Das Kehlchakra befindet sich vor dem unteren Ende des Halses. Es weit eine Türkise bis silberblaue Färbung auf und hat sechzehn Blütenblätter. Im Inneren setzt der indische Tantrismus noch einen weißen Farbton dazu. Der Tibetische Buddhismus verknüpft das Halschakra mit dem physischen, vor allem aber mit dem feinstofflichen Raum (Akasha). Auch dieses Chakra hat im Normalzustand einen Durchmesser von 6 cm., erweitert sich aber sehr bei Menschen, die dieses Chakra aktivieren. Auch hier haben wir wieder einen Halbmond, in silberner Farbe, der in einem weißen Kreis ist. Ser silberne Halbmond steht als Symbol für Nada, den kosmischen Klang. Im unteren Bereich des Kreises findet sich dre Affe als Krafttier. Über ihm thront Shiva in seiner halb männlichen, halb weiblichen Form. Er symbolisiert den Archetypus des Gurus, des verwirklichten Meisters. Er verkörpert das Wissen der Mysterien und verleiht die höheren Kräfte des Yoga. Die Entfaltung des Kehlchakras stellt einen entscheidenden Schritt hin zur Selbstfindung dar. Von hier aus vollzieht sich der Übergang in ein feineres Bewusstsein. Die Unwissenheit der materiellen Welt fällt ab und das Tor zur kosmischen Weisheit schwingt langsam zur Seite. Ein Mensch, der vom Kehl-Chakra beherrscht wird, schläft jede Nacht vier bis sechst Stunden, wechselt dabei aber mehrfach die Lage.
Problemfelder Körperlich:
allgemeine Ermüdungserscheinungen, Zahn- und Kieferprobleme, Sprachstörungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Mandelentzündungen, Nacken-Schulter-Problem, Heiserkeit
Psychisch:
Sprachlosigkeit, Verständigungs- und Ausdrucksschwierigkeiten, üble Nachrede, Schüchternheit, Stress