gabst du uns, GOTT; diese Schwingen.
So reflektiert unser weißes Gefieder Dein ganzes kosmisches Gleißen, dass unsere Geschwister letztlich wieder zu dir finden und deine Kinder heißen
Doch manchmal braucht auch unser Licht Einen Mensch gewordenen Gottesfunken Der das Licht für jene Seelen bricht, die schon in der Dunkelheit sind versunken.
Dass auch die tiefsten Gefilde der Glanz erfüllt Braucht es manchmal einen Engelboten Der den Blick auf die Wahrheit enthüllt, Dass es wieder Lebende gibt unter ihren Toten.
So hilft er uns und auch den Menschenkindern Den „Heiligen“ und auch den „Sündern“ Um Ihnen dein ewiges Strahlen zu bringen, Damit in deinem Licht die Teilchen schwingen