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...gelebte Spiritualität und gelebte Liebe


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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 406 mal aufgerufen
 Balsam für die Seele
Henry Offline

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Beiträge: 94

03.10.2006 10:06
ALLFried eine kleine Geschichte Antworten
ALLFried

Es war an einem schönen Oktobertag, die Sonne schien golden und warm
und liess das Gelb und Rot des Laubes der Bäume leuchten,
als ich beschloss einen Spaziergang zu unternehmen.
Im Wald roch es stark nach Pilzen und Erde und die Tiere schienen eifrig beschäftigt,
ihre Erledigungen vor dem Winter zu Ende zu bringen.
Ich sog den Duft des Herbstes in mich ein,
eine sehr friedliche und fröhliche Stimmung ergriff mich und so setzte ich mich an einem
lauschigen Plätzchen am Waldrand nieder, um diesen Moment besser geniessen zu können.
Mein Blick schweifte über ein angrenzendes Feld auf dem die Wintersaat aufgegangen war -
kleine, zartgrüne Ähren streckten dort in Reih und Glied ihre Halme der Sonne entgegen.
“Wieviel Halme wohl auf diesem Feld wachsen ?” ging es mir kindlich durch den Sinn -
doch sie kamen mir unzählbar vor.
Da blieb mein Auge an einem Ährenhalm hängen,
er stand nicht weit entfernt von meinem Sitzplatz und
auf den ersten Blick war es ein Halm, wie alle anderen -
und doch starrte ich ihn unverwandt an.
Das frische Grün seiner Blätter schien mir ein wenig heller zu leuchten und
während des Betrachtens ergriff mich eine merkwürdige Ehrfurcht und Demut.
“Seltsam” murmelte ich vor mich hin, ”als ob dieser Ährenhalm etwas besonderes wäre...”

“Das bin ich auch !” hörte ich da plötzlich eine junge, doch starke Stimme sagen.
Ich schaute mich verwundert um, konnte jedoch weder Kind, noch Erwachsenen erblicken,
der diese Worte an mich hätte richten können.
“Wer spricht da ?” fragte ich leise und erstaunt,
vor allem über mich selbst, dass ich diese Frage überhaupt aussprach.
“Mein Name ist ALLFried und ICH BIN der kleine Ährenhalm,
den du gerade so eindringlich angeschaut und für etwas Besonderes gehalten hast…
...und das BIN ICH auch” erklang wieder diese junge Stimme.
Ich war derart erstaunt, dass ich meine, wie wild losplappernden Gedanken wie -
”...das ist verrückt,
du bist 36 Jahre alt und unterhältst dich mit einem Ährenhalm, -
das ist unglaublich"... erst einmal wieder beruhigen musste.
Sicher, die Situation schien irreal,
doch die Stimme des kleinen Halms hatte ich deutlich vernommen.
So besann ich mich auf meinen Anstand und stellte mich erst einmal vor:
“Hallo, kleiner Ährenhalm ALLFried,
ich heisse Petra und freue mich deine Bekanntschaft zu machen !”
“Die Freude liegt ganz auf meiner Seite -” antwortete ALLFried prompt und sehr höflich
“- es ist selten, dass Menschen ihren Blick auf kleine Ährenhalme in einem riesigen
Feld richten und sie dann auch noch als etwas Besonderes empfinden !”
meinte er lachend.
“Das stimmt wohl “ bestätigte ich ihm sogleich - mich immer noch ein wenig
über diese merkwürde Unterhaltung wundernd,
"doch das Grün deiner Blätter leuchtet besonders strahlend und
mich ergriff bei deinem Anblick ein Gefühl der Ehrfurcht und Demut -
DAS passiert wohl auch eher selten....” fuhr ich weiter fort.
“ …und jetzt hast du mich sehr neugierig gemacht - also, sag mir doch bitte,
wieso DU ein BESONDERER Ährenhalm bist..?!”

Eine kurze Weile war Stille und meine Gedanken wollten die ganze Sache gerade
als “Hirngespinst” und “überschäumende Phantasie” abtun -
da antwortete ALLFried auf meine Frage:
“ Ich freue mich, dass du dich dafür interessierst - dies ist allerdings eine längere Geschichte -
ich erzähle sie dir gerne, wenn du noch etwas Zeit für mich hast.”
“ Aber sicher” entgegnete ich sofort - “schliesslich hat man nicht jeden Tag die Gelegenheit
sich von einem Ährenhalm eine Geschichte erzählen zu lassen.”
Und dabei machte ich es mir auf meinem Platz am Waldrand noch etwas bequemer.
“Also gut...” - begann nun AllFried seine Geschichte:

“Es war einmal vor vielen, vielen Jahren, aber auch noch gar nicht so lange her,
da lebte auf diesem Acker ein kleiner Ährenhalm Namens Alfred und
eigentlich hätte er ein sehr zufriedener und glücklicher Halm sein können,
denn der Boden, in dem er wuchs, war gut und kraftvoll, die Sonne wärmte ihn und
spendete Energie, der Regen stillte seinen Durst und er hatte jede Menge Verwandte,
Freunde und Nachbarn, die mit ihm auf dem Feld wohnten.
Doch Alfred war anders, als die anderen Ährenhalme, denn er war ganz und gar nicht
glücklich und zufrieden. Er war sogar äusserst traurig darüber ein Ährenhalm zu sein,
denn er kam sich dabei unbedeutend und sehr gewöhnlich vor.”

Dabei nickte ich verständnisvoll, denn dieses Gefühl kannte ich nur zu gut.

“Während die anderen Ährenhalme wuchsen und gediehen“
erzählte ALLFried nach einer kurzen Pause weiter, “sich am Leben freuten und
gar nicht verstehen konnten, was Alfred so zu schaffen machte,
wuchs der kleine Halm Alfred immer langsamer und
seine ersten Blätter hingen bald bis auf den Boden.
Er fühlte sich als etwas Besonderes - und das wollte er auch sein.
Vielleicht eine wunderschöne und wohlduftende Wildrose oder ein mächtiger Eichenbaum -
ja, das wäre was gewesen, aber ein einfacher, kleiner Ährenhalm
in einem riesigen Feld mit Tausenden und Abertausenden anderen Halmen -
das schien Alfred doch allzu banal.
Den ganzen Tag jammerte er den anderen Halmen die Ohren voll,
wie elend es sei, so ein gewöhnliches Gewächs zu sein und wie herrlich ein Leben wäre,
wenn man es als besondere Schönheit verbringen könnte.
Die Nachbarn und Freunde hatten es bald satt sich sein ständiges Jammern anzuhören und
fühlten sich auch ein bisschen beleidigt, dass Alfred unzufrieden damit war,
einer von ihnen zu sein und ihre Anwesenheit derart gering schätzte.
Sie hörten ihm einfach nicht mehr zu, begannen ihn zu total zu ignorieren
und Alfred wurde noch trauriger.
Ihm schien, als sei er ganz allein auf der Welt,
schliesslich konnte er auch nichts dafür, dass er war, wie er war -
und er hielt sich eben für etwas Besonderes.
In seiner Verzweiflung wendete er sich in seiner Not an einen grossen Eichenbaum,
der in der Nähe des Feldes an einem Waldrand wuchs.”

Ich spürte ein Kribbeln im Rücken und als ich hoch blickte bemerkte ich,
dass es eine alte Eiche war, an deren Stamm ich lehnte - und ich lächelte verstehend.
Dann wendete ich meinen Blick wieder ALLFried zu …

Die Eiche hörte sich Alfreds Probleme ruhig an.
Der Baum verstand den kleinen Ährenhalm sehr gut.
Seit Jahrzehnten, ja Jahrhunderten stand sie nun am selben Ort -
als einzige Abwechslung zogen die Jahreszeiten an ihr vorbei und von Zeit zu Zeit
brütete ein Rabenpaar in ihrer Krone.
Ausserdem hatte die alte Eiche Mitleid mit Alfred und so schlug sie einen Tausch vor.
Der kleine Ährenhalm war begeistert, denn endlich würde sein sehnlichster Wunsch -
etwas Besonderes zu sein - in Erfüllung gehen.
Er freute sich wie schon lange nicht mehr und so tauschten der Eichenbaum
und der kleine Ährenhalm ihre Hüllen.
Dabei wünschten sie sich gleichzeitig mit aller Kraft in die Form des anderen und
schon spürte Alfred die Stärke und das respekteinflössende Alter der Eiche, die er jetzt war.
Er war selig - denn endlich war er kein gewöhnlicher Ährenhalm mehr, und voller Freude
raschelte er mit seinen vielen Blättern im Wind und spürte
seine mächtigen Wurzeln bis tief in die Erde reichen.




Ein paar Jahre lebte Alfred, der jetzt eine Eiche war, sehr glücklich,
doch dann bemerkte er, dass es auch sehr anstrengend sein konnte eine grosser Baum zu sein.
Der Wind fegte im Winter eisig durch die kahlen Äste,
gefrässige Käfer nisteten sich unter seiner Rinde ein und die immense Geduld,
die man als Eiche gewöhnlich aufbringen muss,
war auch nicht gerade Alfreds Stärke.

Er bemerkte ebenfalls, dass er nicht der einzige alte Baum im Wald war.
Es gab sogar einige Bäume, die noch viel älter und mächtiger waren als er.
Zwar hatte er auch viele neue Freunde unter den Bäumen gefunden,
doch nach und nach wurde er wieder unzufrieden.
Seine Baumfreunde fragten ihn, was denn mit ihm los sei, denn schon lange hätten sie
kein lustiges und freudiges Blätterrascheln mehr von ihm gehört.
Alfred versuchte, ihnen seine Situation klar zu machen und die anderen Bäume bemühten sich
es zu verstehen, aber so ganz begriffen sie nicht, was mit der Eiche am Waldrand los war -
dass einem im Winter der Wind durch die Äste fegte und sich Käfer einnisteten
gehörte nun einmal zum Baumsein dazu - schliesslich ging es allen Bäumen so, meinten sie.
Alfred merkte, dass die anderen Bäume ihn nicht wirklich verstanden.
Wie konnten sie auch - sie waren ja nur ganz gewöhnliche Bäume -
und er fühlte sich immer noch als etwas Besonderes.

Er wollte nun viel lieber ein Vogel sein, wie die Raben, die in seiner Krone nisteten.
Sie waren frei, konnten fliegen wohin sie wollten und wenn das Wetter allzu stürmisch war,
konnten sie sich in Höhlen und Löchern verstecken.
Als sich das nächste Mal die Gelegenheit bot und ein Rabenvogel
auf einem seiner Äste Rast machte, erzählte Alfred ihm von seinem Wunsch,
und da seine Stimme so unglücklich und verzweifelt klang,
hatte der Vogel Mitgefühl mit ihm und er willigte ein.
Kurz darauf hatten sie den Tausch vollzogen.
Alfred jubelte, er spreizte seine neu gewonnenen Flügel und hüpfte vor Freude
auf dem Ast der Eiche auf und ab.
Der Rabe, der jetzt die Eiche war, wollte ihm noch ein paar Tipps geben,
die er als nun fliegendes Wesen zu beachten hatte, doch Alfred hörte schon gar nicht mehr
richtig zu, so begeistert war er von seiner neuen Gestalt und da flatterte er einfach davon.
Der Vogel Alfred flog einfach geradeaus und immer weiter und weiter -
das Gefühl des Fliegens machte ihn ganz trunken - endlich war er etwas ganz Besonderes.



Er flog und flog immer weiter in den Himmel, doch irgendwann
wurde er sehr müde und er bekam ein merkwürdiges Gefühl,
das er zuvor noch nie so deutlich gespürt hatte: Hunger !
Er wusste nicht so recht wo er etwas zu Essen finden konnte und
die Freude über sein Raben-Dasein wich so schnell, wie sie gekommen war.
Alfred liess sich erschöpft auf einer grossen Buche nieder,
auf der noch viele andere Raben sassen.
Er fragte sie, ob sie wüssten, wo es etwas Essbares für ihn gäbe,
aber sie straften ihn nur mit abschätzigen Blicken, er war schliesslich keiner aus ihrer Sippe
und jeder Rabe hatte zu schauen, wie er selbst zu einer Mahlzeit kam.
Da merkte Alfred, dass es wohl auch nichts Besonderes war ein Vogel zu sein und
dass er nur EIN Rabe unter vielen Raben war.
Die anderen Raben verliessen mit lautem Krächzen und wildem Flügelschlag die große Buche
und ihren missmutigen Artgenossen und Alfred blieb alleine und traurig zurück.
Er plusterte sich ein bisschen auf und verfiel in schweres Grübeln.
Es war ihm ein Rätsel, dass niemand bemerken wollte, dass er ganz besonders war.
In der darauf folgenden Nacht blickte er sehnsüchtig zum Himmel auf und er fragte sich,
ob es jemanden da oben gäbe, der seine Gefühle verstand,
als ihm plötzlich ein kleiner Stern blinkend zublinzelte.”


Ich ahnte schon, was nun kommen würde und musste ein wenig
über den Ährenhalm Alfred schmunzeln und auch ALLFried schien zu lächeln.

“Du ahnst wohl schon, was dann passierte...” meinte er zu mir und
erzählte dann ohne eine Antwort abzuwarten, die Geschichte weiter.

“Alfred erzählte dem kleinen Stern von seiner Unzufriedenheit und
seinem jämmerlichen Dasein, obwohl er sich doch so besonders fühlte.
Und als der Stern wieder zustimmend zurück blinkte,
war der Tausch beschlossene Sache.


Nun war Alfred ein kleiner Stern am nachtblauen Himmel.
Er blinkte und strahlte, was das Zeug hielt, so freute er sich über seine Verwandlung.
Zum ersten Mal sah er die Erde aus so grosser Entfernung -
wie sie majestätisch und wunderschön, einer riesigen blau-weissen Murmel gleich,
im Raum schwebte. Er war ganz überwältigt von diesem Anblick und für ein paar Jahrhunderte sehr stolz, ein Stern zu sein. Dann allerdings begann die Aussicht auf die Erde,
ihn zu langweilen, und ausserdem gab es Sterne, die viel heller leuchteten als er.
Die Menschen blickten bewundernd zu ihnen und zeigten mit dem Finger auf sie -
er jedoch blieb meist unbeachtet.
Alfred wurde klar, dass er nur EIN kleiner Stern unter Tausenden von Sternen war.
Das alte Gefühl der Unzufriedenheit ergriff ihn wieder, und dieses Mal stärker als je zuvor,
denn obwohl es von der Erde so aussieht, als stünden die Sterne am Himmel nahe zusammen,
sind sie in Wahrheit weit voneinander entfernt und die Unterhaltungen zwischen ihnen
sind langatmig und oft sehr ruhig - und das war so gar nicht nach Alfreds Geschmack.
Er war es leid ein gewöhnlicher kleiner Stern zu sein, er wollte viel besonderer sein -
am besten eine Sonne, denn um SIE drehte sich alles.
Sein Wunsch wurde lauter und lauter und bald bemerkte auch die Sonne
die Unzufriedenheit des kleinen Sterns Alfred und nachdem sie sich davon überzeugt hatte,
dass es ihm mit seinem Wunsch wirklich ernst war,
bot sie dem Sternchen an mit ihr zu tauschen.
Alfred war natürlich gleich dabei und - so wurde er eine Sonne.
Gleich fühlte er sich phantastisch.
Er platzte förmlich vor Kraft und Energie fast aus allen Nähten.
Die Planeten, die Sterne und Kometen zogen ehrfürchtig ihre Bahnen um ihn und
er hielt sich für ein paar Millionen Jahre für etwas sehr Besonderes.

Da war nur eine Sache:
diese unerträgliche Hitze, dieses unaufhörliche Brennen und Glühen -
niemals Stille und Kühle.
Alfred wurde mürrisch und beklagte sich bei den anderen Sonnen,
doch die wussten gar nicht was das sein sollte: Kühl ?
Schliesslich waren sie Sonnen und da gehörte es dazu,
dass man glühte und strahlte - das wussten doch alle.
Alfred jedoch war anders als all die anderen Milliarden Sonnen,
denn nun wollte er ein Universum sein.
Das hielt er für das Allerbesonderste.
Die anderen Sonnen tippten sich nur mit dem Finger an die Stirn,
doch Alfred liess sich nicht von seiner Idee abbringen und tauschte,
sobald die Gelegenheit günstig war, mit dem Universum seine Hülle.
Er spürte eine unaussprechliche Weite und
die vielen Sonnensysteme, Galaxien, Sterne und Kometen,
die eifrig in ihm herumsausten, bereiteten ihm grosses Wohlbehagen
und ein leichtes Kitzeln, so dass er viel lachen musste.
Alfred glaubte sich am Ziel seiner Wünsche und äonenlang
war er glücklich und zufrieden ein Universum zu sein.



Dann begann das Kitzeln und Kribbeln in seinem Bauch
und das ewige Lächeln ihn zu nerven.
Ausserdem hatte er bemerkt, dass Supernovä und zusammenstossende Sonnensysteme
heftiges Sodbrennen und Schluckauf verursachen konnten.
Das kam zwar nicht so oft vor, aber wenn, war es höchst unangenehm.
Ebenso hatte er inzwischen festgestellt, dass es noch unzählbare andere Universen gab
und die fanden es ganz normal von Ewigkeit zu Ewigkeit zu grinsen und
ansonsten still ihre kosmischen Magenschmerzen auszuhalten.

Alfred, das Universum, wollte nun nur noch eins - er wollte Gott werden -
etwas noch spezielleres gab es nicht, davon war er überzeugt.
Und so wurde Alfred zum Gott.
Das Gefühl, ein Gott zu sein, war ganz nach Alfreds Geschmack,
denn nun er war allmächtig und allwissend geworden.
Doch etwas verwunderte ihn zutiefst - er war nicht alleine.
Ganz im Gegenteil, wimmelte es in der Ewigkeit geradezu von Göttern und Göttinnen.
Manche lagen im Streit miteinander, andere rotierten nur langsam und heiter lächelnd,
mit geschlossenen Augen um ihre eigene Mitte,
und andere waren sehr angestrengt damit beschäftigt,
das Omniversum im Gleichgewicht zu halten.



Ihm wurde bewusst, dass er nur ein kleines Göttelchen unter vielen Göttern war.
Da wurde Alfred ganz still, und das erste Mal in seinem Leben ging er ganz tief IN sich,
um nach dem zu suchen, was er sein wollte - und er fand:
NICHTS !

Doch dieses NICHTS war keine Leere, keine Schwärze,
sondern eine unaussprechliche Präsenz, ein Sein, ein gigantisches Potential,
das alle erdenklichen und unerdenklichen Möglichkeiten bereit hielt.
Ein tiefer, unerschütterlicher und unzerstörbarer Frieden breitete sich in ihm aus,
denn nun wusste er, dass er tief in seinem Inneren ALLES war - und NICHTs zugleich -
und egal welche Gestalt er annehmen würde,
er würde IMMER etwas Besonders sein - allein dadurch, dass er überhaupt existierte.
Für einige Äonen und eine kleine Ewigkeit ruhte Alfred zufrieden in sich selbst,
aber es hätte nicht seinem Naturell entsprochen,
wenn er nicht noch einen allerletzten Tausch vollzogen hätte...

...und so wächst er heute glücklich und zufrieden als Ährenhalm auf diesem Acker -
nur seinen Namen hat er ein wenig verändert...”
schloss AllFried, mit einem Lachen in der Stimme, die Geschichte.

Wie von einer langen Reise kehrte ich auf den Platz unter der Eiche am Waldrand zurück.
Der Ährenhalm vor mir auf dem Acker leuchtete im zauberhaften Glanz
der untergehenden Sonne und ich empfand unendliche Liebe, Demut und tiefste Zufriedenheit
und bedankte mich von Herzen bei ALLFried, dem kleinen Ährenhalm
für seine Geschichte und sEIN besonderes sEIN.

Von einer lieben Freundin!
http://www.siamsieben.de/
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"Der Wissende redet nicht. Der Redende weiß nicht". Lao Tse

SIAM Offline

Mitglied


Beiträge: 8

05.10.2006 10:43
#2 RE: ALLFried eine kleine Geschichte Antworten

Namasté und Hallo lieber Henry !

Ich Freue mich, dass Dir die Geschichte von ALLFried
so gut gefallen hat, dass Du sie hier ins Forum stellst.
Hast Du die Originialbilder, die zu der Geschichte gehören
absichtlich weggelassen ?



Die Idee des copyright liegt mir fern,
weil ich mich als Kanal für diese Ideen empfinde
und weder die Ideen, noch die Kreationen mein Eigentum sind.
Dennoch wäre es ein schönes Zeichen gewesen,
wenn Du meinen Namen erwähnt oder noch besser die Verlinkung
zu meiner hp hergestellt hättest...
Erst wollte ich dazu schweigen ( siehe Deine Signatur )
doch dann fand ich folgendes posting von DIR:



In Antwort auf:
posting vom 20.09.2006 in *Forumsinformationen*
Liebe Forenmitglieder,

bitte gebt bei allen Texten, Bildern, Zitaten eindeutig die Quelle an, aus denen sie stammen.
Bitte vergewissert euch, das die Entnahme sowie die Weitergabe aus der Quelle gestattet ist.



L-ICH-tLIEBE & sonnig-verEINte Grüsse
sendet
SIAM


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Henry Offline

Aktives Mitglied


Beiträge: 94

05.10.2006 10:55
#3 RE: ALLFried eine kleine Geschichte Antworten

Oha, Siam
du hast natürlich Recht. Ich hatte Ritchies Komentar gelesen und gedacht es wäre eine Geschichte aus dem alten Forum. Habe sie nicht mit dir in Verbindung gebracht. Sorry.
Aber sie ist um so schöner, weil sie von dir IST. Ich setze den Link gerne.
War kein böser Wille. Das mit den Bildern hab ich nicht hinbekommen, arebite aber daran.
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"Der Wissende redet nicht. Der Redende weiß nicht". Lao Tse

SIAM Offline

Mitglied


Beiträge: 8

05.10.2006 12:05
#4 RE: ALLFried eine kleine Geschichte Antworten


DANKe ... lieber Henry !

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . WE ARE SPIRITs in a material world. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Irmel ( Gast )
Beiträge:

05.10.2006 13:23
#5 RE: ALLFried eine kleine Geschichte Antworten
wie schön... nun ist wieder alles im Lot...


wie Du siehst, liebe Siam, fühlte sich Henry so angerührt von deiner kleinen Geschichtet, dass er alles "Drumherum" einfach vergaß und das beweist doch nur, wie sehr sie (nicht nur) ihn berührt hat.....

Licht und Liebe, Irmi

SIAM Offline

Mitglied


Beiträge: 8

07.10.2006 10:55
#6 RE: ALLFried Antworten


@IRMI:


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Bine Offline

Zaungast


Beiträge: 10

15.10.2006 10:43
#7 RE: ALLFried Antworten
Liebe SIAM,
sehr schöne Geschichte, danke dir dafür!

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